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 Der Pavillon

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Divious
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Anzahl der Beiträge : 97

BeitragThema: Der Pavillon   Fr Okt 19, 2018 10:12 pm

Der Pavillon befindet sich ein wenig Abseits der Burg, dicht an einem Felsigen Abhang, an einem einst künstlich erzeugten See.
Es ist ein hübscher, Idyllischer Ort, an dem man Ruhe und Frieden finden kann - solange nicht auch andere Bewohner auf den Gedanken kommen, sich eben dieses zu gönnen.


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Theseus

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Anzahl der Beiträge : 10

BeitragThema: Re: Der Pavillon   Mi Dez 05, 2018 2:24 pm

Theseus

Zimmer von Alexej --> Der Pavillon

Theseus hat immer noch sein fröhliches Lächeln auf dem Gesicht, dass er Alexej zu verdanken hat. Theseus selbst findet es bizarr, dass er jemanden wie Alexej so schnell ins Herz schliessen konnte und dass er sich wirklich aufrichtige Gedanken um den Jungen macht. Schon noch komisch... Vielleicht will er auch nur seinen Kopf mit neuen Erinnerungen und Gedanken füllen?

Manchmal ist die Leere in seinem Kopf schon unerträglich. Doch auch in diesen Momenten wünscht sich Theseus seine Erinnerungen nicht zurück. Er hofft gar, dass diese weg bleiben... Er wird das sich nie eingestehen, aber er fürchtet sich davor, wie er sich fühlen wird, wenn er seine Erinnerungen jemals zurück erlangt. Was wird er empfinden? Reue? Wut? Verzweiflung? Oder wird er wie jetzt bleiben? Glücklich un befreit? Er weiss es nicht und will es auch nicht wissen...

Doch diese Sorge soll ihn jetzt deprimieren. Jetzt heisst es mit Alexej Spass zu haben! Oder eher gesagt, versuchen mit Alexej Spass zu haben. Man weiss ja nie, wie der Blondschopf reagiert. So wird Theseus immer langsamer und langsamer bis der Pavillon nur noch um die zehn Meter von ihm entfernt steht. Der Blick zuerst auf den Pavillon gerichtet und dann zu der ruhigen Wasseroberfläche des Sees, bleibt Theseus weiter stehen. Was würde geschehen, wenn er jetzt nichts mehr sagen würde? Würde Alexej das Wort ergreifen? Oder würde dieser diesen Ort ebenfalls so bestaunen, wie es Theseus bei seinem Ankunft getan hat? Schwer zu sagen... Irgendwie hofft Theseus innerlich, dass Alexej diesen Ort nicht abwerten würde. Denn man kann sagen was man will, Theseus fühlt sich hier am wohlsten. In der Nähe des Wasser. Der Pavillon an sich, ist nicht wirklich das, was er hier am schönsten findet. Es ist schlicht und weg der See. Der Halbasiat ist schon genug oft hier einfach schwimmen gegangen. Manchmal geplant und sehr oft spontan.
Erwähnt: Alexej
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Lilith Dearing

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Anzahl der Beiträge : 73

BeitragThema: Re: Der Pavillon   Sa Dez 08, 2018 1:22 am

Alexej
kommt von ---> eigenes Zimmer

Mit immernoch recht mürrischem Blick, folgte der Blondschopf dem weitaus größeren Mann, als ob er dazu gezwungen wäre und es nicht freiwillg täte. Seinem sprühendem Blick, ebenso wie den verschränkten Armen und den angespannten Schultern konnte man wirklich keine Freude ansehen, doch mit jedem leichtfüßigen Schritt wurde es leichter die Anspannung in seinem eigenen Zimmer zurück zu lassen.... Zumindest hoffte er sich etwas entspannen und durchatmen zu können, trotz der unliebsamen Gesellschaft seines ihm zugwiesenen Mentoren, den er ganz bestimmt nicht und in keinster Weise auch nur irgendwie mochte, oder gar bewunderte.
Egal wie sehr es versucht hatte, das Tanzen im Zimmer half nicht antseigende Frustration zu tilgen und ihn..abzulenken, den Kopf frei zu kriegen. Und da er unglücklicherweis schon vor dem versuch sich heimlich davon zu machen scheiterte, musste er es ja wohl oder übel über sch ergehen lassen. Doch...wenn er ehrlich war, hätte es ihn natürlich auch schlimmer treffen können...dennoch störte der große Kerl einfach! Wie er so urplötzlich genau dann auftauchte, wenn es am unpassensten war! Schon fast unheimlich... Als hätte er ein Gespür dafür ausgebildet.

Dennoch war es, als hätte er die Last, die er selbst nicht erkannte, von seinen Schultern gestriffen und konnte nun etwas unbeschwerter voranschreiten. Noch immer hatte er den eher verstimmten Ausdruck auf dem Gesicht, doch die Stimmung erhellte sich für ihn merklich, sobald ihm frischer Wind um die Nase wehte. Es war jedoch garnicht frisch, eher warm für einen Tag in der Mitte des Oktobers. Besonders im Angesicht der Tageszeit, die sich grademals auf dem Wg zum Mittag befand. Doch die Sonne schien fast schon fröhlich und sorglos erscheinend und der Himmel über dem Schloss war tiefblau und wolkenbefreit. Kurz wanderte sein hellblauer Blick hinauf und sein Gesicht erhellte sich etwas, die Züge entspannten sich und lockerten auf. So, dass er weniger finster drein blickte.
Mit raschem, geschmeidigen Schritte folgte er Theseus eher wie ein heller, blasser Schatten - äußerte sich jedoch nicht verbal. Auch wenn er es nicht mochte, wenn man ihn Überraschen wollte...denn meist war er zu ungeduldig um auf Offenbarungen zu warten oder sich zappeln zu lassen. Der Weg war nicht grade kurz und er kannte sich noch nicht allzu gut hier aus, als dass er genau wusste wohin es denn nun ging. Doch übrraschenderweise regte er sich nicht über diesen Fakt auf, sondern genoss den dadurch entstehenden Spaziergang sogar ein wenig. Nicht, dass er es erwähnen oder zugeben wollen würde. Schweigend also trat er voran und blickte sich unauffällig musternd um, während seine Körperhaltung wenigstens etwas gelassener wurde, jedoch nicht ganz die Achtsamkeit und das Misstrauen verlor.
Doch schlussendlich kamen sie Beide an einem ziemlich idyllisch wirkenden Ort an. Ein See schillerte im Licht der Sonne, hinter dem steinigen Abhang, welcher von dem dortig liegenden Pavillion hinab führte. Jenes kleine Gemäuer war weiß und blass, hob sich von Buschwerk und Gewächsen ab. Da dieser Ort abseits der Burg lag, war es also kein Wunder momentan keine weiteren Bwohner hier herumlungern zu sehen. Auch als sich Alexej aufmerksam umsah, konnte er keine weitere Menschenseele, als die ihren, erkennen. Automatisch verschwand ein wenig mehr der Anspannung und Wachsamkeit. Wenigstens musste er so nicht noch mehr Anwesenheiten ertragen und konnte zumindest versuchen sich an die Gesellschaft zu gewöhnen.

Während Theseus scheinbar stehen blieb und das Wasser musterte, mit einem Blick den man fast schon sehnsüchtig nennen könnte. Ob er das Wasser sehr mochte? Was ihn damit verband? Der Blondschopf selbst schritt einige Meter weiter und ließ sich nicht anmerken, dass er Beobachtet hatte, was sich auf dem Gesicht und in den Augen des Halbasiaten abspielte, oder es überhaupt bemerkt hatte, dass der Mann angehalten hatte. Stattdessen machte er sich daran die Umgebung genauer in Augenschein zu nehmen. Ging auf den Pavillion zu, der so ruhig und abgeschieden da stand. Er trat den kleinen Treppenstieg hinauf und betrat das kleine Gebäude, falls man es denn als solches bezeichnen konnte. Irgendwie...hatte es wirklich etwas Friedliches an sich. Kurz umspielte fast ein Lächeln seine vollen Lippen und seine Augen wirkten kurz nicht frostig, stattdessen wie der sonnenbeschienene Himmel über ihm, nur etwas blasser. Sobaldig er dies bemerkte, reichte er nach seiner Fassung, die er als Mask trug - eine meist griesgrämige Maskerade die ihn stärker wirken ließ, als er sich manchmal fühlte. Nachdem er sich genügend umgesehen hatte, sogar mit den Fingerspitzen über das Material des Geländers strich, nahm er kurz platz. Ein erleichterndes Gefühl und er atmete tief durch, ehe sein Blick wie angzogen weiter schweifte und baldig wieder auf die Person traf, die er hierhin begleitet hatte. "Schön hier." stieß er hervor, nicht grade der beste Ton den er anschlug, doch weitaus ehrlicher, als sein Blick zu vermuten ließ. Etwas entspannter lehnte er seinen Kopf an die Säule des Pavillions und schwieg, während er den leisen Tönen der Umgebung lauschte. Ja, es war wirklich...sehr idyllisch und ruhig - grade das was sein hitziger Kopf brauchte. Doch was hatte Theseus geplant? Was schwirrte ihm im Kopf herum, dass er ihn hierher mit nahm? Sein Blick dem angelegten See gegenüber erweckte ein leises Misstrauen in dem Jungen russischer Herkunft.

(858 Wörter)
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