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 Maxi Voltaire

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AutorNachricht
BeitragThema: Maxi Voltaire    Mi Nov 26, 2014 9:23 pm







Unwissendheit scheint
manchmal nicht schlecht
zu sein.

Maxi Voltaire

Username
Joshua Bouth
Vor- & Zuname
Maxi Voltaire
Spitzname
-
Geschlecht
weiblich
Alter
20 Jahre
Beziehungsstatus
single




Was man sieht...

Größe & Statur
1,70m; schmall
Besonderheiten
graue Augen
Allgemeines Aussehen
Wenn man Maxi sieht, bemerkt man eigentlich nicht sofort, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Vor einem steht ein junges, hübsches Mädchen, welches stets etwas ängstlich wirkt. Zurückhaltend.
Mit ihren 1,70 m gehört sie nicht zu den Größten, besonders klein ist sie dennoch nicht. Auch wenn ihre langen, schlanken Beine sie etwas größer wirken lassen, als sie eigentlich ist.

Maxi’s Körper ist zwar schön anzusehen, doch von Zeit zu Zeit, wirkt sie zerbrechlicher. Einfach dünner und blasser als sonst.
Sonst hat sie schmale Schultern, an denen dann dünnere Arme hängen, die größere Hände umfassen könnten. Ihre Hände sind zierlich, sowie ihre Finger lang und dünn, die Fingernägel immer gepflegt – was aber auch daher kommt, weil sie einen ziemlichen Hygienefimmel hat.
Ihre Brüste sind normal groß, sowie wohlgeformt. An sich ist ihr Bauch flach, manchmal stechen die untersten Rippen raus, hauptsächlich aber nur, wenn sie auf dem Rücken liegt. Nur wenn sie einen ihrer Tiefpunkte hat, sieht man sie meist auch so.
Ihr Hintern ist klein, rund und knackig, darauf folgen scheinbar unendlich lange Beine.

Ihre Haare tragen einen rotbräunlichen Ton, beinahe kupferfarben. Sie gehen etwas weiter als der Brustbereich. Von oben nach unten gesehen, werden ihre Haare heller, bis sie an den Spitzen fast einen blonden Ton ähneln – was bei ihr allerdings von Natur aus so ist. Einen Pony an sich hat sie nicht, dieser geht eher in den Rest ihrer Haare nahtlos mit ein.
Ihre Haare sind so gut wie immer glatt, außer sie werden nass, dann bekommt sie leichte Locken, genauso wenn die Luftfeuchtigkeit höher als normal ist. Zöpfe trägt sie eigentlich nicht.
Ihre Augenbrauen, sowie die Wimpern tragen ein dunkles rotbraun.

Ihr Gesicht ist eher oval, wobei es zum Kinn hin etwas markanter ausgeprägt ist. Die Stirn von Maxi ist nicht besonders hoch angesetzt und auch nicht zu lang gezogen.
Die grauen Augen des Mädchens, tragen öfters einen inneren Glanz als man glauben mag. Besonders wenn sie lächelt oder lacht sind sie schön anzusehen. Um die Iris ist noch mal ein etwas dünnerer fast schwarzer Kreis gezogen. Die Form ihrer Augen kann man eher mit Mandeln vergleichen.
Ihre Nase ist klein, stupsig  könnte man sagen. Auf ihrer Nase, sowie auf ihren Wangen zieren sich Sommersprossen.
Ihre Lippen tragen einen rosafarbenen Ton von Natur aus. Sie sind voll und sinnlich geschwungen.

Ihre Kleidung ist nie wirklich gewagt. Meist ist es eine engere Röhrenjeans, meist in normalen Jeansblau, sowie ein blusenhaftes Oberteil, welche eigentlich immer eine helle Farbe hat. Ihre Schuhe sind normale, schwarze Sneaker.



Das wahre Ich...

Allgemeiner Charakter
Maxi ist ein komplexer Mensch, mit vielen Seiten. Vielen Problemen. Und trotzdem verdammt vielen Lücken – Lücken, die sie schon ihr halbes Leben lang zu stopfen sucht. Durch einen schweren Autounfall, im Alter von 14 Jahren, hat sie so gut wie alles verloren, was sie ausmacht. Ihr Gedächtnis.
Das einzige, an was sie sich erinnern kann ist ihr Name – Maxi Voltaire. Ihr Alter kannte sie nicht, wusste nicht wie sie aussah. Was mit ihren Eltern war. Nichts. Als wäre alles was sie über die Jahre gesammelt hatte wie eine Seifenblase geplatzt und verschwunden.
Seitdem plagen sie schlimme Albträume, Bilder die sich nach und nach aus ihren Unterbewusstsein an die Oberfläche. Kaum eine Nacht schläft sie durch. Nach und nach entwickelten sich bei ihr gewisse Zwänge, an denen sie zwar versucht zu arbeiten, sie aber nicht los wird. Ihr Haar, zum Beispiel, muss sie mindestens mit hundert Zügen bürsten. Ihre Hände wäscht sie nach demselben Muster: nass machen, einschäumen, dann nass machen, einschäumen…  Maxi hat erst Ruhe, wenn sie das mindestens viermal gemacht hat.
Dazu kommt, dass sie ziemlich emotional ist, sowie Angst davor hat das bisschen was sie noch hat, zu verlieren.
Manchmal vergisst sie zu essen. Weshalb sie immer etwas schlanker, nicht direkt dürre, aber dennoch schlanker als die meisten ist. Das ist auch einer der Gründe, weshalb sie jemanden brauch, der sich um sie kümmert.
Durch ihre ständige Suche nach sich selbst, vergisst sie sich eher, verliert sich immer mehr, anstatt sich zu finden.
Nach einer Weile hat sie für sich entdeckt, dass sie einen, für sie, besonderen Bezug zur Kunst hat. Sie singt und tanzt gerne, was sie auch gut kann, dafür dass sie sich an keinen Unterricht oder dergleichen erinnern kann. Außerdem ist sie gerne in der Nähe von Menschen, die sie kennt, wo sie Sicherheit verspürt. Maxi brauch jemanden, der ihr Halt gibt, weil sie selbst keinen finden kann.
Nicht viele wissen um ihr lückenhaftes Gedächtnis, eigentlich niemand im Schloss. Entweder schafft sie es immer zu verbergen oder sie redet einfach nicht viel mit anderen.
Besonders schwer fällt es ihr, wenn man über Familie redet. Denn sie selbst kann sich an ihre nicht erinnern, für sie ist das so, als hätte sie keine gehabt. Ihr fehlen die Erinnerungen genauso sehr, wie ihr altes Leben.
Körperlicher Kontakt fällt ihr ebenfalls ziemlich schwer. Vor unerwarteten Berührungen schreckt sie zurück, aber auch wenn sie weiß was kommt, ist sie meist dennoch ziemlich angespannt und ist meist sichtlich froh, wenn es vorbei ist.
Bei Menschen, denen sie vertraut ist es etwas anderes. Aber da wäre das nächste Problem – Vertrauen. Durch ihre fehlende Menschenkenntnis, die ständige Angst, die Zwänge und all die anderen Probleme, die sie hat, fällt es ihr schwer den Kontakt zu anderen Menschen aufzunehmen, zu halten und zu einer Person vertrauen zu gewinnen.






Vorgeschichte

Mutter: Maria Voltaire | tot | erinnert sich nicht an sie
Vater: Lian Voltaire | tot | erinnert sich nicht an sie
Geschwister: -

Partner: -
Kinder: -

Vorgeschichte:
Maxi wuchs, als einziges Kind von Lian und Maria auf, in einem kleinen Dorf auf, wo jeder jeden kannte und das Vertrauen anscheinend endlos schien. So lernte sie es auch kennen. Vertraue deinem Nächsten. Was sie auch tat. Dumm und Naiv wie sie halt damals war.
In den Kindergarten ging sie nie, ihr Vater teilte die Meinung, dass so was völlig sinnlos war – schließlich lernten Kinder dort nichts anderes als bei sich zu Hause. Und da Lian von ihrem Haus aus arbeitete und nur ihre Mutter einen Job außerhalb hatte, passte das.
Lian allerdings war ein Monster. Ein Mann den man nicht berechnen konnte, der jede Sekunde ausbrechen konnte. Später hatte sie vermutet, dass ihre Mutter deshalb so weit weg arbeitete und somit morgens früh raus musste und spät abends wieder kam.
Also war sie die meiste Zeit mit ihrem Vater alleine.
Sein Erziehungsstil war grausam, aber simpel zu verstehen. Gutes wird gelobt, schlechtes mit Schlägen bestraft, so sollte sie möglichst schnell lernen was sie zu tun und zu lassen hatte. In der Praxis gut durchdacht, nur hatte er nicht mit eingerechnet, dass sich an ihrem Körper auch Rückstände zeigen würden.

Bis zu ihrem 14. Lebensjahr gelang ihm und ihr das Verstecken relativ gut, bis ihre Mutter gefeuert wurde, weil die Firme pleite ging. Nun waren beide rund um die Uhr im Haus. Das machte aber alles nur noch schlimmer. Maxi hörte oft, wie ihre Eltern sich stritten und die Schläge, die Lian austeilte, hallten meist durch das ganze Haus.
Angst wurde zum festen Bestandteil ihres Lebens.

Irgendwann kam ihre Mutter auf die Idee, einen Familienausflug zu machen, vermutlich nur im die Wogen ihres Vaters zu glätten. Doch wütend sollte man nicht fahren, oder?
Im Auto gerieten ihre Eltern erneut heftig aneinander und während beide immer lauter wurden, verließ ihren Vater, der fuhr, wohl die Konzentration.
Eins kam zum anderen und sie rammten frontal in einen LKW hinein. Durch die Wucht wurde Maxi aus dem Auto geschleudert und schlug sich dann den Kopf an. Danach war um sie alles schwarz.

Als sie wieder aufgewacht war, konnte sie sich an nichts mehr erinnern. Ihren Namen lernte sie im Krankenhaus kennen. Man sagte ihr, sie hätte im Koma gelegen und das so etwas schon mal vorkam, dass ihr Gedächtnis in ein paar Wochen wieder da sein würde.
Aus Wochen wurden dann Monate. Aus Monaten dann Jahre. Bis ihr klar wurde, dass sie sich vermutlich nie wieder an irgendwas erinnern könnte.
Es traf sie schwer, als man ihr sagte, ihre Eltern seien tot, die Trauer war überwältigend. Sie weinte über beide gleichermaßen, schließlich wusste sie nicht welch ein Monster ihr Vater gewesen war.
Viel konnten ihr die Ärzte nicht sagen und auch niemand sonst, der sie kennen würde meldete sich nicht. So blieb dem Krankenhaus nichts anderes übrig, als Maxi in ein Kinderheim zu überweisen, nachdem sie vollkommen auskuriert war.

Seit sie 15 ist, hatte sie dann ihre Zeit in einem Kinderheim abgesessen. Doch dort war es schrecklich. Die Menschen hier waren die Kinder vollkommen egal, nur das Geld war wichtig und die Individuen die hier lebten, Hilfe und Zuneigungen brauchten waren ihnen egal gewesen.
Nachdem sie 20 wurde, konnte sie dort weg. Doch in ein normales Leben schaffte sie es nicht. Irgendwas hinderte sie daran. Schließlich wusste sie nicht, wie so was ging und Maxi hatte auch niemanden der ihr helfen konnte.

Also fand sie diesen Ort hier, der wohl ihr neues Zuhause werden würde.


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BeitragThema: Re: Maxi Voltaire    Mi Nov 26, 2014 10:40 pm

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BeitragThema: Re: Maxi Voltaire    Mi Nov 26, 2014 11:10 pm

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