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 Kleines Herrenhaus

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Divious
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Anzahl der Beiträge : 97

BeitragThema: Kleines Herrenhaus   So Nov 09, 2014 8:19 pm

Mitten im Wald befindet sich ein kleines Herrenhaus. Es ist ziemlich schmuckvoll und gepflegt, wirkt jedoch noch sehr ursprünglich.
 Es ist ein Außenpunkt der Burg, ein kleines Sommerschlösschen, dessen Existenz jedoch größtenteils unbekannt ist. 
Umgeben von einer Mauer, die über und über bewachsen mit Efeu ist, kann man diesen Ort nur durch das Tor erreichen, welches verschlossen daliegt.
Das kleine Schloss gehört Daniel Geoffrey Lincoln, er lebt hier und versucht, mehr Zeit hier als in der Burg zu verbringen. Denn hier gibt es keine Elektrizität, kein fließend Wasser oder Ähnliches...



Zuletzt von Admin am So Nov 18, 2018 8:29 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Catarina

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Anzahl der Beiträge : 66

BeitragThema: Re: Kleines Herrenhaus   So Nov 09, 2014 8:33 pm

Daniel Geoffrey Lincoln öffnete die Augen. Der Mittdreißiger spürte ein Kribbeln in seiner Nase und auch an anderen Stellen seines Körpers. Er richtete sich im Bett auf, schlug die Decke zurück und stellte die Beine auf den Boden. Einen Moment lang stützte er sich mit den Ellenbogen auf seinen Knien ab und vergrub das Gesicht in den Händen. Es war schon später Vormittag, wenn nicht sogar noch später...das war ihm klar gewesen in dem Moment, in dem er die Augen geöffnet hatte. Doch die Vorhänge waren zugezogen, seit Tagen hatte er kein Licht mehr hereingelassen.
Er gähnte ausgiebig und erhob sich dann. Nackt wie er war, wie er immer war, wenn er schlief, ging er zu den schweren Vorhängen und zog den Stoff zur Seite. Der Blick durch das mannshohe Fenster war wirklich schön, ohne gleichen, mochte man meinen. Die Laubbäume, die in voller Blüte standen, das Licht der Sonne, das sich zwischen den Blättern und Zweigen brach. Ja, das war schon etwas schönes.
Der Mann wandte sich vom Fenster ab, denn wirklich berühren tat ihn das nun wirklich nicht. Mit selbstbewussten, fast schon selbstverliebten, wenn das denn überhaupt möglich ist, Schritten ging er in den Nachbarraum und warf sich seinen Morgenmantel über, setzte sich in seinen Sessel vor den alten Kamin und nahm die Schatulle mit den Zigarren zur Hand. Seine Finger machten diese Bewegung schon fast automatisch, er beschnitt die Zigarre und zündete sie an. Er lehnte sich zurück und nahm einen tiefen Zug.
Nach einer Weile war die Zigarre aufgebraucht und der Mann warf den Stummel in den Kamin. Er erhob sich und ging ins Badezimmer, duschte und wusch sich ausgiebig. Anschließend trat er vor den Spiegel und betrachtete sich eine Weile. Das tat er gern, sich betrachten.
Er rasierte sich, was nun nach drei Tagen wirklich notwendig war. Drei Tage lang hatte er nichts getan, nicht richtig gegessen, nur hin und wieder, viel getrunken...aber das tat er häufig. Während er also nackt vor dem Spiegel stand und sich rasierte, kam ihm der Gedanke, dass er ja seine Schützlinge noch mal aufsuchen könnte...das war ein kurzer, kaum greifbarer Gedanke, denn für sie übrig hatte er eigentlich gar nichts. Aber er wusste, wie gern er von ihnen bewundert wurde...diese Bewunderung hatte er selbstverständlich verdient, wer denn sonst? Es gab keinen, der so gut darin war, andere zu manipulieren, wie er...sicher, andere waren auch gut. Aber sie hatten nicht diese Finesse, nicht dieses ganz besondere Art, die jeden mit unglaublicher Ehrfurcht erfüllte, der ihm begegnete. Das war etwas anderes, etwas ganz anderes. Er musste nichts tun, um geliebt zu werden. Dabei hätte es ihm eigentlich gereicht, sie würden ihn nur bewundern...aber Liebe war ein angenehmer Nebeneffekt.
Der Mann lehnte sich zurück und dachte einen Moment lang darüber nach. Liebe, nein, das brauchte er nicht, aber er hätte nicht das geringste gegen eine Zuwendung sexueller Natur. Das tat sogar gut, sofern es beim Sex blieb und die Weiber nicht zu anspruchsvoll wurden, was seine Zeit anging. Wenn man sich zu siebt einen Kerl teilt, ist es normal, dass nicht so viel Zeit da ist für jede einzelne...also bitte. Gut, sie hatten vielleicht nichts voneinander gewusst, aber das konnte man sich doch denken, dass keine gut genug für ihn war, oder nicht? Das lag doch auf der Hand...
Aber er spürte den Stau in seinen Lenden und seufzte. Gut, er würde sich ein Mädchen suchen gehen...
Also erhob er sich, ging zum Schrank und betrachtete seine Auswahl an Kleidung. Anzug hatte immer etwas anziehendes auf Frauen, aber war auch nicht so unglaublich bequem...aber das war das, was immer noch am meisten Form hatte. Außerdem war fast sein ganzer Schrank damit voll. Aber er entschied sich für eine teure Markenjeans, die einen wirklich knackigen Hintern formte, ein Muskelshirt und seine Lederjacke. Er zog alles heraus und begann, sich anzukleiden. Ein seltsames Wort, wenn man darüber nachdachte...aber diesen Gedanken verwarf er recht schnell wieder.
Als Dan endlich salonfähig war, strich er sich noch ein Mal durchs Haar, setzte eine Sonnenbrille auf, die absolut unnötig war und nur seinem Erscheinungsbild diente und trat dann hinaus in die Nacht.
gt: Dachboden
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Kleines Herrenhaus
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