Divious

~ ... wenn Gegenwart und Vergangenheit verwischen ... ~
 
Neueste Themen
» Zimmer von Revan Valensa und Christine Rosenberg
Gestern um 10:19 pm von Lilith Dearing

» Die Fußgängerzone
Gestern um 10:09 pm von Sharina Madani

» Die Baderäume (Weibliche Bewohner)
Gestern um 9:02 pm von Sharina Madani

» Die Küche
So Dez 09, 2018 9:46 pm von Lilith Dearing

» Der Burghof / Eingang zur Burg
So Dez 09, 2018 8:24 pm von Lilith Dearing

» Das Turmzimmer
So Dez 09, 2018 6:44 pm von Sharina Madani

» Die Steinbrücke
So Dez 09, 2018 6:12 pm von Lilith Dearing

» Shari´s Gesuche
So Dez 09, 2018 5:48 pm von Sharina Madani

» Das Kaminzimmer
Sa Dez 08, 2018 10:27 pm von Yuki


Teilen | 
 

 Der Burghof / Eingang zur Burg

Nach unten 
Gehe zu Seite : 1, 2, 3  Weiter
AutorNachricht
Divious
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 97

BeitragThema: Der Burghof / Eingang zur Burg   Sa Okt 20, 2018 10:41 am

Der Burghof ist umgeben von den hohen Außenmauern der Burg, denen man ansieht, dass sie einst zur Verteidigung gebaut wurden. Gepflastert ist der Hof noch von damals, das alte Pflaster ist grob und rissig. Immer wieder gibt es Lücken, die mit festgetretenem Sand gefüllt sind.
Dieser Ort hat etwas mystisches, etwas verwunschenes. Und er ist der Eingang zur Burg.
Die Unterführung führt zu einem kleinen, mit Gras und Blumen bewachsenen Hügelchen zur Dekoration.

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sharina Madani

avatar

Anzahl der Beiträge : 55

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   So Nov 11, 2018 3:53 pm

Tyler – first Post

Leise summend kam der mit Tattoos bedeckte Mann die Treppen im inneren der Burg hinabgelaufen. Er hielt einen einzelnen, roten Apfel in der Hand von welchem er auch sogleich abbiss. Er trug eine schwarze Jeans welche seine langen Beine um schmiegte, an den Oberschenkeln spannte sie leicht. Was aber auch daran lag, dass es eine alte Hose war und er mittlerweile ein wenig mehr Muskelmasse bekommen hatte seit damals, wo er sie gekauft hatte. Zu der Schwarzen Hose trug er ein weißes Shirt, unter dem Stoff des Shirts schimmerten seine Tattoos hervor. Tyler biss erneut von dem Apfel ab, während er kaute sah er sich um. Er war selbst erst seit wenigen Tagen in diesem Schloss, oder Burg, wie man es nennen wollte. Soweit er erfahren hatte, war dies ein Ort für Leute wie ihn. All jene, die keinen Ort oder Verwandte hatten zu denen sie gehen konnten. Tyler schluckte das Stück Apfel hinunter, er neigte leicht den Kopf als er am Ende der Treppe angekommen war. Kurz blickte er nach links, dort lagen die Küche und das Esszimmer. Hatte er Hunger? Brauchte er was zu essen? Kurz blickte er hinab zu dem Apfel der in seiner Hand lag. Hunger? Nein, eher nicht. Tyler leckte sich kurz über die Lippen, er zog sein Lippenpiercing in seinen Mund und knabberte leicht daran während er sich wieder in Bewegung setzte. In die Bibliothek würde er keinen Blick werfen, es war sowieso keiner da. Tyler trat zur großen Tür, mit einem Ruck schob er diese auf und trat ins Freie. Dafür dass es Mitte Oktober war, war es noch recht warm. Tyler aß den Rest seines Apfels während er sich auf die Eingangstreppe der Burg setzte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
J.M.Cale
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 146

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   So Nov 11, 2018 7:32 pm

Revan
Infos: 18 Jahre | single | Skinhead | Ex von Catarina (Catarina)
ERWÄHNT:Catarina (Catarina)  
ANGESPROCHEN: Tyler (Sharina)


Revans Laune war nicht unbedingt prickelnd... In der Nacht hatte er kein Auge zu bekommen und sich nur unruhig hin und her gewälzt, sodass er schon recht früh aufgestanden war.
Was brachte es ihm, stundenlang wach zu liegen und doch keinen Schlaf zu finden? So hatte er sich noch vor Sonnenaufgang zum Joggen begeben. Eigentlich etwas, was seine Überschüssige Energie abklingen ließ und seine Laune verbesserte... Eigentlich...
Heute war genau das Gegenteil eingetreten. Er hatte eine neue Route eingeschlagen, was er vielleicht auf einen Tag hätte verschieben sollen, an dem er seine Umgebung auch ins Auge fassen konnte... So hatte er in der Dunkelheit nicht wirklich viel erkennen können und hatte sich bei der Überquerung eines kleinen Baches eine Dornenranke ins Gesicht gedrückt, welche genau in Kopfhöhe den Weg versperrt hatte.
Derb fluchend war er zurück gestolpert – und direkt in den Bach gefallen.
Obwohl der Oktober sehr mild war, konnte man es von dem kalten Wasser nicht behaupten... Vor Wut kochend hatte er sein morgendliches Training sausen lassen und sich auf den Rückweg begeben. Denn die Laune an sportlichen Aktivitäten war ihm vergangen.
Und wer war schuld an dem ganzen Scheiß? Catarina! Wäre sie nicht eine so uneinsichtige, dämliche Kuh, dann hätte er um diese Zeit mit ihr im Bett gelegen, anstatt sich durchnässt und frierend, mit blutender Wange in der morgendlichen Frische zurück zum alten Gemäuer zu kämpfen.
Aber sie musste ja so egoistisch sein und hatte seinen Wunsch nicht einmal in Betracht gezogen! Nein, stattdessen hatte sie abgelehnt und damit die Beendigung der Beziehung eingeleitet...
Okay... vielleicht war sie nicht komplett alleine schuld daran... aber seine Fehler waren in Anbetracht der ihren ja nahezu als winzig zu bezeichnen!
Und es war ja nicht so, dass ihm die Trennung gefallen hatte... oder das er sie nicht mehr lieben würde... Aber er war zu stolz, um jetzt noch einmal zu ihr an gekrochen zu kommen! Das wäre ihr Part gewesen... immerhin war er der Mann! Aber sie hatte nichts besseres zu tun gehabt, als ihre Sachen zu packen und zu verschwinden.
Verdammt... er vermisste sie... hasste und liebte zu gleichermaßen.
Würde er sie in diesen Augenblick sehen, so wüsste er nicht, ob er sie nun küssen oder ihr eine runter hauen würde. Vermutlich beides.
Im Schloss angekommen hatte Revan seine nasse Kleidung ausgezogen, sich unter die Dusche gestellt und beim Anblick in den Spiegel, welcher über den Waschbecken hing, abermals einen wütenden Fluch ausgestoßen. Ein langer Kratzer zeigte sich auf seiner Wange. Unschön, doch störte ihn nicht einmal die Optik, sondern der Grund, warum er sich diesen zugezogen hatte...
Den Kampf gegen die Dornenranke hatte diese ganz klar für sich entschieden...
Schlecht gelaunt hatte er sich Schädel rasiert, sich angezogen und war aus dem Zimmer getreten. Auf der Suche nach jemanden, mit dem er sich nun würde anlegen können.
Doch scheinbar schliefen die meisten der Bewohner noch und er fand niemanden. Was seiner Laune nicht unbedingt besser machte.
Gereizt war er die Treppe hinunter gegangen und durch die schweren Eingangstüren ein weiteres Mal nach draußen getreten. Die Sonne war inzwischen aufgegangen und die Vögel zwitscherten ihre Lieder – und vor ihm auf den Stufen saß ein Mann. Allerdings keiner, mit dem er sich würde anlegen wollen. Nicht, weil er Angst vor ihm hatte, diese hatte er vor niemanden... aber Tyler war jemand, mit dem er zurecht kam. Einer der wenigen, seit Ri weg war...
Das wollte er sich nicht unbedingt vermiesen, indem er ihn anpöbelte.
Was hat dich so früh aus dem Bett geworfen?“, fragte er und stieß Tyler mit der Stiefelspitze an, bevor er sich neben den ein paar Jahre älteren Mann hockte. Ein Grinsen erschien auf seinem Gesicht, als er an die Blicke der Dorfbewohner dachte, wenn sie ihn und Tyler zusammen durchs Dorf schlendern sahen... Vermutlich sperrten sie ihre Töchter ein, sobald sie in Sicht kamen....
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sharina Madani

avatar

Anzahl der Beiträge : 55

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Mo Nov 12, 2018 6:32 pm

Tyler Black
Infos: 23 Jahre / bester Freund von Jack
ERWÄHNT: Jack
ANGESPROCHEN: Revan


Tyler hatte sich mit dem Apfel in der Hand auf die Eingangstreppe der Burg gesetzt. Nachdenklich biss er erneut in den Apfel, der immer kleiner wurde. Tyler betrachtete den Burghof, innerlich konnte er immer noch nicht fassen, dass er nun hier leben würde. Er und Jack. Mit Jack verband ihm viel, sie kannten sich schon einige Jahre und waren auch zusammen hier an der Burg angekommen. Tyler schnaubte leise, er verspeiste den Rest des Apfels, ehe er sich die Finger an seiner Hose abwischte. Eine leichte Brise glitt über den Burghof, ließ seine langen, zu einem Irokesen aufgestellten, Haare leicht zittern. Egal wie viel Haarspray er sich auf die Haare sprühte, komplett still standen sie nie. Aber dies war nun mal so. Tyler genoss die Ruhe die im Burghof herrschte, doch diese Ruhe wurde jäh gestört, als hinter ihm das Tor zur Burg aufgeschoben wurde. Tyler wusste bereits, ohne dass er sich umdrehen musste, wer dort in der Tür erschien. Eine Stiefelspitze stieß ihn leicht in die Seite und er stieß ein leises brummen aus als er auch schon Revans Stimme hörte. Er fragte ihn, was ihn wohl so früh aus dem Bett gejagt hatte. Tyler ließ sich Zeit mit seiner Antwort, er wartete, bis Revan sich neben ihn gesetzt hatte. Der blauhaarige Mann wandte leicht den Kopf und sah den um einige Jahre jüngeren Mann von der Seite an. Sie zwei waren von Grund auf verschieden, aber auch irgendwie gleich. Sie beide wurden von der Gesellschaft als nicht „tragbar“ eingestuft. Wobei sie eigentlich recht…anständige Typen waren. Obwohl sie insgesamt schon ein wenig…komisch aussahen. Revan mit seinem Kahlgeschorenem Kopf, Tyler selbst mit dem hohen, stahlblauen Irokesen. Sie waren einmal gemeinsam durch das kleine Dorf welches in der Nähe der Burg lag spaziert. Tyler hatte richtig die Blicke der Erwachsenen in seinem Rücken gespürt. Wenn Blicke töten würden, wäre er schon längst in der Hölle. Erstaunlicherweise hatten sie außer der Erwachsenen keine Jugendlichen oder Mädchen in ihrem Alter gesehen. Nicht, dass Tyler sich beschwert hatte, aber es war schon komisch. Tyler lehnte sich leicht zurück. „Jack“, brummte er leise. Er seufzte leise bei der Erinnerung an Jacks Aktion am Morgen. „Sie hat mich aus dem Bett geschmissen“, sagte er ruhig, leise. Leise gluckste er. „Ich weiß selbst nicht, wie sie das geschafft hat. Aber plötzlich lag ich der Länge nach auf dem Boden und sie ist aus dem Zimmer geflüchtet“, gluckste er. Tyler hatte sich dann aufgerafft und Jack gesucht, aber sie hatte sich wohl zu gut versteckt, weshalb er einfach duschen gegangen war. Tyler wandte seinen Blick Revan zu. „Und du? Was hat dich aus dem Bett geschmissen?“, fragte er mit einem leichten Grinsen im Gesicht. Tyler lehnte sich leicht nach rechts und zog eine Zigaretten Schachtel aus seiner hinteren Hosentasche. Abwartend zog er eine Zigarette aus der Packung, er nahm sie in den Mund und zündete sie sich an. Er nahm einen tiefen Zug und blies dann den Rauch nach oben in die Luft indem er den Kopf in den Nacken legte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Yuki

avatar

Anzahl der Beiträge : 50

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Mo Nov 12, 2018 9:13 pm

Yuki kommt von: ihrem Zimmer   geht zu: Burghof

Fröhlich tappte das Mädchen in ihrem Zimmer herum. Zwei war es noch morgens, aber sie war schon seit längerem wach. *Was soll ich jetzt machen?*
Eigentlich hatte sie Hunger, aber Yuki hatte nicht wirklich Lust sich jetzt Essen zu machen. *Ich könnte auch raus gehen und schauen ob ich irgendwo einen Baum mit Obst finde wo ich mir etwas nehmen kann. Ja, das mache ich!*
Schnell zog sie sich an. Vor einem Spiegel betrachtete sie sich dann zufrieden. Sie trug ein weißes, Ärmelloses Hemd mit einem knielangen, schwarzen Rock. Dazu noch Stiefel die etwa bis zum Knie gingen. Ihr Gesicht zierte ein schönes Lächeln. Andere mochten diesen Aufzug als merkwürdig oder unnormal empfinden, aber so etwas war Yuki egal. Es war schließlich ihr Kleidungsstyl und nicht der der anderen!
Mit der Haarbürste kämmte sie sich ihre hüftlangen, lila-rosa Haare durch. Dann steckte sie sie hoch zu zwei Dutts aus denen jeweils ein Zopf, der etwas bis zur Hüfte ging, heraus hing. Dazu steckte das Mädchen sich noch ihren geliebten Haarreif mit den Katzenohren in die Haare. “Nico Nico Nii!“, lachte sie leise und spielte somit auf einen Anime an.
Sie griff nach ihrem Zimmerschlüssel und verließ ihr Zimmer. Schnell sperrte sie ab, ließ den Schlüssel in ihre Rocktasche fallen und lief dann nach draußen.
Die frische Luft vernebelte ihr etwas den Kopf und sie lief mit federnden Schritten herum. Dann sah sie zwei Männer. Sie wirkten beide ein wenig älter als sie. *Mit ihnen könnte ich ein wenig reden!*
Halb laufend und halb hüpfen ging sie zu ihnen. “Hallo ihr! Wie geht’s euch? Ein schöner Morgen stimmts? Ich bin Yuki und wie heißt ihr?“ Sie blieb vor ihnen stehen und grinste die beiden Männer an. *Ist es okay wenn ich zu ihnen du sage? Ach egal. Ist eh zu spät. Sie werden schon was sagen wenn es ihnen nicht passt!*
Kurz betrachtete sie beide. Den mit den blauen Haaren hatte sie schon manchmal gesehen, aber sie kannte seinen Namen nicht. An den anderen erinnerte sie sich nicht wirklich.

Angesprochen: Tyler Black (Sharina Madani), Revan (J. M. Cale)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
J.M.Cale
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 146

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Mo Nov 12, 2018 10:05 pm

Revan Valensa
Infos: 18 Jahre | single | Skinhead | Ex von Catarina (Catarina)
ERWÄHNT:Catarina (Catarina) | Luca (Cale) | Chrissie (Lavina) 
ANGESPROCHEN: Tyler (Sharina) | Yuki (Yuki)

Revan hatte sich neben Tyler nieder gelassen. Seine Ellenbogen waren auf seinen Schenkeln abgestützt und er strich sich mit einer Hand über den rasierten Schädel, während er dem Mann neben sich nachdenklich betrachtete.
Noch vor wenigen Monaten hätte er sich mit jemanden wie ihm niemals anfreunden können. Stattdessen wäre er wohl ein beliebtes Ziel für Spott und handgreifliche Auseinandersetzungen gewesen. Genau der Typ Persönlichkeit, welche Revan und seine ehemalige Clique wohl als Punchingball benutzt hätten.
Doch inzwischen sah die Sache ganz anders aus. Anfangs durchaus mit vorsichtiger Verachtung betrachtet, hatte sich Revan's Meinung bereits nach wenigen Gesprächen gewandelt.
Tatsächlich hätte er vorher niemals gedacht, dass sie sich so gut würden kompensieren. Aber gut... Überraschungen gehören zum Leben dazu.
Jedenfalls tat ihm die Gegenwart des anderen Mannes recht gut. Er hatte so eine entspannte, beruhigende Art. Hätte er ihn schon vor seinem Anfall wegen Catarina kennen gelernt, dann hätte er vielleicht...
aber nein... er sollte darüber nicht nachdenken. Vergangen war Vergangen. Geschehen war Geschehen.
Allerdings hätte Revan sich wohl köstlich darüber amüsiert, dass Tyler ihn als anständig beschrieb. Dies wäre wohl eines der Wörter gewesen, welches er niemals mit sich selbst in Zusammenhang gebracht hätte. Denn er war alles... aber anständig oder sittsam ganz sicher nicht.
Auf seine Frage, was Tyler denn so früh aus dem Bett geschmissen hatte, stieß dieser ein leises Brummen aus und stieß dann mit einem tiefen Seufzen den Namen Jack aus.
Revan konnte sich an die voll tätowierte Frau erinnern... jemand wie sie war allerdings auch nicht so schnell zu vergessen.
Er lachte, als sein Kumpel meinte, dass Jack ihn aus dem Bett geschmissen hatte – und zwar im wahrsten Sinne der Worte. “Mal im Ernst, Tyler... Läuft da irgendwas zwischen euch? Seit ihr zusammen? Ich meine, ihr pennt im selben Zimmer. Und sie ist ja schon ein geiles Stück... ich würde sie ganz sicher nicht von der Bettkante stupsen.“, meinte er mit einem Grinsen und blickte leicht provozieren zu dem blauhaarigen, älteren Mann.
Tatsächlich entsprachen seine Worte der Wahrheit – auch, wenn Jack einem schon Angst einjagen konnte, war es genau das, was ihren Reiz ausmachte. Sie strahlte Gefahr aus... aber sie schien auch Leidenschaftlich in allem was sie tat. Er konnte sich durchaus vorstellen, dass es nicht nur ihm so ging und ihr der eine oder andere Blick folgte.
Auf seine Frage folgte eine Erwiderung mit demselben Inhalt und Revan zuckte leicht genervt mit den Schultern.
“Chrissie hat sich im Bett so fett gemacht, dass ich kaum Platz hatte. Die ganze Nacht hatte ich ihre Knie oder Ellenbogen im Rücken. Die wirft sich im Bett herum, wie ein Käfer auf dem Rücken, der wieder auf die Beine will...“, knurrte er.
Damit hatte sie ihn wach gehalten, bis es ihm irgendwann gereicht hatte... und der Rest war Geschichte, über die er ungern reden wollte.
Wie, um ihn zu verspotten, pochte der Kratzer an seiner Wange.
Revan beobachtete, wie Tyler eine Zigarette hervor holte und diese Anzündete. Er selbst rauchte nur in Gesellschaft und auch nur dann, wenn ihm gerade danach war. Somit hatte er nicht unbedingt den Drang, nun ebenfalls eine paffen zu wollen.
Da öffnete sich die Tür zur Eingangshalle und er warf einen Blick zurück, sah ein junges Mädchen mit einem sehr eigenwilligen Erscheinungsbild. Zur Hölle... das Ding sah aus, als wäre sie einem Zirkus entsprungen! Sein Abschätzender Blick sprach wohl auf genau das aus, was er dachte...
Dabei war Revan selbst auch nicht grade als unauffällig zu bezeichnen... Sowohl seine Optik, wie auch sein Provokanter Kleidungsstil waren nicht unbedingt normal... aber das er bekanntermaßen gegenüber nicht die selbe Toleranz zeigte, wie er es bei sich selbst tat, war ja nun hinreichend bekannt.
Er war sich sicher, dass er sie noch nicht gesehen hatte – denn dieses Bild hätte er nicht so schnell vergessen. Sie sah aus wie eine von diese Cartoon Dingern, welche Catarina's Freundin Luca immer gelesen hatte. Sie hatte auch einen Begriff dafür gehabt, an den er sich jedoch beim besten Willen nicht mehr erinnern konnte.
In einem Hoppelndem Gang kam sie näher und ein Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Sofort begann sie zu plappern und am liebsten wäre er aufgestanden und gegangen... Wie konnte man so früh am morgen nur schon so fröhlich sein?
Sie fragte, wie es ihnen gehen würde und wie ihre Namen wären. Auch stellte sie sich vor... Gerne hätte er sie angeblafft und ihr gesagt, sie solle nicht nerven... aber selbst er vergriff sich nicht an Kindern...
“Ich bin müde... es ist viel zu früh, zum schon auf den Beinen zu sein... und eine Schrille Stimme schreit mir ins Ohr. Was glaubst du wohl, wie es mir geht?“, knurrte er, während er die Brauen hoch zog und sie betrachtete. Dann seufzte er. Für Stress war es eindeutig zu früh. “Ich heiße Revan.“, stellte er sich schlussendlich doch vor.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sharina Madani

avatar

Anzahl der Beiträge : 55

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Di Nov 13, 2018 6:16 pm

Tyler Black
Infos: 23 Jahre / bester Freund von Jack
ERWÄHNT: Jack
ANGESPROCHEN: Revan, Yuki


Tyler sog erneut an seiner Zigarette, welche er in der rechten Hand hielt. Er hatte Revan gerade davon erzählt, wie Jack ihn aus dem Bett geschmissen hatte. Seine Gedanken wanderten erneut zu der Frau, mit der er sein Zimmer und auch sein Leben teilte. Sie kannten sich schon einige Jahre und es hatte sich eine tiefe Freundschaft zwischen ihnen gebildet. Obwohl…es war mehr als Freundschaft, immerhin teilten sie sich auch das Bett. Im wahrsten Sinne des Wortes, diesen Aspekt ihrer Freundschaft hatten sie erst vor rund einem Jahr entdeckt. Er genoss diesen Aspekt sehr. Jack war alles an Frau, was er haben wollte. Sie besaß Muskeln so wie er, hatte aber auch einige Rundungen an denen er zupacken konnte, an denen er sie zu sich ziehen konnte. Liebte er sie? Nein, zumindest glaubte er dies. Schlug sein Herz für sie? In einer gewissen Art und Weise. Sie gehörte zu seinem Leben wie das Atmen. Er war ihr gegenüber besitzergreifend, aber nur was das Bett anbelangte. Würden sie ihre Freundschaft nicht…SO ausleben, wäre es ihm egal mit wem sie wann was tat. Aber es war ihm nun mal nicht egal. Tyler zuckte leicht zusammen als er Revans Frage hörte. Ob zwischen ihm und Jack etwas liefe, da sie ja immerhin im gleichen Zimmer schliefen. Tyler wollte schon zu einer Antwort ansetzen, da registrierte er Revans letzten Satz. Der andere Mann bezeichnete Jack – SEINE Jack – als geiles Stück. Selbstredend war sie eines, aber er teilte nicht gerne. Tyler kniff leicht die Augen zusammen. Seine Nasenflügel blähten sich leicht als er zu reden begann. „Sind wir zusammen? Nein. Läuft was zwischen uns? Frag meinen Schwanz“, schnaubte er, er sog erneut an seiner Zigarette. Er mochte es überhaupt nicht, ausgefragt zu werden. Tyler wollte schon aufstehen und weggehen, da erzählte Revan etwas von einer Frau. Er ließ sich zurück auf seinen Hintern fallen und lauschte den Worten des jüngeren Mannes, langsam beruhigte er sich auch wieder als er sich in Erinnerung rief, dass Jack so einen Mann wie Revan wahrscheinlich davon jagen würde. Tyler schmunzelte leicht, als Revan erzählte, dass er kaum Platz gehabt hatte wenn er mit der Frau im Bett geschlafen hatte. Er drückte seine Zigarette auf den Steinstufen aus und lehnte sich wieder zurück, die Ellenbogen stützte er auf den Stufen hinter sich ab. „Nimm sie in den Arm“, meinte er daraufhin nur. „Jack hatte dies auch. In Arm nehmen und gut is, da kommt sie nicht weg“, sagte er. Tyler gähnte kurz, als sich die Tür zur Eingangshalle erneut öffnete. Er legte den Kopf in den Nacken und sah zu, wie ein junges Mädchen aus der Burg kam. Leicht runzelte er die Stirn als er ihre Erscheinung betrachtete. Die Haare trug das Mädchen in einer grellen Pinken Farbe, das Haar selbst hatte sie hochgesteckt. Verwirrt blinzelte er als er ihre Kleidung sah. Sie sah aus, als wäre sie aus einem Comic gesprungen. Sie trug ein weißes Ärmelloses Hemd mit einem knielangen, schwarzen Rock. Dazu noch Stiefel die ihr etwa bis zu den Knien gingen. Tyler zuckte zusammen als er ihre helle Stimme hörte. Sie plapperte aufgeregt darauf los und fragte ihn und Revan wie es ihnen ginge, wie sie wohl hießen. Nebenbei sagte sie noch was dies doch für ein toller morgen war. Tyler linste zu Revan rüber, dieser schien richtig genervt. Wenn nicht sogar angepisst zu sein. Er antwortete dem Mädchen – sie war locker einige Jahre jünger als sie beide – ziemlich genervt und auch recht gemein. Tyler verdrehte die Augen, gerade, als Revan sich vorstellte. Er selbst hob leicht die Hand. „Tyler“, sagte er, er ließ die Hand wieder sinken. Leicht hob er den Kopf, sein Nacken schmerzte schon etwas. „Warum schon so früh wach?“, fragte er Yuki. Das Mädchen sah merkwürdig aus, aber das taten er und Revan in gewisser Weise auch. Tyler streckte seine langen Beine aus und brummelte leise. Er wandte kurz den Blick von Yuki ab und ließ seinen Blick erneut über den Hof schweifen. Normalerweise gingen er und Jack morgens joggen. Wo blieb sie nur? Hatte sie etwas Besseres vor? Leise schnaubte er, während er die Augen verdrehte. Er würde es ihr noch heimzahlen. Leise seufzend hob er die rechte Hand und strich sich mit den Fingern durch den Irokesen. Er richtete sich leicht auf und sah dann Yuki wieder an, wartete auf eine Antwort des Mädchens.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Yuki

avatar

Anzahl der Beiträge : 50

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Mi Nov 14, 2018 8:39 pm

Yuki kommt von: / geht zu: /

Sie blieb ruhig, als der eine Mann sie erst anmaulte und sich ihr dann doch vorstellte. “Guten Morgen Revan“, sagte sie nochmal, aber diesmal mit etwas ruhigerer Stimme. Ich war vielleicht doch etwas zu aufgedreht. Sie musste ein Schmunzeln unterdrücken. Wieso gehst du nicht nochmal schlafen wenn du müde bist und findest es ist zu früh? Ich finde es gerade gut. Da sind noch nicht so viele da und man kann sich besser unterhalten und die Luft ist um die Zeit schön frisch.
Nun sah sie sich auch den anderen Mann an, welcher gerade auch seinen Namen sagte. „Hi Tyler , grinste sie. Der Mann schien ein ganzes Stück älter zu sein als sie, aber daran störte sich Yuki nicht. Immerhin sollte es ja auch nur ein kleines Gespräch am Morgen sein. *Sie sehen ja irgendwie schon cool aus!* “Ich konnte nicht mehr schlafen. Das Licht war zu hell und da dachte ich ich gehe mal raus“, meinte sie auf die Frage des Mannes hin.
Er strich sich gerade durch seine Haare. Sie waren blau und oben lang, ein Irokesenschnitt halt. *Die Farbe ist cool!* Sie sprach ihre Gedanken auch sofort aus, ohne drüber nachzudenken. “Ich mag deine Haarfarbe. Früher hatte ich auch mal so eine ähnliche, aber jetzt habe ich umgefärbt, was man ja auch sieht. Deine Haare passen auch mit deinen Tattoos zusammen. Wann hast du sie dir stechen lassen? Interessiert betrachtete sie den Mann.

Angesprochen: Tyler Black (Sharina Madani), Revan (J. M. Cale)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
J.M.Cale
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 146

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Mi Nov 14, 2018 9:36 pm

Revan Valensa
Infos: 18 Jahre | single | Skinhead | Ex von Catarina (Catarina)
ERWÄHNT:Catarina (Catarina) | Luca (Cale) | Chrissie (Lavina) 
ANGESPROCHEN: Tyler (Sharina) | Yuki (Yuki)

Ob Tyler mehr für Jack empfand wie Freundschaft, wusste Revan nicht.
Sie hatten nie darüber gesprochen und im Grunde ging es ihn natürlich auch nichts an... obwohl die Neugierde ihn schon gepackt hielt und er in manchen Momenten nahe dran war, Tyler von Ri zu erzählen. Aber egal... wo war er stehen geblieben? Ah ja... bei Jack.
Die junge Frau war interessant. Anders. Genau das machte ihren Reiz aus. Sie hatte eine unglaubliche Ausstrahlung und trotz ihres recht eigenwilligen Stils war sie unglaublich hübsch. Nicht auf klassische Weise und auch nicht dem Ideal entsprechend... aber so, dass selbst Revan ihr hinterher blickte, wenn sie vorbei ging.
Jedenfalls war dies seine Meinung...
Allerdings hatte sie auch etwas hartes, was ihn dazu anleitete, in ihrer Gegenwart vorsichtig zu sein. Er selbst war kein Unschuldslamm... aber sie hatte etwas an sich, was ihn eindeutig warnte, ihr nicht in die Quere kommen zu wollen. Ihre Augen, ihre Haltung... sie schienen Dinge erlebt, Dinge getan zu haben, die er sich nicht einmal vorstellen wollte.
Die Frage, welche er nun gestellt hatte, ob zwischen den beiden etwas liefe, war dessen geschuldet, dass er sich nicht ins Revier seines Freundes einmischte... falls er auf die Idee kommen würde, Jack näher kennen lernen zu wollen.
Das Zusammenzucken Tyler's gereichte ihm jedoch schon zur Antwort – und der Blick, welcher er ihm zuwarf, bestätigte die Vermutung.
Revan konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Seine Mundwinkel hoben sich, sein Augen blitzten auf. Vielleicht war der Ausdruck ein wenig Gehässig. “Na, wenn ihr nicht zusammen seid, ist sie ja noch auf dem Markt.“, meinte er gedehnt, absichtlich provozierend.
Doch legte sich auch dies recht schnell, als das Thema auf Chrissie zu sprechen kam. Tyler meinte, er solle sie in den Arm nehmen... dann könne sie nicht den ganzen Platz in Anspruch nehmen. “Aha... weil das bei dir ja auch so gut funktioniert hat... immerhin warst du derjenige, der den Boden geküsst hat und nicht sie...“, meinte er mit einem spöttischen Schnauben. “Außerdem kann ich es nicht leiden, wenn mir jemand beim Schlafen so nah ist. Ich mag es nicht, wenn man mich im Schlaf an atmet, also liege ich mit dem Rücken zu Chrissie. Da kann ich sie schlecht umarmen.“
Er wechselte gerade die Position, denn die Steinstufen waren kalt und hart, als Yuki zu ihnen stieß.
Auf seine – zugegebenermaßen – recht unfreundliche Antwort auf ihre fröhliche Äußerung zur Begrüßung, reagierte das junge Mädchen jedoch ruhig und beherrscht. Somit gab sie Revan keinen Anlass, um weiterhin unfreundlich auf sie zu reagieren.
Tyler stellte sich ebenfalls vor, fragte noch, was sie schon so früh außerhalb ihres Zimmers machte. Doch vorerst antwortete das Mädchen auf seine Aussage. Sie fragte ihn, warum er sich nicht einfach noch mal ins Bett legen würde, wenn er müde wäre. Sie selbst mit der Uhrzeit jedoch keine Probleme hätte. Na... ihre Fröhlichkeit unterstützte diese Aussage dezent...
“Würde ich ja. Aber ich hab keinen Platz im Bett... Ich hau mich später noch mal hin, wenn Christine aus dem Zimmer ist. Solange hänge ich hier herum und warte darauf, dass es zehn Uhr wird, weil dieser beschissene Laden im Dorf nicht früher öffnet.“, meinte er – und seine Stimmung verschlechterte sich ein weiteres Mal – obwohl nun ja keiner von den anderen Schuld daran war.
“Kommt einer später mit runter?“, fügte er noch hinzu, wahllos in die Runde geworfen. Tatsächlich hatte er keine Lust, alleine den weiten Weg zu gehen. Zog sich die Strecke doch endlos hin, wenn man niemanden zum reden hatte...
Als sie mit Tyler sprach, hörte er nur mit einem Ohr zu, stattdessen blickte er nach oben, als ein Vogel trällernd über ihnen hinweg flog.
Erst als er vernahm, dass Yuki die Haarfarbe des anderen Mannes mochte, sah er kritisch von einem zum anderen. Dann zuckte er die Schultern. Sie sahen beide aus wie kunterbunte, fröhliche Cupcake's... Da war es kein Wunder, dass der gewöhnungsbedürftig-schrille Look auf Begeisterung traf.
Er selbst würde sich eher im String-Tanga am Markttag mitten auf dem Platz im Dorf stellen und einen Steptanz aufführen, als wie eine Clown herum zu laufen, wie es diese beiden taten.
Und wieder einmal fragte er sich, wie er sich jemals mit Tyler hatte anfreunden können... es war ihm Schleierhaft. Vollkommen unerklärlich. Alleine diese bunten Tattoos! Gegen diese an sich hatte er nichts, tättowiert war er ja selber. Aber in Schwarz... wie es sich für Männer gehörte!
Aber... nun gut...
Diese ganze seltsam-surreale Vorstellung, welche durch seinen Kopf geisterte, war seiner Ansicht nach sowieso Catarina's Schuld! Ihre Sei-nett-zu-jedem-Art hatte scheinbar auf ihn abgefärbt... jedenfalls so ein bisschen. Mikroskopisch klein... Ohne sie würde er sich jetzt nicht freiwillig mit solch seltsamen Gesellen abgeben...
Das seine Ex-Freundin sich zu diesem Zeitpunkt an genau dem gleichen Ort aufhielt wie er.... davon hatte er nicht den Hauch einer Ahnung.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sharina Madani

avatar

Anzahl der Beiträge : 55

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Do Nov 15, 2018 8:55 am

Tyler Black
Infos: 23 Jahre / bester Freund von Jack
ERWÄHNT: //
ANGESPROCHEN: Revan, Yuki



Tyler kniff leicht die Augen zusammen als Revan meinte, dass Jack doch noch zu haben sei, immerhin seien sie nicht zusammen. Er ballte leicht die Hände zu Fäusten, lockerte diese aber auch gleich wieder. Revan hatte schließlich Recht. Und Tyler selbst hatte kein Recht zu lügen. Jack würde ihm die Hölle heiß machen. Tyler seufzte leise. Er zuckte mit den breiten Schultern. Revans grinsen provozierte ihn ungemein, mit einem leisen knurren zündete er sich erneut eine Zigarette an. „Ich habe kein Bedarf nach einen Dreier“, meinte er dann nur, ehe er einen Zug von der Zigarette nahm. Tyler lenkte dann sogleich ab, indem er meinte, dass Revan seine Freundin einfach in den Arm nehmen solle damit sie im Bett Ruhe gab. Als Revan dann meinte, dass er selbst den Boden geküsst hatte, verdrehte Tyler die Augen. „Jack ist auch ein anderes Kaliber“, meinte er und bließ den Rauch aus. „Ich meinte auch nicht Brust an Brust. Ihr Rücken an deiner Brust. Dann spürst du auch nicht ihren Atem“, sagte er ruhig, er verstand was Revan meinte. Er mochte es auch nicht sonderlich wenn Jack ihm mitten ins Gesicht atmete, aber bei ihnen ging es. Tyler sah zu, wie Revan sich ein wenig zurecht rückte, da kam auch schon Yuki zu ihnen. Tyler grüßte sie und stellte sich auch vor, fragte dann auch, warum sie schon wach sei. Doch sie antwortete zuerst Revan. Meinte, warum er nicht nochmal schlafen ginge, wenn er doch so müde sein. Aber er gab eine berechtigte Antwort. Dass er in seinem Bett keinen Platz mehr hatte und warten würde, bis Chrissie gegangen war. Tyler stellte es sich bildlich vor, wie die Frau sich in dem Bett breit machte dass sogar Revan keinen Platz mehr hatte. Revan meinte auch, dass er hier warten würde weil er ins Dorf gehen wollte. Tyler überlegte kurz, als Revan schließlich fragte, ob er oder Yuki mitkommen würden. „Ich komme mit, muss auch was nachsehen“, meinte er dann, ehe er sich Yuki zuwandte. Diese sah ihn nun auch an und grüßte ihn fröhlich zurück, wobei sie grinste. Sie antwortete dann auch auf seine vorige Frage und meinte, dass es ihr schon zu hell war und sie deshalb schon auf den Beinen war. Tyler nickte leicht auf die Begründung hin, er nahm seine Zigarette wieder in den Mund und zog daran, blies dann den Rauch durch seine Nasenlöcher aus. Seine Piercings glänzten leicht in der Morgensonne. Tyler strich sich mit der Hand durch die Haare, da redete Yuki auch schon weiter. Verwirrt runzelte er die Stirn, als sie meinte, dass ihr seine Haarfarbe gefiel und sie früher ebenfalls so eine Farbe gehabt hatte. Tyler senkte die Hand wieder und sah zu ihr, während sie ihn über seine Tattoos ausfragte. Sollte er antworten? Musste er jetzt wohl. Die meisten seiner Tattoos sowie weitere Piercings waren unter seinen Klamotten verschwunden, sie sah also nur die auf seinen Armen. Er begegnete ihrem interessierten Blick und nahm die Zigarette aus seinem Mund, kurz zog er sich das Lippenpiercing in den Mund, nur um es dann wieder loszulassen. „Mein Chef hat mir die meisten gestochen. Ein paar ich selbst“, antwortete ihr, er würde niemanden auf die Nase binden, dass er gelernter Tattoovierer war, sonst würden sie womöglich noch zu ihm kommen und ihn betteln ihnen welche zu stechen. Er sah zwar Yuki an, spürte aber deutlich Revans Blicke, weshalb er sich die Zigarette wieder in den Mund steckte und den anderen Mann dann auch ansah. „Is‘ was?“, fragte er ruhig. Revan sah von ihnen dreien noch am ‚normalsten‘ aus, wobei dies Tyler keineswegs störte. Ihm war es egal, wie andere Leute aussahen. Tyler nahm noch einen Zug von seiner Zigarette und lehnte sich leicht zurück. „Wie spät ist es überhaupt?“, fragte er dann, er hatte schließlich keine Uhr um. Uhren trug er nie, die störten ihn nur. Abgesehen davon dass er auch keine besaß. Er war auch kein Typ, der etwas geschenkt bekam, was ihm aber auch nicht störte. Dann musste er sich nicht auf die Suche nach etwas machen, mit dem er sich für das Geschenk bedanken könnte. Innerlich verdrehte er die Augen. Wie kam er denn jetzt nur auf diese Gedanken? Leise schnaubte er, er musste sich unbedingt ablenken, da kam Revans Idee ins Dorf zu gehen schon gelegen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Yuki

avatar

Anzahl der Beiträge : 50

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Fr Nov 16, 2018 6:18 pm

Yuki kommt von: / geht zu: /

Sie bemerkte wie schlecht dieser Revan gelaunt war, aber es kümmerte sie gerade herzlich wenig. *Wahrscheinlich ist er einfach einer dieser langweiligen und komischen Morgenmuffel! Wird bestimmt schon wieder besser gelaunt sein. Spätestens wenn ich weg bin, aber jetzt tue ich ihm den Gefallen noch nicht!* “Ich komme gerne mit in den Dorfladen. Man ist ja nicht oft bei so netten und gut gelaunten Menschen wie dir.“ Unschuldig lächelte sie. Auch Tyler meinte er würde mit kommen. Irgendwie freute Yuki sich darauf, obwohl sie eh nichts kaufen würde. Sie hatte gerade nicht wirklich Geld und brauchte auch nichts.
Sie beobachtete wie Tyler rauchte, das tat er schon länger, und versuchte nicht zu viel vom Rauch einzuatmen ohne sich etwas anmerken zu lassen. Sie mochte den Geruch von Zigaretten nicht.
Sie hörte ihm interessiert zu als er von seinen Tattoos erzählte. *Er hat sich welche selbst gestochen! Cool! Dann zählte sie eins und eins zusammen. “Dein Chef? Konnte er zufällig tätowieren oder hast du es bei ihm gelernt?, fragte sie einfach direkt heraus.
Dann spürte sie wieder ihren Hunger. *Ich sollte mir später mal was zu essen machen. Vielleicht wenn wir aus dem Dorfladen zurückkommen. Ja, genau dann!*
Sie überlegte wie viel Uhr es sein könnte als Tyler danach fragte, aber sie wusste es auch nicht. “Keine Ahnung wie spät es ist. Ich habe auch keine Uhr.“ Sie sah Revan an. “Weißt du die Uhrzeit?“

Angesprochen: Tyler Black (Sharina Madani), Revan (J. M. Cale)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
J.M.Cale
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 146

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Fr Nov 16, 2018 8:02 pm

Revan Valensa
Infos: 18 Jahre | single | Skinhead | Ex von Catarina (Catarina)
ERWÄHNT:Catarina (Catarina) | Luca (Cale) | Chrissie (Lavina) 
ANGESPROCHEN: Tyler (Sharina) | Yuki (Yuki)

Er konnte sich das Grinsen einfach nicht vom Gesicht wischen... egal, wie sehr er es auch versuchte. War ihm doch inzwischen schon längst klar geworden, dass Tyler in Bezug auf Jack zu einem leicht besitzergreifenden Verhalten neigte.
Nicht, dass er dies Verurteilen würde... nein... war es bei ihm ja nicht anders. Wenn er etwas hatte, so wollte er es behalten. Dabei war auch ihm relativ egal, wie tief diese Verbindung ging und wie die andere Person es sah.
Dann jedoch fiel die Anspannung von Tyler ab und seine Schultern sanken leicht hinab, bevor er sie zuckte und eine weitere Zigarette nahm.
Er meinte, er hätte keinen Bedarf nach einem Dreier. Kurz angebunden und deutlich machend, dass dieses Thema für ihn somit beendet war.
Im Grunde ein Mensch, welcher liebend gerne weiter provozierte und stichelte, unterließ es Revan dieses mal. Er hatte hier wahrlich nicht viele Freunde und er zählte Tyler ganz klar zu einem der wenigen... Doch war ihre Verbindung noch nicht so tief, dass er wusste, wie sein Gegenüber es aufnehmen würde. Und tatsächlich besaß selbst Revan hin und wieder einen Funken Verstand.
“Alles gut... deine hässliche Visage möchte ich sowieso nicht nackt sehen...“, meinte er deshalb und zeigte damit, dass auch er das Thema nun ruhen lassen würde.
So war es ganz gut, dass sich die Unterhaltung änderte und sie über die Schlafgewohnheiten der Frauen in ihren Leben redeten. Auf Revans spöttische Bemerkung, dass Tylers Hilfreicher Hinweis nicht unbedingt als solcher angenommen werden konnte, bekam er ein Augenverdrehen zur Antwort.
Jack wäre ein anderes Kaliber... Ja... das war ihm durchaus klar, dass sie mit Chrissi nicht zu vergleichen war. “Ich will sie aber gar nicht in den Arm nehmen... jedes mal, will sie sich dann umdrehen und klammert wie ein Affe! Mir bleibt ja gar nichts anderes übrig, als ihr den Rücken zuzudrehen...“, meinte Revan und zog eine Grimasse.
Als Yuki dazu stieß, wurde das Gespräch unterbrochen, entwickelte sich aber bereits kurz darauf von neuem.
Er hörte zu, wie Tyler von seinen Tattoos erzählte und Yuki neugierig nachfragte. Sein Blick musste wohl die Gedanken verraten haben, die durch seinen Kopf schoßen, denn sein Kumpel blickte ihn mit einem fragenden Blick an. Auf die Worte, ob etwas wäre, zuckte Revan mit den Schultern.
“Es ist seltsam, euch zuzuhören, da ihr doch beide offensichtlich keinerlei Geschmack habt, was eure Optik betrifft.“, meinte er trocken.
Als er dann meinte, dass er später ins Dorf wolle, meinte Tyler direkt, dass er mitkommen würde. Zufrieden nickte Revan und seine Lauen stieg, bis Yuki meinte, sie würde sich ebenfalls anschließen wollen. Dies an sich war kein Problem, zudem er die Vorstellung lustig fand, was wohl die Dorfbewohner über ein so ungleiches Gespann sagen würden...
Allerdings reichte ihr die Feststellung, sie würde auch ins Dorf wollen nicht, denn fügte sie noch hinzu, dass sie nicht oft in Gesellschaft so freundlicher Menschen wie ihm, Revan, wäre... vermutlich hätte er den Sinn nicht einmal verstanden, wenn ihr Lächeln nicht so überdeutlich gewesen wäre. Eine Weile jedoch dauerte es und er musste darüber nachgrübeln, was genau sie nun gemeint hatte.
Als es jedoch in seinem Kopf klickte, sah er rot. Wütend sprang er auf die Beine, in dem Moment, als er gefragt wurde, wie die Uhrzeit lauten würde.
“Was interessiert mich die beschissene Uhrzeit?! Ich hab überhaupt keinen Bock, mit zwei Comic-Figuren gesehen zu werden. Geht doch alleine!“, blaffte er in die Runde und stapfte wütend davon, bevor noch irgendjemand etwas sagen konnte, was die Schalter in seinem Kopf komplett umzulegen schafften.
Ob er überreagierte aufgrund einer so harmlosen Aussage? Ja... ganz gewiss. Und einen frechen Spruch mit einer Beleidigung zu quittieren zeugte auch nicht von allzu großer geistiger Reife...
Nur war ihm dies ziemlich egal. So ging er wütend zwischen den Toren zur Burg in Richtung Wald und begann zu laufen, sobald er den Rand erreichte. Einfach... weg... laufen... den Ärger los werden und zur Ruhe kommen. Verdammt... warum war er in der letzten Zeit denn noch Aufbrausender als sonst? Es musste nicht einmal eine tatsächliche Provokation sein, die ihn in die Luft gehen ließ... Es war zum Mäusemelken....

tbc Waldsee
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Sharina Madani

avatar

Anzahl der Beiträge : 55

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Fr Nov 16, 2018 8:50 pm

Tyler Black
Infos: 23 Jahre / bester Freund von Jack
ERWÄHNT: Matt
ANGESPROCHEN: Revan, Yuki, Alec, Ladys


Tyler erzählte Yuki gerade von seinen Tattoos, behielt aber einige wichtige Informationen für sich. Als das Mädchen dann gleich erneut neugierig nachfragte, warum sie sein Chef gestochen habe und ob er bei ihm gelernt habe, zuckte er mit den breiten Schultern. Er würde dazu nichts mehr sagen. Kurz hob er den rechten Arm, um mit der Hand die Haut an seinem linken Oberarm, wo ein riesiger flammen farbener Phönix prangte, zu kratzen. Dieses Tattoo hatte er sich einige Monate nachdem er Jack kennen gelernt hatte von seinem Chef stechen lassen. Dieses Tattoo würde ihn auf ewig an Jack erinnern auch, wenn sie sich irgendwann aus den Augen verlieren sollten. Tyler sah kurz zu Revan, da er dessen Blicke regelrecht auf sich spürte. Er zog leicht eine Augenbraue hoch und sah seinen Freund an. Er fragte ihn locker, ob was sei. Revans Antwort ließ ihn leicht schmunzeln. Er meinte doch tatsächlich, dass es seltsam sei ihnen zuzuhören, wie sie über ihren fehlenden Geschmack redeten. Tyler grinste leicht. „Nicht jeder kann so aussehen wie du“, sagte er locker. Er war mit seinem Aussehen ziemlich zufrieden, und wenn, dann konnte er sich immer noch verändern. Haare waren schnell gefärbt oder rasiert, neue Tattoos oder Piercings gestochen. Tyler antwortete Revan dann auf seine Frage hin, ob jemand mit ins Dorf kommen wollte und er sah sofort, wie sich die Stimmung des anderen Mannes aufheiterte. Als dann aber auch Yuki sagte dass sie mit kommen wolle, war Revans Stimmung dahin. Tyler seufzte leise, er sah kurz zu Yuki. Sie musste lernen, sich passend zu verhalten. Tyler versuchte ein wenig vom Thema abzulenken und fragte Revan nach der Uhrzeit, immerhin hatte er selbst keine Uhr um. Dummerweise fragte Yuki genau dasselbe, sie meinte auch, dass sie gerne mit so freundlichen Personen ins Dorf gehen würde und er konnte richtig sehen, wie Revan wütender wurde. Leicht überrumpelt blickte er zu Revan auf als dieser auf die Beine sprang. Plötzlich überragte er Tyler um einiges, sodass dieser zu ihm aufsehen musste. Revan blaffte Yuki und auch ihn an, was ihn die Uhrzeit interessieren solle. Er habe auch überhaupt keine Lust mit ihnen gesehen zu werden. Immerhin waren sie Comic Figuren. Er blaffte noch ein wütendes *Geht doch alleine* dann stapfte er auch schon wütend von ihnen weg. Tyler seufzte und sah ihm nach, sah zu, wie Revan zum Wald ging und darin verschwand. Tyler wusste, dass dies der Weg zum Dorf war. Er fuhr sich einmal mit der Hand durchs Gesicht, ehe er aufstand und sich kurz streckte. Tyler wandte sich dann Yuki zu und sah auf sie hinab, immerhin war er um einiges größer als das junge Mädchen. „Provozier ihn nicht so. Nicht jeder mag das“, meinte er ruhig. „Und frag die Leute nicht so aus, wenn sie etwas von sich preisgeben wollen, dann tun sie das von selbst“, belehrte er sie. Er seufzte leise. „Ich weiß du meinst es nicht böse. Aber achte lieber darauf, wen du was fragst und wie du andere Leute betitelst, okay?“, meinte er, er wandte sich ab und ging die Paar Stufen hinab. Er trat auf den sandigen Boden des Hofes und sah noch einmal zu Yuki. „Ich gehe ins Dorf, wenn du immer noch mit willst, dann los mit dir“, meinte er, er steckte die Hände in die Hosentaschen. „Wenn nicht, es gibt bestimmt noch andere in der Burg, die Zeit haben“, sagte er, ehe er sich erneut abwandte und Revan folgte. Ty selbst war noch nicht oft im Dorf gewesen, aber er wusste dass es ein paar kleine Schilder am Waldweg gab, die den Weg ins Dorf wiesen. Also würde er sich nicht verlaufen und wenn, fand er schon wieder zurück. Die Burg war immerhin nicht zu übersehen. Kurz tastete er in seiner rechten Hosentasche nach seiner Geldbörse und stellte zufrieden fest, dass er sie eingesteckt hatte. Er hatte zwar nicht viele Ersparnisse, aber immerhin genug um davon leben zu können. Aber irgendwann würde er sich einen Job suchen müssen oder ein eigenes, kleines Studio aufmachen müssen. Aber dies hatte noch Zeit, noch konnte er es sich gut gehen lassen. Tyler betrat den Wald Weg und spazierte in den friedlichen Wald, immer den Weg entlang. Tyler summte leise vor sich hin, die Zigarette welche er sich vorhin angezündet hatte, hatte er ausgetreten und weggeworfen. Sogar seine Zigaretten waren ihm vergangen. Tyler blieb stehen als der Weg sich spaltete, der rechte führte in Richtung Dorf, der linke tiefer in den Wald hinein. Er erkannte am Ende des Weges Revan, doch er sagte nichts. Der andere Mann würde schon seine Gründe haben, weshalb er woanders hin ging. Tyler schüttelte leicht den Kopf und wandte sich nach rechts. Er würde auf alle Fälle ins Dorf gehen, Revan würde schon nachkommen, wenn er dies wollte. Tyler spazierte weiter den Weg entlang während er sich ein wenig die Umgebung ansah, er würde nun länger, wenn nicht sogar für immer, hier in dieser Gegend leben, also würde er sich alles genau ansehen. Je näher er dem Dorf kam, desto mehr Stimmen hörte er. Tyler entdeckte eine kleine Gruppe Menschen, ihnen voran Schritt James Matthew Cole. Dieser Mann hatte auch Tyler aufgenommen. Hinter Matt ging Alec, diesem folgten vier ihm unbekannte Frauen. Tyler neigte leicht den Kopf, als er an Matt vorbei ging. „Alec“, grüßte er den anderen, eher kurz die Frauen ansah. „Ladys“, brummte er, grinste dabei leicht. Er war währenddessen nicht stehen geblieben, sondern stets weiter gegangen. Ihm war auch das Aussehen der Frauen aufgefallen, alle sahen sie erschöpft und zerlumpt aus. Er wusste noch genau wie er damals ausgesehen hatte. Zwar nicht so dreckig und zerstört, aber dennoch müde. Vor allem, da er kein Haarspray mehr für seine Haare gehabt hatte. Platt waren ihm diese am Kopf gelegen, zeitweise hatte er sie sogar zu einem Zopf verflochten, damit sie ihm nicht im Weg umgingen. Er kümmerte sich gar nicht erst darum, sich vorzustellen, die Neulinge würde er sicher in der Burg wieder sehen. Tyler sah nicht mehr zurück sondern ging direkt in das Dorf.

--- > Die Fußgängerzone
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Lavina

avatar

Anzahl der Beiträge : 26

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Sa Nov 17, 2018 6:16 pm

Chrissi

Chrissis Laune war im Keller. Noch bevor sie heute Morgen die Augen aufgeschlagen hatte, wusste sie, dass Leon gegangen war. Oder Revan, wie er sich jetzt nannte. Sie hatte sich noch immer nicht an diesen Namen gewöhnt, dabei war sie nun schon eine Weile auf diesem Schloss. Schloss. Noch so eine Bezeichnung, über die sie nur lachen konnte. Schlösser waren königlich, prunkvoll und luxeriös. Zugegeben, die Eingangshalle erschien ihr zuerst ganz vielversprechend und hatte ihr große Hoffnungen gemacht und auch der Spiegelsaal machte einiges her, aber der Rest war eher enttäuschend. Diese alten Gemäuer hatten das Wort Schloss definitiv nicht verdient. Ansonsten wäre sie nicht gezwungen, in einem so kleinen Zimmer zu schlafen und Gemeinschaftsbadezimmer zu benutzen. Jene waren mit Abstand der größte Schock gewesen und hätten sie fast dazu bewegt, wieder umzudrehen. Es musste schließlich irgendeine Möglichkeit geben, diesem Ort zu entfliehen. Aber jetzt, wo sie Rev hatte, war der Drang zu fliehen nicht mehr allzu groß. Selbst wenn er sich manchmal morgens aus dem Staub machte.
Sie hasste es, aufzuwachen, nur um bemerken zu müssen, dass er weg war. Es war einfach nicht der Start in den Tag, den sie sich wünschte. Und deshalb hatte sie auch schlechte Laune. Wenigstens waren die Duschen leer gewesen und sie konnte in die einzige abschließbare Kabine gehen, was ihr ein wenig Privatsphäre schaffte. Nicht, dass sie sich wegen irgendwas schämen musste, aber ihr waren dennoch viele der anderen Mädchen hier suspekt.
Nachdem sie fertig geduscht und sich sorgfältig geschminkt hatte, war sie erst wieder auf das gemeinsame Zimmer mit Rev gegangen, nur um es kurz darauf wieder zu verlassen. In dieser Enge ließ es sich einfach nicht lange aushalten, außerdem war es ein wenig unordentlich dort. Da die beiden sich eine Kommode teilen mussten, hatte Chrissi nicht so viel Platz für ihre ganzen Klamotten, die sie in ihrer großen Reisetasche angeschleppt hatte, welche hauptsächlich mit jenen gefüllt war, weshalb die weniger geliebten Sachen gerne mal auf dem Boden herumlagen. Auch sämtliche Kosmetikprodukte hatte sie gestern Abend auf dem Schreibtisch ausgebreitet, weil sie eine bestimmte Feuchtigkeitscreme gesucht hatte und da sie es immer noch nicht gewohnt war, beziehungsweise sich auch einfach nicht daran gewöhnen wollte, regelmäßig aufzuräumen, ließ sie ihre Sachen gerne mal liegen. Zuhause hatte früher oder später das Zimmermädchen die Unordnung beseitigt und alles an den ursprünglichen Platz zurückgestellt. Aber hier würde sie selbst solche unliebsamen Aufgaben übernehmen müssen. Doch so lange dies sich vermeiden ließ und sie davor weglaufen konnte, würde sie das auch tun.
Also saß Chrissi nun an der Theke in der Küche und umklammerte mit beiden Händen eine Tasse mit grünem Tee. Ihre langen Fingernägel, die rhythmisch gegen das Porzellan tronmelten und dabei dumpfe Töne erzeugten, deuteten darauf hin, wie unruhig Chrissi war. Immer wieder ließ sie ihren Blick durch den Raum schweifen, über die Steinwand und die ganzen teuren Geräten und raus aus dem Fenster, durch das man einen Ausblick auf den Innenhof der Burg hatte. Sie fragte sich, wo Rev steckte. Vielleicht war er ja einfach nur in der Umgebung joggen. Oder er war bei Caterina
Diese Möglichkeit war mit Abstand die unwahrscheinlichere, da Chrissi sich eigentlich sehr sicher war, dass ihr Freund einen großen Bogen um seine Ex machte, aber ein kleiner, nerviger Restzweifel blieb bestehen, der in Momenten wie diesen an ihr zu nagen begann. Schließlich lebten beide hier und so ließ es sich nicht vermeiden, dass sie sich mal über den Weg liefen. Natürlich hatte Chrissi keine Ahnung, wie oft sich das blonde Mädchen in die Gedanken von Revan schlich, ansonsten würde sie nun, wenn nötig, die ganze Burg auseinander nehmen, nur um ihn zu finden, anstatt in der Küche zu hocken und Tee zu trinken. Sie teilte nicht gerne…und mit Catarina schon gar nicht.
Mit einem Mal bekam die junge Frau Lust, ein wenig an die frische Luft zu gehen. Vielleicht würde sie das auf andere Gedanken bringen und außerdem wirkte die gerade aufgegangene Sonne so verlockend. Da es bereits Oktober war, musste jeder Tag genutzt werden, an dem es nicht in Strömen regnete, weshalb sie nun schnell den letzten Schluck trank, die Tasse energisch auf den Tisch knallte und dann, ohne auch nur für eine Sekunde an Abwasch zu denken, die Küche verließ.

Draußen stellte sie fest, dass es angenehm warm war und ihr grauer Pullover aus reiner Alpakawolle reichte vollkommen aus, um sie warm zu halten. Mit einem leisen Seufzen schloss sie die Augen und hielt ihr Gesicht in die Sonne. Allerdings wurde ihr das schnell zu blöd und sie beschloss spontan, einen kleinen Spaziergang zu machen. Unterbewusst hoffte sie, dabei auf den joggenden Rev zu treffen, aber das wollte sie sich nicht eingestehen. Aber dann entdeckte sie ein Mädchen, dass alleine auf dem Hof stand und irgendwie ihre Neugierde weckte. Vielleicht lag es an den rosa-lila Haaren, an dem lächerlichen Kleidungsstil oder an den peinlichen Katzenohren. Ein kleines, spöttisches Lächeln erschien auf Chrissis Gesicht und sie kam näher. Sie war ihr schon ein paar mal ins Auge gestochen, aber sie hatte noch nie die Chance gehabt mit ihr zu reden.
Als sie das Mädchen erreichte, war ihr Lächeln und ihr Gesichtsausdruck jedoch freundlich. Dank der vielen langweiligen Dinnerpartys, bei denen man stundenlang ein Dauerlächeln aufsetzen musste, fiel es ihr auch gar nicht schwer.
"Hey", meinte sie und nickte dann zu der auffälligen Kopfbedeckung. "Coole Ohren!"
Sie wusste nicht genau, was sie genau mit diesem Gespräch bezwecken wollte, aber ihr war langweilig und es würde ihr vielleicht die gewünschte Ablenkungen von den Gedanken an Catarina bieten.
"Wie heißt du?", erkundigte sie sich dann noch, obwohl es sie im Grunde nicht weniger hätte kümmern können.

Angesprochen: Yuki
Erwähnt: Revan, Catarina
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Yuki

avatar

Anzahl der Beiträge : 50

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Sa Nov 17, 2018 7:12 pm


Yuki kommt von: / geht zu: /

Bei ihrem kleinen Witz rastete Revan ziemlich aus. Er beschimpfte sie als Comicfigur, was sie aber nicht so schlimm fand, weil sie Mangas sowieso mochte, und verschwand dann. Sie störte erst extrem als Tyler anfing sie zu belehren. *Wie kann er es wagen?!* Sie bekam schlechte Laune und drehte sich schon um, als er noch fragte ob sie trotzdem mit ins Dorf kam. “Geh doch alleine!“, fauchte sie und lief los. Sie wüsste nicht wieso sie jetzt noch jemandem wie ein Hund nach laufen sollte, welcher meinte sie bevormunden zu müssen.
Einige Meter weiter blieb sie stehen und lehnte sich an eine der Mauern. Nur einige Momente blieb es still, bis sie schon wieder angesprochen wurde. Sie drehte ihren Kopf zu der Stimme und sah das Mädchen mit ihren verschiedenfarbigen Augen an. Sie sagte etwas zu ihrem Katzenohrenhaarreif. *Meint sie das ernst oder macht sie sich über mich lustig?* Sie war leicht misstrauisch und dazu nun schlecht gelaunt, aber wenigstens war ihr Hunger vergangen. “Danke?“, meinte sie nach kurzem Zögern und es klang mehr wie eine Frage als einer normalen Bedankung. Sie zog eine ihrer schön geschwungenen Augenbrauen hoch als sie nach ihrem Namen gefragt wurde. „Yuki… du?“
Sie sah sich im Hof um. “Suchst du jemanden?“, fragte sie dann direkt.

Angesprochen: Tyler (Sharina Madani), Chrissi(Lavina)
Erwähnt: Revan (J. M. Cale)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
J.M.Cale
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 146

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   So Nov 18, 2018 7:34 pm

Revan Valensa
Infos: 18 Jahre | single | Skinhead | Freund von Chrissi (Lavina) | Ex von Catarina (Catarina) | Mentor von Malou (Yuki)
ERWÄHNT: Chrissi (Lavina) | Yuki (Yuki)
ANGESPROCHEN: Kittey (Lilith)


cf Waldsee

Er ließ sich das Gespräch, welches er mit dem Mädchen am See geführt hatte, Revue passieren. Es musste für die Ohren Außenstehender vermutlich mehr als seltsam geklungen haben.
Sich über Tiger und Löwen zu unterhalten... als wäre er selbst noch ein Kind, welches mit einer gleichaltrigen Freundin stritt, welches Tier denn nun besser wäre. In seinen Augen war es ganz klar der Tiger. Hatte er einfach etwas wildes, majestätisches, was dem Löwen einfach fehlte. Vermutlich sahen es die meisten genau anders herum – aber er war nun einmal nicht die meisten und so hatte er dem Mädchen auch genau erklärt, was seiner Ansicht nach das einzig richtige war!
“Natürlich wird der Löwe dich fressen. Es ist kein Kuscheltier und du ein kleines Gör, welches ihre Finger überall hin ausstrecken muss, wohin diese nicht gehören. Obwohl vermutlich vorher noch deine neugierige Nase abgebissen worden wäre.“, meinte er, sie absichtlich aufziehend aufgrund ihrer so überzeugend hervorgebrachten, schon fast ihn belehrenden Antwort. “Woher willst du wissen, dass die Mähne eines Löwens so weich ist, wenn du sie noch nie berührt hast. Vielleicht ist sie ja genauso rau, wie der Bart eines Mannes – nur sieht er nicht so aus.“
Himmelherrgott... was bitte redete er da für einen Schwachsinn?! Aber dieses leidige Thema endete noch lange nicht, denn nun blickte sie ihn vollkommen ernsthaft an und meinte mit einer verblüffenden Ehrlichkeit, dass er niemals in Feuer fassen sollte, da dieses doch weh tun würde. Revan öffnete den Mund... fand jedoch keine Worte und somit schloss er ihn wieder, bevor er einen neuen Ansatz wagte. Schlussendlich beugte er sich näher zu ihr, zog die Stirn in Falten, als er die Augenbrauen nach oben schob und flüsterte, in fast verschwörerischem Ton: “Ich spiele aber gerne mit Feuer.“ So! Darauf sollte sie erst einmal eine Erwiderung finden.
Vielleicht hatte er so vorerst einmal Ruhe, obwohl er nicht wirklich daran glaubte. War das Mädchen zwar unbedarft, aber ganz sicher nicht auf Kopf und Mund gefallen.
Stattdessen begann er darüber zu sprechen, dass sie nicht würde heulen sollen, als ihre Augen ach so verräterisch Glänzten. Das sie seine Aussage von Stärke und Schwäche direkt auf sich münzte und ernsthaft darüber nachdachte, dass sie so vielleicht vieles in ihrem Leben hätte ändern können, damit hätte er wohl am wenigsten gerechnet. Aber anders hätte er natürlich nicht gehandelt, denn weiter als bis um die nächste Ecke dachte Revan im allgemeinen nicht. Doch da er schlussendlich sein Ziel erreichte und kein weinendes Kind an seiner Seite hatte, war es ihm eigentlich auch recht egal, mit welchen Mitteln er dies erreicht hatte.
Somit hatte er recht gute Laune, denn fand er, dass er die Situation bisher doch überraschend gut gemeistert hatte. Vor allem in Anbetracht dessen, dass er im allgemeinen wenig mit Kindern zu tun hatte und auch nicht wirklich scharf auf ihre Nähe war.
Nicht, dass er sie nicht mochte. Nein... dies würde seinen Wunsch nach einem eigenen Kind mit Catarina ja widersprechen... aber er fand sie im allgemeinen nervig, was natürlich bei seinem eigenen ganz anders wäre. Jedenfalls glaubte er den Schwachsinn, den er sich selbst einredete.
Nur... als er nach dem Alter fragte und die Antwort kam, musste er schlucken... denn das Kind war tatsächlich kein Kind mehr – und nun konnte er sich jenes auch nicht mehr einreden. Gratulation, Revan... weil du deine Klappe ja nicht halten kannst...
Warum hatte er auch nach dem Alter fragen müssen? Wo es ihn im Grunde doch nicht interessierte... Zwar hatte er schon geahnt, dass sie einfach jünger aussah, als sie tatsächlich war und auch ihr Verhalten nicht unbedingt ihrer tatsächlichen Jahresanzahl gerecht wurde... jedoch hatte er insgeheim gehofft, dass er sich irren würde. Dreizehn... Na ganz toll... er hatte also ein dreizehnjähriges Mädchen begafft. Nun gut... vielleicht nicht richtig. Trotzdem hatte er mehr gesehen, als es ihm zustand! Zustehen sollte! Andererseits...sie war ja bedeckt... also hatte er es ja eigentlich nur erahnen können! Sehr gut... damit konnte er leben. Noch einmal perfekt aus der Affäre gezogen! Der Drang, sich selbst auf die Schulter klopfend unterdrückend, beäugte er das Mädchen. “Mit dreizehn solltest du aber trotz Kindermädchen in der Lage sein, dich eigenständig anzuziehen... in anderen Ländern wärst du bereits irgendeinem Mann versprochen und würdest heiraten müssen...“, meinte er. Vielleicht kein sonderlich schickliches Thema – aber es musste nun einfach heraus.
Doch wollte er es nicht vertiefen und überlegte, was es sonst noch so zu sagen galt. Aber er kam nicht mehr dazu, wurde von dem plötzlich aufbrausenden Sturm unterbrochen und er Kathrin an sich zog, sie mit seinen Körper beschützend. Ihr Kichern hörte er nicht, zu konzentriert auf das Getöse um ihn herum. Erst, als es abflaute, wurde er sich des zierlichen Körpers bewusst, welchen er schützend an seinen gezogen hatte. Wäre sie das Kind, für welches er sie zu beginn gehalten hatte, so wäre dies wohl kein Grund, sie los zu lassen, als würde sie ihn verbrennen.... Aber sie war nun einmal nicht mehr wirklich ein Kind, sondern ein Mädchen, welches schon bald zu einer Frau heran reifen würde... Da wollte er erst gar nicht zulassen, dass es in irgendeiner Form zu Gerede kommen könnte...
Großes Kino Revan... wirklich. Als wäre die folgende Tatsache nicht schon Anlass für Gerede genug, wenn du ein halbnacktes Mädchen, mit eindeutigen Spuren durch die Tore des Schlosses trägst... Aber lassen wir dem Guten für den Anfang seine doch recht naive Sichtweise des Ganzen. Und wer weiß... vielleicht kommt er doch ungeschoren davon und wird sich weder mit der Situation, noch mit dem Mädchen jemals wieder auseinander setzen müssen, sobald er die Verantwortung los geworden war.
So stand er nun einen guten Schritt von ihr entfernt und sah das strahlende Gesicht, als er schließlich nachgab und ihr sagte, er würde sie zum Zufluchtsort bringen. Die Frage, ob sie denn Laufen könne, war eigentlich nicht wirklich ernst gemeint, doch fasste sie diese so auf und meinte mit schüchternem Blick und roten Wangen tatsächlich, ob er sie denn bitte tragen könne.
Sich innerlich verfluchend, mit finsteren Gesicht und einem Seufzer tiefsten Selbstmitleids, trat er auf Kathrin zu. Im nu hatte er sie hoch gehoben. Ein Arm an ihrer Kniebeuge, den anderen um ihren Rücken gelegt. Erinnernd an einen Bräutigam, welcher seine Anvertraute über die Schwelle trug. Sie war leicht... seine Jacke vermutlich schwerer als sie und durch den dicken Stoff würde er auch nicht allzu viel von ihre Spüren – so hoffte er jedenfalls... “Zappel nicht herum und halt dich fest, sonst schmeiß ich dich ins nächste Gebüsch...“, drohte er ihr, bevor er den Weg zurück zum Schloss absolvierte.
Der Weg war mit seiner Last, welche mit der Zeit doch schwerer wurde, recht weit. Doch war er ein Mann und Jammern kam gewiss nicht in Frage.
Trotzdem war er froh, als die Türmchen in Sicht kamen und er sich dem Schloss näherte. Er blickte auf Kathrin hinab, als er durch die Tore in den Hof ging. Ein Fehler... hätte er den Blick nach vorne gerichtet, so hätte er seine Freundin erkannt, welche gemeinsam mit Yuki vor der Eingangstüre stand. Ausgerechnet die beiden, denen er nun wirklich nicht hatte begegnen wollen... Doch so bemerkte er sie zu spät und stoppte abrupt, während sich eine verräterische Röte auf seinem Gesicht ausbreitete. Er wusste nicht einmal warum, doch fühlte er sich schuldig, als hätte er etwas furchtbares, etwas verbotenes getan.
In seiner momentanen Situation jedoch hätte sein Gesicht keinen ungünstigeren Zeitpunkt finden können, um sich rot zu färben. Unbewusst wurde sein Griff um das Mädchen fester, als würde ihr Gefahr drohen, sodass sie enger gegen seine Brust gedrückt wurde, während er fast trotzig in Christines Richtung blickte...
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Lilith Dearing

avatar

Anzahl der Beiträge : 73

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   So Nov 18, 2018 8:50 pm

cf: der Waldsee <--

Kittey
Dieses Gespräch, mit ihrer neuen Bekanntschaft, hatte gut getan. Wirklich sehr gut. Unbeschwert und kindlich einfach über Themen, die eigenlich für Erwachsene keinen Sinn mehr ergaben.  Es war ein wenig Spaß, ein wenig Glücklichkeit gewesen...dann als sie es am dringensten benötigt hatte. Dass der Mann so ernsthaft und amüsiert darauf einging, war erfrischend und irgendwie auch etwas väterlich...denn welcher Mann würde sich bereitwillig mit einem Kind über sowas unterhalten? Geduldig und freundlich erschien er dadurch.
Als er sie  absichtlich aufzog, sog sie die Luft ein und schüttelte trotzig, aber mit einem Grinsen den Kopf. "Neeeiiiheeein." ging sie langgezogen gegenan. Der Löwe würde sie sicherlich nicht essen! "Ich schmecke doch garnicht lecker!" setzte sie begründend und weitaus vernünftiger als den vorherigen Kommentar hinten heran und sah anschließend ganz zufrieden über ihre Argumentation aus. Auch wenn der Satz...wohlmöglich doppeldeutiger klingen konnte als vermutet. Dennoch strich sie ein wenig überlegend über ihr Stupsnäschen....abgebissen..nicht grade eine nette Vorstellung! Wobei sie sich einfach nciht vorstellen konnte, dass der prachtvolle riesen kater sie wirklich schmackhaft finden konnte. Ne, sicher nicht. Gegen die anderen Worte hatte sie keinerei Argumente vorzubringen, jap sie war ein "Gör" und jap, sie fasste an, was sie nicht sollte und steckte ihr Näschen in Angelegenheiten, die sich nichts angingen. Aber so große Sachen, konnte man schnell einfach mal ignorieren und aus der "Diskussion" ausschließen. Die nächste Offenbarung des überaus schlauen, bewundernswerten Hellseher, verschlug ihr wahrlich die Sprache und hatte ihr kleines Mundwerk erstmal lahm gelegt. “Woher willst du wissen, dass die Mähne eines Löwens so weich ist, wenn du sie noch nie berührt hast. Vielleicht ist sie ja genauso rau, wie der Bart eines Mannes – nur sieht er nicht so aus.“ Irgendwie.....hatte er ziemlcih recht. Zwar hatte sie es sich weich und fluffig vorgestellt...doch...was wenn es wie die lustigen Bärte war, die eher rau unr ratzig im Gesicht und den zarten Fingerspitzen waren? Somit blinzelte sie ihn erstmal erstaunt an und blickte dann ziemlich grüblerisch drein. Sie schien sich richtig über dieses Rätsel des hübsche Köpfchen zu zerbrechen, kam aber auf keine Lösung - denn wie er nunmal richtig erkannt hatte, wusste sie es nicht. Denn welches Kind hatte schon die Möglichkeit einen Löwen an die Mähne zu fassen?
"Egal, wenn es weich ist, kann man damit kuscheln! Und wenn es rau ist wie ein Bart ist es kitzlig und lustig." erwiederte sie also mit einem kleinen, zufriedenen Schnauben. Eine gute Lösung wie sie empfand. Auch wenn sie etwas flauschiges vielleicht lieber hätte, so war gegen eine raue Mähne eigentlich auch nichts einzuwenden. Doch nun wollte sie es unbedingt anfassen und heraus finden!
Als sich Revan zu ihr beugte, sah sie ihn aus großen Augen an, lauschend was er wohl nun für eine Wahrheit, was für eine Offenbarung udn vielleicht auch was für ein geheimnis er ihr nun verraten würde, da seine Haltung udn der verschwörerische Blick irgendwie darauf hin zu weisen schien. Er flüsterte und sah dabei fast verschwörerisch aus, was sich aufregend und spannend anfühlte. Weswegen sie sich aufmerksam leicht vorlehnte. Laut schnappte sie fast keuchend nach Luft und warf ihm einen fast entsetzten und besorgten Blick zu. "Aber das ist gefährlich!" erwiederte sie eben so leise udn doch funkelten die Augen. Mit Feuer spielen? irgendwie klang es aufregend! Wie zweideutig dies gemeint sien könnte, würde sie wohl vorerst nicht erfahren. "Versprich mir dabei auf dich auf zu passen, und dir nicht weh zu tun!" verlangte sie also mit nachdruck udn sah ihm dabei mit himmelblauen Iriden in die seinen dunkleren. Es war vielleicht seltsam, aber das Mädchen würde den Kerl schon als ihren Freund titelieren, einfach weil er so spannend, hilfsbereit und cool war! Trotz ihrer schwierigen, verlorenen Situation hatte er es geschafft ihr ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, und sie wahrhaftig abzulenken.

Was er sich sonst für Gedanken machte, über Alter und Aussehen oder Ähnliches, kam ihr nicht in den Sinn, stattdessen vergnügte sie sich ahnungslos mit dem Wortwechsel. Sie machte sich noch keinen Kopf über ihren Körper, auch wenn ihr natürlich ein paar Dinge auffielen, die sich veränderten. Doch die größten dieser Neuerungen würden erst noch auf sie zukommen. Wer wäre wohl an ihrer Seite wenn sie zur "richtigen Frau" wurde? Viel darüber wusste sie jedenfalls nicht... Das Gespräch hatte von dem schwerelosen, kindlichen Thema, zu etwas ernsterem, realem geführt. Ihrer Unfähigkeit sich selbst anzuziehen. Am liebsten würde sie ein wenig schmollen, doch wagte nicht die Unterlippe ein weiteres mal hervr zu schieben nachdem revan darauf so genervt reagiert hatte. "Was? Verheiratet? Ich?" erwiederte sie aus großen Augen.  "Deine Jacke ist aber auch so groß..." fügte sie leicht nuschelnd hinzu und versuchte somit etwas der Schuld dem kleidungsstück zuzuschieben....
Diese anderen Länder waren ja seltsam....wobei es sicher irgendwie schön wäre! Sie stellte sich hübsche Kleider und viel Spaß vor, nur auf unschudlige und perfekte Art und Weise...etwas das vo der grausigen Realität garnicht wieter Entfernt sein konnte. "Aber wer würde mich denn heiraten wollen?" fragte sie in wneig verwundert. Sie würde jemand starken wollen, jemand großen udn netten! Wie ihren Papa! Oder vielleicht Revan! Nachdenklich blickte sie genannten Mann etwas genauer an. "Würdest du mich heiraten?" stellte sie promt die eher ziemlich unbedarfte Frage und blickte ihn dabei recht vernünftig und gefasst an, was bei einer solchen irrsinnigen Frage nur noch unschuldiger anmutete. Zugleich aber eine Intensitt verlieh.Doch wirklch Gedanken darüber hatte sie sich nicht gemacht und verwarf es sogleich...Heirat war nichts was sie sich vorstellen konnte! Was für seltsame Länder und Sitten...oder?
Nun war sie Dankbar für alles, was er getan hatte. Ob es nun das Fischen aus dem See, das Anziehen oder auch nun das Tragen. Die Umarmung, als er die kräftigen Arme so schützend um sie geleght hatte, war irgendwie auch wehmütig. Warm, sicher...und doch erinnerte sie es an die ihres Papas. Auch in seinen Armen hatte sie sich warm und geschützt gefühlt. Nur der Duft war ein ganz anderer, dennoch würde sie nicht sagen, dass ihr Revans eigene Mischung nicht auch irgendwie gefiel. Sie wirkte irgendwie beruhigend. Männlich auf jeden Fall. Und die Erleichterung, als er sie wirklich tragen würde, nahm ihr fast jegliche Kraft aus den Beinen. "Danke!" ein strahlendes Lächeln. Still hielt sie als er sie auf nahm und ihre Wange zwischen brust und Halsansatz platz fand. Er war so stark! Fast wie ein Ritter Sie kicherte wieder leise, melodisch bei dem doch leicht absurden Gedanken und lehnte sich mit einem Seufzen an ihn. Hörte jedoch auf das was er sagte und zappelte nicht, lag ganz ruhig und schlang die zarten Arme um den Nacken des Mannes um sich fest zu halten. Die große Jacke war dabei etwas störend, doch ummantelte sie das Mädchen fast wie eine kleine Decke. Und auf einmal überkam sie eine Welle der Müdigkeit. Sie hatte es geschafft. Sorge udn Angst fiel von ihr ab, während ihr Bewusstsein leicht schwand. "Ich werde ganz artig sein...versprochen...papa..." flüsterte sie, fast schon im Schlaf, weswegen sie das letzte eher unabsichtlich murmelte. Ihr Atem ruhig und zart seinen Hals striff während ihre Augen sich schlossen und sie fast augenblicklich in einen eisernen Schlaf glitt. Sie musste verdammt ausgelaut und fertig sien um bei erster gelegenheit so schnell das Bewusstsein zu verlieren. Ihr Hase war ihr dabei lautlos entglitten und an Ort und Stelle zurück geblieben...

Während sie den Ort des Zieles erreichten schlief sie noch immer..schlummerte friedlich. Das Gesicht an seinem Hals verborgen, zart atmend die kaum spürbare Wärme seines kräftigen Körpers suchend. Dabei wirkte sie wirklich wie ein zartes, verlorenes...vielleicht auch ausgesetztes Kätzchen, wie sie ihre Arme, nun locker, an ihm festhielt...blass und klitschnass. Dunkle Male an den Beinen nun sichtbar, während wenigstens die an Hals und Armen zunächst verborgen waren. Durch Revans Jacke. Es war wahrlich ein skuriler und mistrauenerweckener Anblick. Würde es irgendwer falsch auffassen? In den falschen hals bekommen? Würde man sie willkommen heißen udn aufnehmen? Ihr helfen? Denn bisher würde sie alleine keinesfalls auch nur annähernd gut zurecht kommen...

(1317 Wörter)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Lavina

avatar

Anzahl der Beiträge : 26

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   So Nov 18, 2018 9:45 pm

Chrissi

Kaum hatte Chrissi das merkwürdige Mädchen angesprochen, bereute sie es auch schon. Denn diese schien ebenfalls schlechte Laune zu haben und selbst wenn das manchmal ganz amüsierend sein konnte, in diesem Moment hatte die junge Frau keine Lust drauf. Das Mädchen stellte sich als Yuki vor, jedoch war sie offensichtlich misstrauisch, was Chrissi ein wenig verärgerte. War sie nicht eben total freundlich gewesen? Wo war der Dank?
"Ich heiße Christine", antwortete sie dann und ihr Ausdruck wurde direkt ein wenig hochnäsig. Sie hatte sämtliches Interesse an Yuki verloren. Und dann besaß diese auch noch die Dreistigkeit, sie zu fragen, ob sie nach jemanden suche. Wollte sie sie loswerden? Oder hatte sie einfach nur Spaß daran, ihre Nase in die Angelegenheiten anderer Leute zu stecken? Chrissi holte gerade schon Luft, um dem Mädchen mit dem bunten Haaren ihre Meinung zu sagen, als sie sah, bis jemand den Hof betrat. Zuerst scherte sie sich nicht darum, bis sie erkannte, wer es war.
Revan.
Es brauchte einen Moment, bis sie das Bild, was sich ihr da bot, gänzlich verarbeitet hatte. Seine Klamotten waren durchnässt, sein Gesicht zierte eine große Schramme und in den Armen trug er ein junges Mädchen, die seine Jacke anhatte und ansonsten…nicht viel. Für einen Moment spiegelte sich absolute Fassungslosigkeit auf Chrissis Gesicht wider, dann hatte sie sich jedoch schnell im Griff. Stattdessen runzelte sie die Stirn und zwischen ihren Augenbrauen erschien eine kleine Falte, die nichts Gutes versprach. Mittlerweile hatte Revan sie bemerkt und die schuldbewusste Miene, die er nun zur Schau trug, ließ wilde Szenarien in ihrem Kopf entstehen. Obwohl sie nicht gläubig war, sendete sie ein kurzes Stoßgebet gen Himmel. Was zum Henker hatte er mit diesem Mädchen angestellt? Sollte es möglich sein, dass die Schramme von dessen Fingernägeln stammten? Weitere Bilder drängten sich ihr auf und ganz kurz wurde ihr übel.
*Nein,* dachte sie dann entschieden,* das würde er nicht tun*. Sie kannte ihn von früher, wusste, mit was für Leuten er abgehangen hatte und war sich dadurch auch wohl bewusst, dass er alles andere als ein Engel war, aber er würde sich niemals an einem kleinen Mädchen vergehen. Das wollte und konnte sie nicht glauben. Aber als sie nun mit entschlossenen Schritten auf ihn zu ging und die Röte auf seinen Wangen bemerkte, fühlte es sich so an, als würde ihr Magen einen Salto schlagen. Es kostete sie große Mühe, sich von dem Entsetzen nichts anmerken zu lassen, das sich langsam in ihr breitmachte, stattdessen konzentrierte sie sich mehr auf die Wut, die langsam aber sicher aufkeimte. Die Falte vertiefte sich noch ein wenig mehr, als sie die wunden Knöchel an Revans Hand sah. Er musste auf irgendetwas eingeschlagen haben. Automatisch huschte ihr Blick zu dem Mädchen, ehe sie es verhindern konnte.
Schließlich war sie bei ihrem Freund angekommen und blieb mit funkelnden Augen vor ihm stehen. Ihm sollte besser jetzt sofort eine gute Erklärung einfallen.
"Revan!", zischte sie, wobei man deutlich aus ihrer Stimme heraushörte, wie schwer es ihr fiel, nicht die Beherrschung zu verlieren.
"Lass…das…Mädchen…fallen!"
Dieser trotzige Blick in seinen Augen schien all ihre Befürchtungen zu bestätigen und sie wurde sich immer sicherer, dass irgendwas passiert war. Als er sich dann auch noch an dieses Mädchen klammerte wie ein Ertrinkender an einen schwimmenden Ast, spürte sie, wie die Eifersucht in ihr erwachte und für einen Moment alles überschattete.
"Sofort!", befahl sie dann, nun deutlich lauter. Am liebsten hätte sie ihn angeschrien und hätte ihm dutzend Fragen an den Kopf geworden. Wer war dieses verdammte Mädchen? Was war mit seinem Gesicht passiert? Und warum schien es so, als würde er nicht vorhaben, auch nur eine ihrer Fragen zu beantworten?
Doch sie biss die Zähne zusammen, sagte kein weiteres Wort und sah ihm stattdessen fragend  in die dunkelblauen Augen. Sie mochte seine Augen. Hatte sie schon immer gemocht. Aber jetzt, wo sie sie so ansahen…
Mit einem kurzen, harten Lachen unterbrach sie den Blickkontakt. Es tat weh, ihn anzusehen. Und für einen kurzen Moment schien der wütende Ausdruck sich in Luft aufzulösen und man konnte eine gewisse Verletzlichkeit sehen. Aber nur einen Herzschlag später war diese verflogen und mit einem ungläubigen Kopfschütteln betrachtete Chrissi das Mädchen. Erst jetzt bemerkte sie, dass es anscheinend geschlafen hatte. Der Kopf war an Revan angelehnt und sie sah…friedlich aus. Zum einen war das beruhigend, da dies wenigstens ein paar Befürchtungen zu entkräften schien. Hätte ihr Freund der kleinen tatsächlich was getan, würde sie nicht auf seinen Armen schlafen. Aber zum anderen drängten sich ihr nur noch mehr Fragen auf. Allerdings würde sie diese nicht stellen. Noch nicht. Revan war nun an dere Reihe, sich und diese skurrile Situation zu erklären.
Also sah sie ihn wieder an, mit einem bohrendem Blick, der Antworten forderte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Yuki

avatar

Anzahl der Beiträge : 50

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   So Nov 18, 2018 10:05 pm

Yuki kommt von: / geht zu: /

Missmutig ließ sie ihren Blick durch den Hof wandern, während sie noch auf eine Antwort von der Frau bei ihr wartete. Eigentlich hatte sie nicht einmal wirklich Lust mit ihr zu reden und würde am liebsten einfach gehen, aber sie wollte auch nicht einfach ohne Grund weg gehen. *Warum redet sie eigentlich mit mir und nicht irgendwem anderen?*
Als ihr Blick zum Eingang zur Burg rutschte erstarrte sie in der Bewegung. “Ist das Revan?!“, fragte sie reflexartig und sah den Mann und das Kind in seinen Armen an. Sie sah aus als schliefe sie und versank förmlich in Revans Jacke. Allerdings konnte Yuki trotzdem die dunklen Flecken an ihren Beinen erkennen. *Oje… Die Arme! Ich hoffe das ist nicht das was ich denke!* Sie setzte sich in Bewegung. “Ich gehe zu ihnen“, meinte sie beim Gehen.
Die kleinen Absätze an ihren Stiefeln machten klickende Geräusche bei Gehen. “Wer ist das?“, fragte sie Revan als sie bei ihm war. Dann sah sie das Mädchen an. “Sie ist ja klitschnass! Was ist da denn bitte passiert?“ Mit einem schelmischen Funkeln in den Augen sah sie Revan an. “Willst du noch Zeit mit ihr verbringen oder soll die Comicfigur sie jetzt übernehmen und ihr trockene Klamotten geben und sie etwas aufwärmen?“
Sie warf einen Blick in die Richtung ihres Zimmers. Sie hatte natürlich auch Pullis und Hosen. Davon würde sie etwas dem Mädchen geben und dann konnte sie sich in ihrem Bett etwas ausschlafen, so müde wie sie aussah.
Hinter ihr kam auch Christine, wie sie erfahren hatte, und sie wirkte nicht besonders begeistert.

Angesprochen: Kittey (Lilith Dearing), Revan (J.M.Cale)
Erwähnt: Chrissi(Lavina),
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
J.M.Cale
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 146

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Mo Nov 19, 2018 9:09 pm

Revan Valensa
Infos: 18 Jahre | single | Skinhead | Freund von Chrissi (Lavina) | Ex von Catarina (Catarina) | Mentor von Malou (Yuki)
ERWÄHNT: / / /
ANGESPROCHEN: Kittey (Lilith) | Chrissi (Lavina) | Yuki (Yuki)

Vermutlich hätte er es nicht ganz so gut aufgefasst, wenn er gewusst hätte, dass sie ihn als Väterlich beschreiben würde, war er doch grade einmal fünf Jahre älter wie sie, auch, wenn er vielleicht älter aussah und in bestimmten Situationen mit Sicherheit auch älter wirkte.
In anderen jedoch konnte man ihn unmöglich für voll nehmen, egal, wie sehr er dieses auch abstreiten würde.
Und obwohl das Gespräch mit ihr seltsam kindisch, fast schon peinlich für jemanden wie ihn war... so genoss ein kleiner Teil von ihm eben dies doch ziemlich. Einfach mal los lassen... nicht den harten Kerl spielen... ein Stück Kindheit zurück erhalten, welche er niemals gehabt hatte. Herum albern... flaxen... über vollkommen dumme, sinnlose Dinge sprechen. Vielleicht reagierte er deshalb nicht so grob und genervt, wie er es wohl in jedem anderen Fall getan hätte.
So konnte er nur mühsam verhindern, dass seine Mundwinkel verräterisch zuckten, als das Mädchen mit einem sehr überzeugend klingende, langgezogenen Nein antwortete, als er meinte, der Löwe würde sie fressen. Die Ansicht, sie würde ja überhaupt nicht schmecken, brachte sie so ernst und zufrieden herüber, dass er nicht anders konnte, als darauf zu reagieren – die Zweideutigkeit ihrer Aussage schob er dabei bewusst in den Hintergrund. Sie war ein Kind und würde den Sinn hinter ihren Worten genau so meinen, wie sie es gesagt hatte. Da gab es nichts, was er hinein interpretieren konnte, dessen war er sich ziemlich sicher.
“Woher willst du wissen, dass du nicht schmeckst? Ich könnte probieren und es dir sagen.“, meinte er somit und seine Augen blitzten belustigt auf. Gar nicht erst darüber nachdenkend, wie seltsam das Gespräch zwischen ihnen doch klang.
Tatsächlich hatte er sie im Laufe des Gesprächs sprachlos gemacht. Nicht lange, aber doch so, dass er sich ein zufriedenes Brummen nicht verkneifen konnte. Doch ach zu schnell fand ihre Zunge abermals Worte und so meinte sie, dass es egal wäre, wie die Mähne eines Löwen war. Ob weich oder kratzig, sie würde beides mögen. “Kratzig ist also lustig... na da frag mal meine Freundin, wenn sie der Ansicht ist, ich müsste glatt wie ein Babyarsch sein...“, murmelte er vor sich hin.
Genauso unpassend gesprochen wie seine nächsten Worte... denn als er sich verschwörerisch zu ihr lehnte, wurden ihre Augen größer und größer. Als er dann meinte, er spiele gerne mit dem Feuer – sich selbst natürlich nicht im klaren, wie Zweideutig nun auch seine Aussage war – schnappte sie entsetzt nach Luft und ein besorgter Blick des Mädchens legte sich auf sein Gesicht.  
Es wäre gefährlich, meinte sie... doch waren es ihre letzten Worte, die ihn trafen. Voller ernst und mit absoluter Bestimmtheit bat sie ihm, vorsichtig zu sein, damit er sich nicht verletzen würde. Er solle es ihr versprechen... Wann hatte er diese Worte das letzte Mal gehört? Er wusste es nicht... vermutlich noch nie. Hedenfalls nicht, seit er sich erinnern konnte. Es war ein seltsames Gefühl. Brachte Wärme mit sich, welche nun den Mann um Worte verlegen machte. Es gefiel ihm kein bisschen und wütend wollte er das Mädchen anfahren, sie solle sich um ihren eigenen Scheiß kümmern. Doch kamen aus seinem Munde ganz andere Worte. “Ich bin immer vorsichtig.“ Eine Lüge, welche wohl jeder, der ihn sah und kannte, als eben solche identifizieren würde. Aber ob das unbedarfte Kind dies würde wissen? Man wird es erfahren.
Allerdings... war er nicht bereits bei dem Wissen angekommen, dass das Kind ja eigentlich keines mehr war? Viel zu leicht konnte er dieses vergessen, wollte es vergessen. Zu seinem eigenen Seelenheil. Denn das sie nur so wenige Jahre jünger war als er, versetzte ihn nicht grade in Stimmung für Freudensprünge.
Warum er dann ausgerechnet das Thema Heirat ansprechen musste, war ihm selbst schleierhaft... Wie kam er nur darauf? Ihr leicht entsetzter Blick und die Fragen, welche verwirrt folgten, konnte er ihr natürlich nicht beantworten. Wie denn auch? So überhörte er auch gekonnt, dass sie sich zu verteidigen suchte, indem sie meinte, seine Jacke wäre auch viel zu groß... Solch einen Schwachsinn hatte er schon lang nicht mehr gehört... doch wollte er nichts provozieren, was dieses Thema vertiefte...
Nur... er hatte nicht damit gerechnet, dass Kathrin sich wahrlich weiter Gedanken darüber machte, dass sie einmal würde heiraten sollen – oder besser gesagt... dass es Menschen gab, die in ihrem Alter eben dieses schon waren. So fragte sie ihn verwirrt, wer sie denn würde heiraten wollen... doch kam er nicht zu einer Antwort, denn bevor er dich richtigen Worte fand, stellte sie eine Frage, welche ihn doch ziemlich aus der Bahn warf. Sein Kiefer klappte hinab und mit abermals fassungslosen Gesicht blickte er das Mädchen vor ihm an. Ob... ob er sie... was?!
Für einige Sekunden glotzte er sie einfach nur an... Fragte sich, ob sie ihn verarschen wollte, doch war ihr Gesicht so ernst, so voller Unschuld, dass er diesen Gedanken sofort verwarf. Und irgendwie... wollte er sie nicht enttäuschen... Doch wirklich ernst konnte er trotzdem nicht bleiben. So machte er eine tiefe, spöttische Verbeugung und griff nach ihrer Hand. “Es wäre mir eine Ehre, Euch zu heiraten.“, meinte er, absichtlich überspielend und hob ihre winzige Hand an seine Lippen, drückte einen Kuss auf die Zarte Haut. Anschließend ließ er sie mit einem Augenzwinkern los und streckte sich kurz, bevor er ihrer Bitte nachging und sie – passend nach dem Handkuss und der versprochenen Heirat - wie eben eine Braut auf den Armen zum Schloss trug.
Es dauerte nicht lange und ihr Kopf sank an seinen Hals, während ihr Arm sich um seinen Nacken legte. Zuerst noch wach, wurden ihre Atemzüge immer ruhiger und als er meinte, sie solle auf gar keinen Fall zappeln, meinte sie leise und der Müdigkeit zum Opfer fallend, dass sie ganz artig sein würde. Doch war es das letzte Wort, was fast dazu führte, dass er sie fallen ließ. Sie nannte ihn... Papa “Was zum...“, fluchte er, doch das Mädchen hörte ihn bereits nicht mehr, denn war sie in seinen Armen eingeschlafen. Himmel... er war froh, sie bald los zu sein! Fragte, ob er sie heiraten würde... nannte ihn Papa... was wollte sie als nächstes? Ein Kind?!
Vielleicht sollte er doch irgendwo anhalten und sie im Gebüsch abladen... doch tat er es nicht... Warum auch immer...
Das Gefühl in seiner Brust war nicht zu beschreiben... Entsetzen? Glück? Panik? Freude? Abneigung? Enttäuschung? Er hatte absolut keine Ahnung. Vielleicht von allem etwas... Warum auch immer. Total irrationale Empfindungen in der Momentanen Situation – und viel zu viele auf einmal. So war er mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt und bemerkte nicht, wie das durchtränkte Plüschtier aus dem Griff des Mädchens in seinen Armen fiel.
Tatsächlich war er noch immer mit der Verarbeitung des Geschehenen und Gehörten beschäftigt, als er den Burghof betrat – und wie angewurzelt stehen blieb, als er Yuki und Chrissi erkannte.
Letztere starrte ihn fassungslos an. Das wunderschöne Antlitz entglitt ihr, während ihre Augen auf das Kind in seinen Armen wanderten, bevor sie zurück zu seinem Gesicht zuckten. Die verschiedensten Emotionen huschten über Christines Gesicht – und am Ende bliebt Wut. Sie kam auf ihn zu und ihr Zorn so greifbar, dass er tatsächlich nah dran war, einen Schritt zurück zu machen. *Wow!*, dachte er nur. Für viel mehr blieb keine Zeit...
Chrissi war bei ihm angekommen, die Augen blitzten und die Stimme scharf wie eine Klinge, als sie zischend seinen Namen ausstieß und ihm fast schon befahl, das Mädchen ins einen Armen los zu lassen.
Revans Gesicht errötete stärker – doch dieses Mal nicht vor Scham. Wut aufgrund ihres Tonfalls ihm gegenüber entfachte ein Feuer in ihm. “Was machst du mich hier so blöd von der Seite an?“, blaffte er wütend und war wirklich nah dran, dass Mädchen los zu lassen, um seiner Freundin zu zeigen, dass sie so nicht mit ihm zu reden hatte! War ihr Gedächtnis so schlecht, dass sie ihren letzten Streit vergessen hatte? “Du hast mir überhaupt nichts zu sagen! Es interessiert mich einen Scheiß, was du willst!“ Vor Wut kochend trat er einen Schritt auf sie zu, während sie ihm ebenso wütend in die Augen sah. Dann lachte sie hart auf, wandte den Blick ab. Am liebsten hätte er sie hier an Ort und Stelle erschlagen!
Doch da veränderte sich Christines Gesichtsausdruck... wurde weich, fast schon verletzlich. Es dämpfte seine Wut etwas. Schwächte sie ab, jedoch ließ es sie nicht ganz verschwinden, denn ihr ungläubiges Kopfschütteln fachte die Glut wieder an. “Was ist dein Problem, Christine?“ fragte er, seine Wut mühsam zügelnd, als sie den Blick wieder auf sein Gesicht richtete. Wohl wissend, dass sie es hasste, wenn er sie mit ihrem vollem Vornamen ansprach.
Hätte er gewusst, was genau die Befürchtung seiner Freundin war, dann hätte er ihre Reaktion wohl ein wenig besser verstehen können... doch so war sie in seinen Augen einfach nur hysterisch – und das ging ihm gehörig auf den Sack.
Seine eh schon miese Stimmung wurde von Yuki nicht unbedingt besser gemacht. Das Mädchen kam auf ihn zu und auch hier hätte er am liebsten  mit einem Schlag direkt ins Gesicht geantwortet... doch zu seinem Pech und ihrem Glück war keine seiner Hände frei....
Kaum war jene bei ihm angekommen, gingen die Fragen auch schon los und es war ein Wunder, dass kein Dampf aus seinen Ohren schoss, so rot wie er im Gesicht war. Auf die Frage, wer denn das Mädchen auf seinen Armen wäre und was passiert ist, dass sie so nass ist, presste er die Kiefer so stark aufeinander, dass der Musculus Masseter hervor trat.
“Was glaubst du wohl? Wir hatten ein heißes Date am See!“, presste er zwischen zusammen gebissenen Zähnen hervor. Vielleicht nicht unbedingt die Antwort, welche seine Freundin hören wollte, doch gingen ihm diese Fragerei und diese misstrauischen Blicke gehörig auf den Geist.
Als Yuki dann auch noch fragte, ob sie ihm die Last abnehmen solle – oder ob er noch Zeit mit eben jener verbringen wollte – war der Drang abermals da, alles kurz und klein zu schlagen. “Was pisst ihr mir eigentlich alle ans Bein? Kümmert euch doch um euren eigenen Scheiß!“, blaffte er, als das Mädchen in seinen Armen sich rührte. “Ganz toll gemacht! Jetzt habt ihr sie geweckt!“
Er wollte sie nicht her geben... warum auch immer nicht... aber selbst er wusste, dass es dämlich wäre, nur aus Trotz das Risiko einzugehen, dass sie erkrankte. Sie brauchte Trockene Klamotten... und weder Chrissi noch er hatten etwas in ihrer Größe. Somit gab er mit einem tiefen Seufzen nach. “Ach... mach doch, was du willst.“, murmelte er resigniert und stellte Kathrin vorsichtig auf die Füße, sie noch stützend, bis sie sicher auf den Beinen stand, nachdem sie aus dem Schlaf gerissen wurde.
Doch bevor er sie endgültig los ließ, beugte er sich zu ihr und flüsterte ihr so leise ins Ohr, dass nur das junge Mädchen ihn verstehen konnte. “Die Comicfigur da wird dir was zum anziehen geben. Aber pass gut auf und dreh ihr nie den Rücken zu – ihr Lieblingsessen sind dreizehnjährige Mädchen. Also sei vorsichtig, okay?“ Und nach diesen Worten stellte er sich auf, warf Yuki einen kalten Blick zu und wandte sich anschließend an Christine. Grob umfasste er ihren Oberarm und zog sie ein wenig zum Rand, weg von den beiden Mädchen. “Was bildest du dir eigentlich ein, wer du bist und mit wem du redest?“, fauchte er sie an. Diese Diskussion war noch nicht beendet!


Zuletzt von J.M.Cale am Mi Nov 21, 2018 5:37 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Lilith Dearing

avatar

Anzahl der Beiträge : 73

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Mo Nov 19, 2018 11:13 pm

Kitty
Irgendwie fühlte sie sich wirklich noch wie ein kleines Mädchen. Nicht wie eine heranwachsende Frau. War so lange abgeschirmt gewesen, dass ihr noch di kindliche Unschuld und Unbedarftheit anhing. Fühlte sich sicher und geborgen in den  starken Armen, jemandem den sie so schnell vertrauen konnte. Aber irgendwie...hatte er es ihr auch leicht gemacht! Vielleicht schwerer, als jemand der sihc wirklich Mühe gab charmant zu sein, aber dennoch....
Diese Gespräche am Waldsee, waren sehr sonderbar udn unterhaltsam gewesen. und sie hatte seine wahre Amüsiertheit gespürt. Daran war nicht falsch gewesen. Dieses verdächtige Zucken am Mundwinkel, die Wärme tief in den toughen Augen vergraben. Daran, dass ein erwachsener Mann solche Gespräche eigentlich mied und nur seinem eigenen Kind zuliebe einging, hatte sie dabei nicht bedacht. Somit war es ganz natürlich, dass er trotz seines garnicht so hohen Alters, einen leicht väterlichen Touch bekam...auch wenn er natürlich nie ein rsatz für ihen Papa sein konnte. Dafür war er einfach zu anders und ihr Vater unersetzbar. Doch die Sicherheit die sie verspürte, war ähnlich. Und die Art wie er auf die Gespräche einging machte ihn sympathisch....so vergaß sie ganz wie er sie zuvor noch angeschnauzt hatte, vertrieb jegliche Härte odr Rauheit und behielt diese schöne Zeit im Kopf, wenn sie an ihn dachte.
Erinnerte sich eigentlich wirklich nurnoch an die Positivität dieses Zusammentreffens am Waldsee. Diese wunderbare, unwilrkliche Umgebung, die sie durch zufall fand. Dieser Mann, der sie durch ebensolchen zufall auffand. Revan....der ihr half und sie mit sich nahm.
Das Eis der Unsicherheit war so schnell geschmolzen, gar gebrochen. Sie aus sich heraus gekommen. Denn wie konnte das Mädchen auch anders, wenn sie über dinge wie die Weichheit eines Löwenfelles oder soetwas wunderbares wie Heirat sprachen?
Irgendwie...hatte er selbst etwas von einem Löwen! Wirkte stark, vielleicht auch etwas rau und erhaben. Aber faszinierend, auf eigene Art und Weise. Und klein Kathrin war wirklich jemand, der Gefahren nciht erkannt. Sah so nur das Positive an ihm, so wie auch an dem lebensbedrohlichen Löwen. Sie traute ihm so schnell....und würde auch das zarte Händchen nach dem Löwen ausstrecken. Ach so vertrauenselig. Schließlich waren sie bei dem Geschmack gelandet, den sie denn haben sollte, wenn sie gefressen wurde. Zumindest dachte sie, dass es sich um diese Art von Geschmack handelte, was das Belustigte blitzen in Revans Augen vielleicht etwas Fehl am Platz fühlen ließ, denn aufgegessen werden wäre wirklich nciht toll! Am Ende im bauch eines anderen zu landen...Gruselig! Doch dann Bot er an, zu probieren ob sie denn gut schmecken würde und ihre großen Augen blickten in siene vergnügten. Er wollte sie essen?! Wobei....vielleicht reichte ja auch ein kleiner Schlecker zum probieren? Und ein bisschen knabbern tat vielleicht auch nicht so doll weh...? Nachdenklich kräuselte sie das süße Näschen und die zart geschwungenen Augenbrauen. So verpasste sie die Gelegenheit darauf eine schlagfertige Antwort zu geben, behielt es ejdoch im Hinterkopf. Vielleicht...würde sie auf sein Angebot nochmal zurück kommen! Denn irgendwie wäre es doch schon spannend, zu erfahren ob man gut oder schlecht schmeckte! Solange er dabei versprach sie nicht zu verspeisen und dass es nicht weh tun würde...wären genug, dass sie ihm Arm oder Wange reichen würde. Dass er nicht grade diese Orte meinte...nunja. Vielleicht würde jemand ihr das ja ncoh mal ordentlich erklären...beziehungsweise, sie aufklären. Dafür war es nämlich allerhöchste Zeit. Wirklich...allerhöchste.
So jedoch, fasste sie sein "Angebot" als nette Geste der Freundschaft auf, die ihrer Meinung nach total und kräftig erblühte. Und der Ungewissheit auf den Grund zu gehen...wäre ihr wichtig udn sie würde mit Sicherheit nochmal nachfragen, ob es ihm nun unangenehm wäre...wusste sie ja nicht. Und das andere dabei vermutlich ziemlich verstört dreinschauen würden, ebenso wenig.
Doch die angeregte Diskussion über die Beständigkeit der Löwenmähne lenkte sie zunächst ab, zuerst wohl Glück für Revan...welches sich wahrscheinlich Später eher als aufgeschobenes Pech entpuppen würde. Aber es war ja auch verdammt faszinierend! Und spannend! Und interessant udn spaßig darüber zu reden! Es sich vorzustellen, wie es wäre einem majestätischen Löwen in die Mähne fassen zu können. Vielleicht schnurrten sie wie ein zu groß geratener Kater? Was für eine süße Vorstellung! In Gedanken hatte sie Revans Murmeln nur halb gehört und überging somit den Fakt, dass er glatt sein sollte und eine Freundin hatte - wobei sie letzteres wohmöglich als normale Freundin erstanden hätte.  So also fragte sie sich verdammt verwirrt, wieso irgendjemand sein sollte wie ein Babypopo. Wer würde ein Babypopo sein wollen....und wieso? Stinken die nicht total? Und Revan könnte nie wie einer aussehen! überlegte sie verwirrt und vor Müdigkeit auch etwas langsam. Außerdem...war der Mann vor ihr doch viel zu Männlich um auch nur annähernd auzusehen wie ein baby...oder der Po von einem.....Verwirrend, devinitiv seltsam und verwirrend! Außrdem war das Kantige an seinem Gesicht doch irgendwie...schön? Anders als jetzt konnte sie ihn sich nicht vorstellen... Das Gespräch hatte um Ecken udn Kanten eine ernstere richtung genommen, zumindest für sie. Denn, sie sorgte sich darum, dass revan sich verletzen könnte oder leichtsinig war. Ihr Papa war immer vorsichtig gewesen udn trotzdem tot. Und sie wollte ganz bestimmt nicht, dass diesem Mann hier auch etwas geschah. Dass er verschwand oder sich weh tat. So forderte sie das Versprechen grade zu, wartete mit großen Augen ab. Sie konnte nicht wissen, dass es ihn berührte, machte es nicht mit Absicht - doch baute viel zu schnell eine Bindung auf. Eine die sie enttäuschen würde? Wieder jemand, den sie verlieren würde? Sie hoffte, dass soetwas nie mehr geschah. Verdrängte jeden gedanken an die vergangenheit und zeigte ihm ein erleichtertes, sanftes Lächeln, als er antwortete. Er versprach ncihts, doch behauptete immer vorsichtig zu sein. So schwieg sie, ein bisschen wehmütig. ihr Vater war immer vorsichtig gewesen...soweit sie es gewusst hatte zumindest. Was alles hinter den Kulissen geschah, hatte sie nciht mit bekommen....  Doch schenkte sie Revan glauben, seinen Worten vertrauen. Und hoffte sehr, dass er sich beim Spielen mit Feuer, nicht verbrannte...
Das nächste Thema war ähnlich ernst, nur wusste sie es nicht. Denn für sie hatte Hochzeit immer etwas mit Glück, Freude, Zufriedenheit...und vielleicht auch Rittern und Prinzessinen zu tun gehabt. Wirklich viel über Heirat udn Beziehungen wusste sie nicht, ebenso wie über Weiblichkeit und wneiger jugendfreien Dingen...auch wenn ihr etwas jener Art wiederfahren war. Vielleicht fiel es auch deshalb so schwer zu verarbeiten? Weil sie nicht benennen konnte, was die Männer getan hatten?
Doch vertieften sie das Thema nciht wirklich, denn die eine Antwort die der Mann ihr gab, reichte um ihr junges Herz vor Freude hüpfen zu lassen. Ein seltsames, leichtes Gefühl durchflatterte ihre Brust. Wahrlich war es der glücklichste Moment, den sie seitdem Vorfall erleben durfte. Ein leichtes Kribbel durchflutete sie und machte sich in einem meliodischen Kichern einen Weg frei. Ihre Wangen bekamen eine zarte rosarote Färbung und sie war wirklich....verlegen? Geschmeichelt? Auf jedenfall etwas in diese Art, wirklich benennen konnte sie es nicht, aber es fühlte sich schön, gar lustig an. Die sensible Haut ihrer Hand prickelte leicht, als sich Lippen für einen sachten Kuss darauf pressten. Wie ein Prinz in den Märchen! fuhr es ihr durch den Kopf und als er sie mit einem zwinkern entlassen hatte schlug sie sich kichernd die geküsste Hand vor die vollen Lippen, und strahlte förmlich dabei, mit sacht geröteten Wangen. Es fühlte sich wirklich traumhaft an, so perfekt, friedlich und glückselig. So war es also keinW udner, wie schnell sie in den Armen einschlief, die sie so achtsam trugen.
Sie vertraute ihm so sehr, dass es beinahe schmerzhaft wehtat wie naiv sie war. Den verlorenen Hasen, würde sie noch schnell genug bemerken...spätestens dann, wenn die sicheren Arme von Revan verschwunden waren. Erstaunlicherweise war der Schlaf eisern und fest, traumlos. Was ein Glück....Doch wie könnte es auch anders sein, so warm und geborgen wie sie sich im Moment fühlte - als wären wenigstens einen Moment lang alle Lasten und Schrecken verschwunden.


Sie spürte keinen Ruck, keine Spannung in der wechselnden Haltung. Erst eine weibliche, scharfe Stimme ließ sie aufschrecken und automatisch presste sie sich an die feste Brust, in ihre Arme um den Nacken kehrte Leben zurück und sie blinzelte von der Halsbeuge heraus die Fremden an. Es waren zwei, und alle mittem im Gespräch. Was hatte sie verpasst? Wie tief hatte sie geschlafen? Ein wenig verschüchtert und verunsichert, waren die Augen groß und unschuldig. Erst verwirrt, doch dann durchflutete sie Realisation. Waren sie etwa an der Burg angekommen? Doch sie schwieg, nun ein wenig mehr als verunsichert. Die Frau, sah böse aus. Jedenfalls blitzte Wut in den doch eigentlich wunderschönen Iriden. Eine starke Emotion, die ihr Furcht einflößte. Sie merkte garnicht wie sie als Reaktion fester an Revan hielt, ihr Gesicht kurz an seinem Hals versteckte, als könnte sie sich so vor den wutbordelnden Augen verstecken. Sie mochte keinen Streit. Kein Geschrei. Warum waren die Frau und Revan beide denn nur so sauer? Kurzum: Sie verstand die Welt grade nicht mehr. Erst durch Yukis Stimme, die freundlicher klang, wagte sie einen Blick in ihre Richtung. Das Mädchen hatte wunderschöne, farbige Haare! Wie toll! ein wenig bewundernd staunte sie schon über diese. Versuchte dabei den Streit des Mannes, der sie noch immer hielt, und der Frau auszublenden. Sie schwieg, fühlte sich noch immer schüchtern in Gegenwart der Fremden. Katzenohren! bemerkte sie stattdessen erstaunt und betrachtete diese still. So überließ sie es voll und ganz Revan es zu erklären, traute sich auch garnicht sich mit leiser Stimme zu melden. Er war ihr Anker in der fremden Umgebung, an dem sie festhielt - sich beinahe schläfrig an ihn kuschelte. Vielleicht nicht grade die beste Idee... Doch ließ er sie snaft herunter, entließ sie aus den starken Armen. Automatisch hielt sie sich an seinem Unterarm fest, zu einen weil ihre Beine sich unsicher anfühlten, zum anderen weil sie irgendwie nicht los lassen wollte...oder konnte. Sine Wärme und Sicherheit war verschwunden udn nun stand sie zitternd da. Die Kälte und Nässe plötzlich wieder deutlich, die Augen aufgerissen und unsicher. Sie blickte grade nur Revan an, statt die zwei Frauen, besonders die Blonde versuchte sie  zu vermeiden in Augenschein zu fassen. Sah ihn fragend und unsicher an, irgendwie jetzt schon vermissend. Mussten sie sich denn wirklich trennen? Ein wneig mulmig war ihr ja schon. So lauschte sie, als er sich vorbeugte und ihr ncoh rasch etwas zuflüsterte. Die Comicfigur? Damit meinte er bestimmt, das freundlich wirkende, bunte Mädchen! Irgendwie sah sie schon aus wie aus diesen lebendigen Büchern entsprungen, doch auf positive Art und Weise. Doch die Warnung am ende, verschlug ihr die Sprache und entsetzt sah sie von Revan zu dem lieb wirkenden Mädchen. Automatisch wurde ihr Griff um Revans Arm kurz fester und leicht zittrig.  Sie glaubte dem Kerl wirklich und wahrhaftig zu viel.... So also war sie etwas alarmierter. Hat er...gescherzt? fragte sie sich noch immer etwas schläfrig und unsicher. Sie hoffte es. "O-okay..." wisperte sie. Und als er ihrer schwachen Hand entglitt war ihr eiskalt und ine leere Kälte setzte sich in ihr inneres. Sie wollte ihren Hasen an die Brust drücken...doch er war nicht da! Estwas panisch blickte sie sich also um, während Revan die Freu beiseite zog.
Ihr Hase, warw eg! Nirgendwo zu sehen! Das durfte nicht wahr sein! Lag er am See? Wie..wie schrecklich..! Sie musste ihn suchen gehen! Am besten sofort! Doch...sie war so müde und ihr so kalt.... Revan hatte gesgat das Mädchen würde ihr trockene Sachen geben....aber danach würde die Hasi suchen gehen! Er war...alles was sie noch von Papa hatte... So also stand sie zitternd und mit feuchten Augen da, und sah Yuki ratlos an, versuchte nicht sich an Revan zu hängen um ihm nicht wietere Schwierigkeiten zu bereiten. Er hatte schon so viel für sie getan...So also würde sie zeurst dem Mädchen folgen...und dann zusahen, dass sie ihren Hasen schnellstens wiederfand. Dass er vollkommen verloren war schloss sie dabei aus. Denn sie musste ihn einfach wiederfinden.


(1967 Wörter)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Lavina

avatar

Anzahl der Beiträge : 26

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Di Nov 20, 2018 10:48 pm

Chrissi

Chrissi war noch nie in ihrem Leben besonders harmoniebedürftig gewesen. Gerade ihre Mutter provizierte sie gerne, tat immer genau das Gegenteil von dem, was von ihr erwartet wurde. Auch mit ihrer Schwester war sie dauernd am Zanken gewesen und es war eine absolute Seltenheit, dass Chrissi diejenige war, die sich zuerst entschuldigte und damit den Streit beendete. Tatsächlich verfügte sie über ein erstaunliches Durchhaltevermögen, was das anging. Es war eben nicht ihre Art, klein beizugeben.
Aber die Zeit mit Nico hatte sie schwach gemacht. Die vielen unnötigen Diskussionen hatten so an ihren Nerven gezerrt, wie nichts zuvor. Und schließlich folgte dann das schreckliche Resultat und sie war ganz auf sich alleine gestellt. Zum ersten Mal seit sie denken konnte, hatte sie nichts mehr in ihrem Leben gehabt, was ihr Sicherheit bot. Es war schon beinahe komisch, dass ausgerechnet Revan derjenige war, der ihr Halt gab. Dabei war oft in seiner Art nur wenig Herzliches zu finden, aber trotzdem, sie brauchte ihn. Er war eine Brücke zwischen ihrem alten Leben, der Vergangenheit, die sie noch nicht loslassen wollte, der Gegenwart und der Zukunft. Solange sie ihn hatte, würde das ganze Gerüst zusammenhalten. Wenn er sie verließ, hätte sie gar nichts mehr und alles würde in sich zusammenbrechen. Das Leben hier war erbärmlich, nichts, was sie sich gewünscht hatte, aber wo sollte sie denn sonst hin? Zwar hatte Chrissi stets an Abenteuern oder wenigstens an dem Gedanken an solche, Gefallen gefunden. Doch bei der Vorstellung, ohne Plan und Perspektive raus in die Welt zu ziehen, verließ sie jegliche Wanderlust. Deshalb war er ihr auch so wichtig und sie wollte unbedingt, dass ihre Beziehung eine Zukunft hatte.
Also war es auch weniger verwunderlich, dass Chrissi eigentlich keine Lust hatte, nun zu streiten, selbst wenn man ihr Verhalten durchaus anders deuten konnte, da sie nicht viel dafür tat, den Ball flach zu halten. Sie hielt es jedoch für notwendig, mit Revan zu reden, wollte unbedingt Antworten haben, aber als sie bemerkte, wie er reagierte, war es für sie schon zu spät, um zurückzurudern.
Yuki machte die Situation auch nicht besser. Chrissi hatte das Mädchen direkt vergessen, als sie ihren Freund gesehen hatte, aber als sie dann wie ein pinker Blitz an ihr vorbeizischte, Revans Namen kannte und offenbar schon mit ihm vertraut war, traute die junge Frau ihren Ohren kaum. Hatte er nichts Besseres zu tun, als in der Gegend rumzulaufen und sich Minderjährige anzulachen?
Der Ton, den Revan nun anschlug, war keine große Überraschung. Er war aber auch empfindlich! Kaum wagte man es mal, gegen ihn die Stimme zu erheben, meinte er gleich wieder, er müsse den Proleten raushängen lassen. Andere wären unter seinen harten Worten vermutlich zurückgeschreckt und natürlich gingen sie auch an Chrissi nicht spurlos vorbei. Es war sogar höchstwahrscheinlich, dass sie heute Abend, wenn sie im Bett lag, noch lange darüber nachdenken würde. Aber nun, im Eifer des Gefechtes, war es nur ein weiterer Beweis für seine manchmal, nun, primitive Art und ihre daraus schließende Überlegenheit. Sein Ausdruck spiegelte mittlerweile ihre eigene Wut wider, wenn auch seine so viel gefährlicher und unberechenbarer war als ihre. In der Vergangenheit hatte er oft genug bewiesen, dass er sich nicht unter Kontrolle hatte und obwohl Chrissi wusste, dass es nicht gut war, akzeptierte sie es jedes Mal. Irgendwie war es ja auch ihre Schuld. Immerhin müsste sie es besser wissen und ihn nicht immerzu neu provozieren, wenn sie doch wusste, worin das enden konnte.
"Wer ist das?", fragte sie dann geradeaus und nickte kurz in Richtung des Mädchens auf seinem Arm, ohne auf seine Fragen einzugehen. Wahrscheinlich erwartete er eh keine richtige Antwort.
Als er dann ihren richtigen Namen nannte, sah sie ihn vernichtend an. Ihr ganzer Körper schien unter Spannung zu stehen und hätte sie nicht den dicken Pullover getragen, so hätte man die halbmondförmigen Abdrücke gesehen, die ihre langen Fingernägel auf ihren Armen hinterlassen hatten, welche sie immer noch vor der Brust verschränkt hatte. Gerade überlegte sie, was sie Revan an den Kopf werfen konnte, als Yuki herbeikam und den Momemt unterbrach.
Und obwohl sie eigentlich ganz froh war, kurz durchatmen zu können und ihre Gedanken sortieren konnte, warf sie ihr auch noch einen giftigen Blick zu. Konnte sie nicht sehen, dass dies hier ein ernstes Gespräch war? Chrissis Wut wurde jedoch ein wenig gemildert, als sie sah, dass auch Rev sichtlich genervt war. Wenigstens eins hatten sie gemeinsam. Als er dann jedoch die sarkastische Bemerkung über ein heißes Date am See machte, zog sie scharf die Luft ein und taxierte ihn mit ihrem Blick. Das Mädchen in seinem Arm fing nun an sich zu regen, was seine Laune nur noch mehr zu vermiesen schien.
"Klar", meinte Chrissi dann höhnisch, als er ihnen die Schuld daran gab, "du würdest natürlich nie laut werden!"
Yuki wollte sich offenbar um den Neuankömmling kümmern, was ihr auch ganz recht war. So wären sie beide endlich los. Mit einer kalten Miene beobachtete Chrissi dann, wie ihr Freund der Fremden noch etwas ins Ohr flüsterte, was ihrem Herz einen kleinen Stich verpasste. Noch klarer konnte er sich nicht von ihr abwenden. Die beiden Mädchen zogen ab und ließen das streitende Pärchen alleine.
"Wer ich bin?", wiederholte sie dann seine Frage. Ihre Wut war verblasst und hatte einer harten, emotionslosen Maske Platz gemacht. "Ich bin deine Freundin, falls du das vergessen haben solltest. Ich hab mich heute morgen gefragt, wo du bist und dann kommst du wieder…und das!" Nun legte sie ihre defensive Haltung ab und zeigte anklagend auf Revans Knöchel.
"Was hast du nur gemacht?" Und ehe sie es verhindern konnte, waren ihre Finger zu seiner Wange gehuscht und berührten sanft die Schramme. Doch dann zog sie sie blitzartig wieder zurück, als hätte sie sich verbrannt. Eigentlich hatte sie gar nicht so viel sagen wollen, sondern ihn reden lassen. Soviel zu Beherrschung. Nun jedoch schwieg sie erstmal und blickte ihn einfach nur an. Sah die Wut, die sie so gut kannte, in seinen Augen. Wahrscheinlich hatte sie ihn öfters zornig als glücklich gesehen. Wieder ein kleiner Stich, als sie daran dachte, wie liebevoll er das kleine Mädchen behandelt hatte.
Mit einem Mal hob Chrissi trotzig das Kinn. Sie wusste, dass es zu spät war. Wenn sie nicht sofort um Verzeihung bat und vor ihm im Dreck kroch, gab es nichts mehr, was sie tun konnte, um es aufzuhalten.
"Na los", sagte sie dann und wollte eigentlich mutig klingen, jedoch verriet das leichte Beben ihrer Stimme sie. "Schlag zu. Du willst es doch!"
Herausfordernd sah sie ihn an und verschränkte die Arme wieder, um ihm zu verdeutlichen, dass sie sich nicht versuchen würde zu wehren. Das tat sie schließlich nie.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Yuki

avatar

Anzahl der Beiträge : 50

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Di Nov 20, 2018 11:16 pm

Yuki kommt von: Burghof geht zu: Yukis Zimmer

Sie war wieder leicht angenervt als diese Christine mit Revan anfing zu streiten. Scheinbar hatten die beiden irgendwas, das sie verband. Bruder und Schwester oder, was wohl eher der Fall war, sie waren zusammen so wie Christine sich aufregte. *Dann bringe ich mal besser das Kind weg*, dachte sie sich und sah das Mädchen an, welches mittlerweile aufgewacht war und von Revan auf die Beine gestellt worden war.
Yuki ging etwas zu ihr und kniete sich etwas runter um mit ihr auf Augenhöhe zu sein. “Hallo du. Ich bin Yuki und wie ist dein Name? Wir gehen jetzt zusammen in mein Zimmer und da ziehen wir dir dann trockene Sachen an und wärmen dich wieder auf, okay? Hier draußen muss es ja wirklich kalt sein mit deinen nassen Klamotte.“ Sie lächelte freundlich und sprach ruhig auf sie ein. Dann stand sie wieder auf und griff die Hand des Mädchens. Daraufhin lief sie los und führte sie sanft in Richtung ihres Zimmers.

Angesprochen: Kittey (Lilith Dearing),
Erwähnt: Chrissi(Lavina), Revan (J.M.Cale)

Teil 2 in Yukis Zimmer
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
J.M.Cale
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 146

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Mi Nov 21, 2018 7:33 pm

Revan Valensa
Infos: 18 Jahre | single | Skinhead | Rechtsradikale Neigung" | Freund von Chrissi (Lavina) | Ex von Catarina (Catarina) | Mentor von Malou (Yuki)
ERWÄHNT: Yuki (Yuki) | Tyler (Sharina)
ANGESPROCHEN: Kittey (Lilith) | Chrissi (Lavina)

Er war nicht unbedingt der Typ, der anderen Gefühlen außer Hass und Wut freien lauf lies. So kam es selten vor, dass er wirklich guter Laune oder wenigstens entspannt anzutreffen war.
In diesem Moment, mit Kittey in seinen Armen, auf den Weg zurück zur Burg... war sein Empfinden schon fast als solches zu bezeichnen. Seine Aggression und seine Anspannung, welche ihm noch zu Beginn des Weges im Griff hatten, waren inzwischen abgeflaut und von einem Gefühl abgelöst worden, für welches er keine Worte hatte und es somit erst einmal zurück drängte, bis er die Gelegenheit fand, in Ruhe darüber nachzudenken. Zur Zeit verwirrte es ihn doch ziemlich.
Auch die Gespräche mit ihr waren seltsam... obwohl sie ihn mit ihrer naiven, fast schon dummen Art eigentlich auf hundertachtzig bringen sollte. Aber... bei ihr war etwas anders. Obwohl auch hier sein Temperament überkochte, hatte er nur selten den Wunsch, sie zu erwürgen oder durch den Reißwolf zu drehen...
Trotzdem hätte es ihn doch arg überrascht, dass Kittey solches Vertrauen zu ihm hatte, in der kurzen Zeit, welche sie miteinander verbracht hatten – und nach dem doch recht missglückten ersten Eindruck. Doch sie schien in seiner Gegenwart fast schon aufzutauen und ihre Augen lagen ach so oft bewundernd auf ihm. Natürlich erzählte er auch viel Blödsinn, was Kinder im allgemeinen jedoch auch mit Faszination betrachteten. Zudem er ein Gespräch mit ihr führte, was wohl nur wenig Männer mit Kindern bewältigten, sollten es nicht ihre eigenen sein. So unterhielt er sich mit ihr über Tiger und Löwen, rief somit eine große Begeisterung in ihr wach, die er selbst nicht erkannte.
Und so war es wohl verständlich, dass das Mädchen ihn gedanklich mit einem Löwen verglich und ihm Dinge andichtete, welche wohl kaum jemand mit ihm in Verbindung gebracht hatte.
Nur... in manchen Situationen vergaß er, dass sie scheinbar so behütet aufgewachsen, ja schier von allen weltlichen Eindrücken fern gehalten wurde. Dann sprach er mit ihr in einem anderen Tonfall, in einer anderen Art und Weise, welche schon fast als flirten hätte aufgefasst werden können – wenn denn Revan jenes überhaupt als solchen ansehen würde. Flirten war, ebenso wie normale Gespräche führen oder gar Zuneigung zeigen, nicht unbedingt seine Stärke.
So war es wohl ganz gut, dass niemand die Zweideutigkeit in seinen Worten vernommen hatte, als es um den Geschmack Kittey's ging. Denn in Anbetracht des Gesprächs könnte es in Zweierlei Hinsicht aufgenommen werden. Zum einen so, wie es auch gesagt wurde – zum anderen jedoch in eine Richtung gehend, welche nicht unbedingt für die Ohren von Kindern gedacht war. Denn sie probieren war schon eine recht spezielle Formulierung seiner Absicht. Gut, dass Kittey so unbedarft war, dass sie es tatsächlich so aufnahm, wie der Wortlaut es darstellte. So machte sie sich Gedanken, ob er denn ein lecken würde reichen, um zu erfahren, welches Aroma sie hatte... obwohl auch dies nicht unbedingt Klarheit erschuf, wäre es nicht in den Gedanken des Unbedarften Kindes erschienen. Doch sagte sie nichts weiter dazu, zeigte nur einen wirklich bezaubernd anzusehenden, nachdenklichen Gesichtsausdruck. Selbst er musste dabei zugeben, dass sie wirklich ein niedliches Ding war. Das sie sich dabei dachte, das Gespräch einfach auf später zu verschieben, ahnte er nicht... dieses war vielleicht aber auch besser so.
Auf seine Worte, dass er immer vorsichtig wäre, schwieg sie und er wusste, dass sie damit nicht zu Gänze einverstanden war, denn hätte sie gerne in Versprechen gehört, welches er jedoch nicht zu geben bereit war. Mit den Jahren hatte er gelernt, dass man ein solches niemals leichtfertig geben sollte – und tat man es doch, so musste man es auch einhalten.
So ahnte er nicht, dass seine unbedachte, für ihn harmlos klingende Antwort auf ihre Frage, ob er sie denn heiraten würde, das junge Mädchen so zum Schmelzen brachte, dass sie wahrlich leicht errötete und ein Verlegens Kichern ausstieß. Die Worte schienen ihr Ausnahmsweise zu fehlen und so stand dem Rückweg zum Schloss nichts im Wege. Hätte er gewusst, wer ihn dort würde erwarten, so hätte er vermutlich noch lange gezögert, bevor er die Rückkehr antrat. Doch konnte er – trotz seiner einst gesprochenen Worte – nicht in die Zukunft sehen.
Nun musste er sich eben mit seiner tollwütigen Freundin auseinandersetzen.
Das hübsche Gesicht Christine's war vor Wut verzerrt und dass Kittey erwachte und ihr zartes Antlitz beim Anblick der vor Zorn kochenden jungen Frau verunsichert an seinen Hals drückte, machte die ganze Situation nicht unbedingt besser. Gereizt hatte er seine Freundin angefahren, dass es ihre Schuld wäre und sie erwiderte nur spöttisch, dass er ja niemals laut werden würde. Ein weiteres Mal hatte sie Glück, dass seine Hand noch nicht frei war, denn zuckte diese verräterisch.
Mühsam ihren Zorn unterdrückend, hatte sie ihn gefragt, wer das Kind auf seinen Armen wäre und es war ein Wunder, dass kein Rauch aus seinen Ohren schoss, als er antwortete. Doch statt laut war seine Stimme zur Abwechslung sehr leise, als er sie mit einem äußerst boshaften Blick ansah und den Mund zu einem höhnischen Lächeln verzog. “Eifersüchtig?“
Revan ließ das Mädchen nicht direkt herunter, einfach, um Chrissis Worten nicht folge zu leisen, doch irgendwann war nun einmal die Zeit gekommen, wo Kittey's Füße den  Boden berührten. Doch klammerten sich kleine Hände noch immer an ihm fest und kurz kam in ihm der Wunsch auf, sich zu dem Kind zu neigen und sie an sich zu ziehen. Doch tat er es nicht...
Einerseits wäre es Unangebracht... zum anderen war er einfach nicht der Typ, welcher spontanen Eingebungen folgte, die ihm eher positiv zu nennende Züge verliehen. Er spürte Kathrin's Blick auf sich. Fragend und verwirrt, verunsichert. Deshalb beugte er sich zu ihr, flüsterte ihr die doch ziemlich unfairen Dinge hinsichtlich Yuki ins Ohr, bevor er sich aus ihrem Griff befreite und sich seiner Freundin widmete...
Den panischen Blick des jungen Mädchens bemerkte er nicht mehr, zu sehr war er nun gefangen in einer Wut, welche Chrissi in ihm hervorzurufen verstand, wie keine Zweite. Zudem er die Befürchtung hatte, er würde sich an das Kind klammern, sollte er sie weiter beachten... als wäre sie sein Rettungsanker - oder jedenfalls der seiner Wut... Aber gut...
Er wusste, dass seine Freundin ein Biest war... hat es schon immer gewusst. Seit dem Tag, an dem er sie kennen gelernt hatte. Von Nico hatte er vorab schon Geschichten gehört, wie sie ihre Eltern zur Verzweiflung trieb. Stetig widersprach und ihren eigenen Willen durchzusetzen versuchte. Und er musste zugeben, dass sie auch Nico im Griff gehabt hatte. Wie ein Narr war er um sie herum scharwenzelt, hatte ihr alles recht machen wollen. Er hatte nicht einmal bemerkt, wie sie ihn gegängelt und manipuliert hatte.
Wie oft hatten sie sich deswegen in den Flicken gehabt... Revan konnte es nicht verstehen, warum sein Kumpel versucht hatte, sich so sehr für jemanden zu verbiegen... Vor allem für jemanden wie sie, die ihn nur als Lückenbüßer benutzt hatte, bis ein besserer kam... Er hatte es gewusst... Chrissi hatte es gewusst... - jedenfalls war dies die seine Meinung... nur Nico hatte gedacht, sie wäre die große Liebe.
Jedenfalls bis zu einem ganz bestimmten Moment, nach einer wilden, durch zechten Nacht... Sie waren die letzten beiden gewesen, die sich noch nicht ins Koma gesoffen hatten. Er hatte auf einer alten Couch gegammelt, ein Bein angewinkelt, das andere auf dem wackeligen Tischchen vor ihm abgelegt... Chrissi saß  neben ihm, die Beine angezogen und mit dem Rücken gegen sein Bein gelehnt, während ihre Haare in einem unordentlich Dutt hoch gesteckt waren. Seltsam, dass er sich daran erinnern konnte... Sie hatte angefangen, von ihren Träume zu sprechen.
Es hatte ihn überhaupt nicht interessiert und ihr Gelaber hat ihn letztendlich so gestört, dass er sie in einem gereizten Ton gefragt hatte, was er tun müsste, um sie zum schweigen zu bringen. Du könntest mich küssen! hatte sie gesagt und ihn mit blitzenden Augen und provokant geschürzten Lippen angesehen, hatte ihm für einen kurzen Moment die Sprache geraubt – und scheinbar auch den Verstand, denn im nächsten Moment hatte er sich bewegt. Kaum einen Herzschlag später hatte sie unter ihm gelegen, während er sie küsste. Er musste ihr zugute halten, dass sie anfangs versucht hatte, ihn weg zu drücken... doch ihr Widerstand erstarb schnell und er konnte noch heute ihre Hände spüren, welche sich unter sein Shirt schoben. Ihre Nägel, welche sich in seinen Rücken bohrten, seufzend seinen Kuss erwidernd.
Revan wusste nicht, wie weit es gegangen wäre... Ob sie Nico noch weiter betrogen hätten, sie beide... Doch sollten sie es gar nicht erst heraus finden, denn während er alles um sich herum ausgeschaltet hatte, außer Chrissi, wurde er von ihr herunter gerissen und landete auf dem Tisch, welcher seinem Gewicht nicht standhielt und unter ihm zerbrach. Sich verwirrt aufrappelnd sah er Nico, welcher vor ihm stand, welcher ihn am Shirt packte, wütend ausholend. Doch war er Revan Kräfte- und Erfahrungsmäßig unterlegen und Revan brachte ihn zu Fall. Schlug auf ihn ein, brach ihm die Nase, das Jochbein, während Chrissi versuchte, ihn von Nico herunter zu ziehen. Er wusste noch, dass er sie abschüttelte, allerdings nicht, ob sie sich verletzt hatte.
Das nächste, was er noch im Gedächtnis hatte, waren seine Kameraden, welche ihn von dem anderen Mann herunter zerrten.
Noch eine ganze Zeit lang sah Nico furchtbar entstellt aus und Revan verspürte eine geradezu perverse Zufriedenheit bei diesem Anblick – obwohl sein einst guter Freund alles Recht der Welt gehabt hätte, dafür, dass er dessen Freundin geküsst hatte. Und obwohl sie anschließend noch zusammen abhingen, war etwas anders zwischen ihnen, wurde nie wie zuvor. Chrissi kam nicht mehr mit – jedenfalls nicht, wenn er dabei war. Über das, was damals geschah, hatten sie bis heute nicht gesprochen. Ebenso wusste er nicht, was zwischen ihr und Nico weiter geschehen war...
Er ahnte nicht, dass Christine sich Gedanken über eine Zukunft ohne ihn machte. Eine Zukunft, vor der sie sich fürchtete und deshalb alles daran setzen würde, die Partnerschaft mit ihm fortzuführen.
Ebenso wusste er nicht, ob sie ihn liebte. Sie sprachen nicht darüber... sie waren einfach zusammen. Das er Gefühle für sie hatte, stand außer frage. Nur war er sich nicht sicher, wie tief diese gingen – und ob sie reichten.
So standen sie sich nun also gegenüber, nachdem sie ihn zur Rede stellen wollte und er üblich wie sonst mit Aggression konterte.
Ihr Blick wurde kalt, als er sie Christine nannte und sie verschränkte die Arme. Eine Verräterische Geste, die so vieles auszudrücken vermochte. Er ahnte nicht, dass es sie verletzte, wie er mit Kittey umging – vermutlich hätte er es dann aber auch absichtlich noch viel weiter getrieben. So war es wohl auch ganz gut, dass Yuki mit dem Mädchen verschwand und er sich nun ganz auf die wütende, junge Frau vor ihm konzentrieren konnte.
Nun ja... vielleicht nicht unbedingt gut für diese...
So ging der Streit weiter – bis er sie wütend anfuhr, was sie eigentlich dachte, wer sie wäre, um so mit ihm zu sprechen. Kaum hatte er das letzte Wort gesprochen, da bröckelte ihre Wut, ihr Gesicht wurde emotionslos – was er fast noch mehr hasste!
Sie meinte, sie wäre seine Freundin... ah ja... da war ja was... und das sie nicht gewusst hatte, wo er hin ist. Das sie Angst hatte, er würde ebenso wie Nico abhauen, sie alleine lassen... das kam ihm überhaupt nicht in den Sinn. Fast anklagend deutete sie auf seine Knöchel und als er ihrem Blick folgte, sah er, was sie meinte. Die Begegnung mit dem Baum hatte Spuren hinterlassen – und jetzt, wo er sich wieder daran erinnerte, begann es zu schmerzen...
Bei ihren nächsten Worten blickte er auf und zuckte im nächsten Moment fast reflexartig zurück, als ihre schlanken Finger zart über den Kratzer auf seiner Wange fuhren. Hatte ihre Hand eine Spur aus Feuer hinterlassen, dort, wo sie ihn berührte. Und obwohl sie ihre Hand selbst schon fast ruckartig zurück zog, fing er sie an und hielt sie fest. Sein Griff krampfhaft um das zarte Handgelenk.
Er kam mit Wut klar... mit Hass... mit Angst... mit Abneigung... aber er kam nicht damit klar. Wenn ihr Blick so verletzlich wurde... ihre Stimme so weich. Konnte nicht damit umgehen, wenn sie ihm das Gefühl gab, er wäre ihr wichtig... er würde ihr etwas bedeuten.
“Verdammt Chrissi... Du machst dich so fett, dass ich keinen Platz im Bett habe. Ich war Joggen und bin mit einer Dornenranke aneinander geraten. Meine Klamotten müssten noch neben der Dusche liegen. Später gingen die Comicfiguren mir auf den Geist und ich bin weg, zum See. Da hab ich das Kind gefunden, sie ist ins Wasser gefallen, ich hab sie heraus gefischt und mit her gebracht. Was glaubst du, soll ich mit ihr gemacht haben?“, fragte er, mühsam ruhig bleiben. Tatsächlich hatte er keine Ahnung von dem Bild, welches Kittey und er geboten hatten...
Und tatsächlich hatte er seine Wut schon fast im Griff, als Chrissi ihn ein weiteres Mal zur Raserei brachte. Trotzig hob sie das Kinn. Ihr Hübsches Gesicht ihm zugewandt. Dies wäre wohl noch zu ertragen gewesen, hätte sie dabei ihren Mund gehalten. Doch die Herausforderung in ihrer Stimme kappte das letzte bisschen Zurückhaltung und er holte aus, hart traf er mit der flachen Hand ihre Wange. Nahe dran, ein weiteres Mal zuzuschlagen, griff er jedoch nach der jungen Frau und zog sie zu sich. Seine Hand schloss sich um ihren Nacken, drückte zu, während er sie mit der freien an sich drückte.
“Wag es noch einmal, mir vor anderen zu widersprechen oder dein Maul zu weit aufzureißen – und ich werde dich verprügeln, dass du so schnell nicht mehr auf den Beinen bist. Verstanden?“, zischte er, doch wartete er auf keine Antwort, sondern neigte den Kopf tiefer und presste seine Lippen auf die ihren, während sich der Griff um ihren Nacken lockerte. Auch, wenn sie ihn regelmäßig zum Äußersten brachte... so ganz egal war sie ihm nicht...

Alec Meyer
Infos:  24 Jahre | single | Bester Freund von Cyra (Amara)
ERWÄHNT:Cyra, Cale, Sharina, Amara, Chrissi, Revan, Catarina  
ANGESPROCHEN: Cyra (Amara) | Lavina (Lavina) |

cf Marktplatz

Der Weg zum Schloss wurde schweigend absolviert – okay... größtenteils schweigend, mit ihm als Ausnahme.
Aber diese fast schon bedrückend zu nennende Stille war so schrecklich gewesen, dass Alec irgendwann damit begonnen hatte, Sinnloses Zeug zu reden, nur, damit überhaupt etwas gesagt wurde.
Irgendwann hatte die junge Frau mit den wilden Locken zu ihm aufgeholt und ihn ein wenig über das Leben im Schloss ausgefragt. Das Mädchen neben ihr hatte nicht wirklich den Mut besessen, ihn anzusehen – und jedesmal, wenn er ihren heimlichen Blick bemerkt hatte – so hatte er ihr zu gezwinkert.
Ihre Reaktion war göttlich. Groß wurden die Augen und puterrot das Gesicht, sodass er einen frechen Spruch nach dem anderen gedrückt hatte – nur, um sie noch weiter in Verlegenheit zu  bringen.
Mister Cale hatte dem Geplänkel keine Verachtung geschenkt und war stoisch, wie alles was er tat, den Weg entlang zum Schlösschen gegangen.
Cyra war es gewesen, welche ihn irgendwann mit einem Tadelnden Blick in die Seite gestoßen hatte und meinte, er solle die kleine in Ruhe lassen.
Seinem Spielzeug beraubt hatte er die Hand seiner besten Freundin gegriffen, sie an sich heran gezogen und ihr verschwörerisch ins Ohr geflüstert, dass sie die einzige ist, mit der in den nächsten Stunden vorhatte zuspielen. Die feine Röte auf ihrem Gesicht hatte ihn für den Verlust entschädigt und er hatte – ganz Gentlemanlike – ihren Rucksack übernommen.
Nun lief er mit Cyra Händchenhaltend ein wenig hinter den anderen zurück, ließ sich sogar noch ein wenig weiter zurück fallen, denn die rothaarige Begleitung seiner Freundin hatte ja schon fast den Anschluss verloren – jedenfalls seiner Meinung nach.
So hatte er sich also mit einem breiten Grinsen zu Lavina gesellt und strahlte sie mit einem so gespielt-fröhlichen Ausdruck an, dass man schon geneigt sein könnte, ihm dieses aus dem Gesicht zu wischen – egal mit welchen Mitteln...  
“Lavina... Du hast dich direkt mit deinem Sternzeichen vorgestellt, was ja relativ ungewöhnlich ist. Gibt es dafür einen Grund? Wie sieht es mit Esoterik aus? Meine Ex war nahezu davon besessen und hat immer versucht, meinen verdorbenen Charakter durch Strömungen zu reinigen. Ich weiß nicht, ob es ihr geglückt ist – vielleicht findest du es heraus?“, meinte er, zu beiläufig, um es wirklich als solches ansehen zu können – zudem seine hoch gezogene Braue diesem auch widersprach.
Allerdings hatte er nicht wirklich eine andere Möglichkeit gesehen, mit der kleinen ins Gespräch zu kommen. Sie wirkte verschlossen und unnahbar – also genau das, was ihn reizte. Hässlich war sie auch nicht – obwohl eine schöne Dusche ihr ganz gut tun würde... Am besten natürlich mit ihm! Obwohl er sich nicht vorstellen konnte, dass sie so schnell dazu bereit wäre. Aber er hatte Zeit – und viel Geduld!
Als die Türmchen des Schlosses in Sicht kamen, wandte er sich an Cyra, zog sie näher zu sich und meinte: “Gleich hast du es geschafft und du kannst dich in mein Bett legen.“, meinte er breit grinsend und deutete mit seiner freien Hand über die Baumwipfel, wo tatsächlich Türmchen hervor blitzten. Allerdings musste er zugeben, dass er vermutlich selbst einfach nur ins Bett fallen und schlafen würde. Nach zwei Doppelschichten war er einfach nur total KO und wollte den Tag verschlafen – und vielleicht auch noch die Nacht, wenn ihm nichts besseres einfallen würde. Allerdings... ein Blick auf Cyra genügte und er wusste, dass er ganz gewiss nicht allzu lange schlafen würde.
Mit ziemlich guter Laune trat er durch die Tore, wo Mister Cale schon wartete und diesem die Ungeduld, trotz des neutralen Gesichtsausdrucks deutlich anzusehen war. Verblüffend, dass er und Mister Lincoln sich verstanden... waren sie doch gänzlich verschiedenen Typen. So hatte er bei dem jüngeren der beiden ein wesentlich besseres Gefühl. Wirkte dieser zwar abgebrüht, aber nicht so... kalt. Was ihn doch sympathischer machte.
Alec's Blick wurde von zwei Personen angezogen. Revan und Chrissi...
Verdammt... das Mädel war so scharf, dass er einfach nicht verstehen konnte, warum sie sich ausgerechnet mit dem eingelassen hatte... Den er doch lieber von hinten sah, denn nachdem Alec Catarina bedrängt hatte, führte Revan ein freundliches Gespräch mit ihm... woraufhin Alec mit einer aufgeplatzten Lippe und einem blauen Auge nicht unbedingt die Wirkung auf Frauen hatte, die ihm sonst zuteil wurde... Ob dessen Ex es wusste? Vermutlich nicht, sonst würde sie nicht immer noch jedesmal kehrt Marsch machen, wenn sie ihn sah. Aber das Risiko eine abermalige Begegnung mit dem Wahnsinnigen einzugehen, war Catarina ihm eindeutig nicht wert... Wo er wieder beim Thema war... Ob Chrissi wirklich freiwillig mit Revan zusammen war? Konnte sich Alec beim besten Willen nicht vorstellen. Zudem auch der Kuss nicht grade zärtlich wirkte, sondern eher wie eine Demonstration. Armes Mädel... Aber gut. Ihr Problem. In Revans Gebiet würde er nicht wildern...
Da erhob Mister Cale die Stimme und Alec hörte zu, obwohl er sich eigentlich direkt ins Bett verkrümeln wollte...

James Matthew Cale  
Infos:  39 Jahre | single | geschieden | Bester Freund von Daniel (Catarina) | Mit-Eigentümer der Burg
ERWÄHNT:Revan, Chrissi, Lavina, Cyra, Alec, Sharina, Amara, Daniel  
ANGESPROCHEN: Alle auf dem Platz

Cf Marktplatz

Er war genervt... und zwar nicht nur ein bisschen, sondern gewaltig.
Erst hatte er Tyler gesehen, welcher sie grüßte und ins Dorf ging... Da würde Matt später wieder einen Haufen Klagen von den Dorfbewohnern hören müssen... er würde den „Frieden“ stören und die „Mädchen“ verängstigen. Als ob... Eines der Mädchen hatte ihn mal als großen „Teddybären“ beschrieben. Altmodische, Geistig beeinträchtigte Narren im Dorf... alle miteinander.
Zudem hatte Alec den ganzen Weg ununterbrochen Gequasselt und irgendwann hatte Amara sich dem angeschlossen und ihm Fragen über dieses und jenes gestellt.
Natürlich war dies noch immer besser, als hätte er all die Fragen beantworten müssen... aber hätte sie damit nicht warten können, bis sie das Schloss erreichten und er weit weg von ihnen gewesen wäre? Diesen Gefallen hatte ihm weder die eine, noch der andere getan.
Ein Glück, dass das andere Mädchen – Sharina, wenn er sich nicht irrte und er irrte sich nie – ihren Mund hielt und einfach nur artig an der Seite ihrer Freundin lief.
Nur einmal war er versucht, etwas zu sagen – nämlich zu dem Zeitpunkt, als Alec begann, schlüpfrige Kommentare von sich zu geben. Ein Glück, dass dessen Freundin sich dem angenommen und ihm sozusagen den Mund verboten hatte. Überraschend, dass es tatsächlich Erfolg hatte, denn Matt kann den jungen Mann anders und hatte es bisher selten erlebt, dass dieser sich von etwas abhalten ließ.
Dann wäre das Mädchen vielleicht ein kleiner Gewinn für das Schloss... so hoffte er jedenfalls. Dan jedenfalls würde vor Freude ganz aus dem Häuschen sein. Gleich vier hübsche, potentielle Projekte für ihn, um seine doch recht spezielle Vorliebe zu befriedigen.
Sollte er... hier konnte ihm jedenfalls keiner einen Stick draus drehen! Diese Gören hatten niemanden, der für sie in die Bresche springen würde – zudem Dan dann immer noch ihn hatte. Obwohl Freundschaft für ihn nicht unbedingt etwas übliches war, so beschrieb er seinen Geschäftspartner doch als eben jenen und würde diesen wohl jederzeit aus der Scheiße ziehen. Ebenso wie Daniel ihm oft genug ein Alibi gegeben hatte, wenn seine Krummen Geschäfte drohten aufzufliegen.
Anfangs hatte Matt es einfach als erfolgreiche Geschäftsstrategie gesehen und seinen Nutzen daraus gezogen... doch nach und nach hatte er bemerkt, dass sich die Freundschaft, welche sie als Kinder gepflegt hatten, bis zum heutigen Tage bestand hatte.
Natürlich würde er dieses niemals zugeben, würde es doch eine Schwäche zeigen, welche er nicht einmal bereit war, vor sich selbst einzugestehen.
Erleichtert war er, als er endlich durch die Tore trat, allerdings verzog sich sein Gesicht für den Bruchteil einer Sekunde zu einem leicht angewiderten Ausdruck, als er Christine und Revan entdeckte. Mit den beiden war es auch eine Katastrophe... Er neigte zu Wutanfällen und sie konnte es nicht lassen, ihn zu provozieren. Am Ende lief sie dann mit einem blauen Auge oder einer aufgeplatzten Lippe herum... Mal was es die „Tür“... der „Schrank“... oder sie wäre „die Treppe herunter gefallen“.
Ihm sollte es recht sein. Solange sie sich nicht gegenseitig umbrachten – andererseits... auch dies war ihm egal. Leichen konnten schnell verschwinden.
Aber genug...
Matt wartete, bis sich alle eingefunden hatten und begann dann zu sprechen. “Dies ist das Domizil, welches mein Geschäftspartner und ich gekauft haben, um jungen Menschen wie Ihnen die Chance zu geben, ihr Leben neu zu ordnen. Schaut euch alles in Ruhe an, bevor ihr euch entscheidet, ob ihr bleiben möchtet – oder nicht. Ihr könnt euch säubern und im Aufenthaltsraum ausruhen, gegebenenfalls etwas essen. Um 12 Uhr Mittags werde ich in die Eingangshalle kommen, um eure Entscheidung zu erfahren und euch – im Falle einer positiven Antwort – die Schlüssel für die Zimmer auszuhändigen. Alec. Sie wissen, wo mein Büro ist, sollte es zu Fragen oder Problemen kommen. Wir sehen uns dann.“, meinte er, kurz und bündig.
Daniel konnte es besser... nahm sich mehr Zeit. Er hatte keine Lust darauf. Diese Kinder brachten ihm nichts ein... Keine Macht... Kein Geld... nichts...
In schnellen Schritten ging Matt die Stufen hinauf in Richtung seines Büros – wo er als erstes seine Hände würde desinfzieren müssen....

TBC J.M.Cales Räume


Zuletzt von J.M.Cale am Do Nov 22, 2018 4:38 pm bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Lilith Dearing

avatar

Anzahl der Beiträge : 73

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Mi Nov 21, 2018 9:07 pm

Kittey
Es war alles so schnell geschehen. Eben noch nass aus dem See gefischt, wunderbare Gespräche, zartes Lachen und ein wohtuender Schlaf an breiter, starker Brust und in kräftigen, schützenden Armen...und dann.... diese schrille, wütende und vor allem scharf schneidende, warnende Stimme. Die zornige Frau mit den stechend grünen Augen, daneben das skurilbunte Mädchen.
Sie war so schnell aus dem Schlaf gerissen worden, dass es sie vollkommen überforderte. Seit der Nacht...hatte sie nicht mehr ordentlich schlafen können, ohne grobe Hände auf sich zu spüren oder die leeren Augen ihres Vaters zu sehen. Weinend war sie aufgewacht, vollkommen gebrochen udn zerstört. Hatte sich nach schützenden Armen gesehnt, hatte sie gebraucht - und nun, wenn auch nur für schrecklich kurze zeit gefunden. Wahrlich wünschte sie, dass der Weg zum Schloss ewig angedauert hätte. Einfach nur, um weiter in dieser sanften, sicheren Umarmung schlummern zu können. Revan.... Er hatte ihr geholfen und ohne es zu wissen etwas gegeben, etwas wertvolles Geschenkt, für dass es keinen gegenwert gab...das man nicht messen oder sehen konnte. Aber fühlen.
Sie wollte nicht los lassen, sich festhalten, trotz des bösen Blickes, der sie durchdrang. Die Frau...war unheimlich und hatte augenblicklich einen starken und prägnanten Eindruck hinterlassen. Wieso war sie so wütend? Am liebsten wäre sie in Revans Armen verschwunden, selbst als er sie absetzte udn sie die Kälte durchströmte, wollte sie sich am liebsten wieder an seine Seite pressen, vielleicht auch hinter ihm verstecken. Sie vertraut ihm, zu sehr. Und wollte nicht von ihm getrennt werden....irgendwie fühlte sich das herunterlassen schon wie eine harsche Trennung an. Unsicher sah sie zu ihm auf und fühlte sich zwischen den Fronten klein...und verletzlich. Sie wollte garnicht daran denken, an was es sie erinnerte...
Suchte nach der Stärke der dunkelbauen Augen, die so viel Tiefe, wie auch Härte besitzen konnten, aber zugleich auf ein schelmisches, amüsiertes Funkeln inne gehabt hatten...als sie so sorglose, lustige Gespräche geführt hatten... Er hatte sie jemandem anderen anvertraut...jemandem Fremden. Und beschäftigte sich nun mit der zornigen Frau. Revan hatte ein Wort gesagt, bevor er sie absetzte. "Eifersucht"....was war das? Was bedeutete es..? Zudem hatte er sie gewarnt vor dem Mädchen, dass sich Yuki nannte, doch wirklich wohler fühlte sie sich durch diese Art von Scherz momentan nicht. Die Unsicherheit flutete sie, nachdem ihr der Anker genommen wurde, an dem sie so verzweifelt festgehalten hatte.... Doch wenn er die mit dem Mädchen schickte, musste sie wohl oder übel gehen...vertraute ihm, dass er sie an einen sicheren Ort gebracht hatte. Immerhin sollte sie hier Unterschlupf finden...ein neues Zuhause... Doch es war schrecklich kalt...so seltsam, eisig kalt....ohne seine Wärme. Sie zitterte und richtete die Augen zögerlich und ein wenig verschüchtert auf das ältere Mädchen, welches sich um sie kümmern sollte, als sie sich leicht hinkniete um mit ihr auf Augenhöhe zu sein. "H-hallo Yuki..." murmelte sie leise und blinzelte sie unter langen, dunklen Wimpern heraus an. "Ich bin Kathrin Felidae..." erwiederte sie sehr höflich und lieb. Sie ließ zu, dass Yuki ihre Hand nahm, auch wenn sie immer wieder unsicher zu Revan sah. Aussah, als wolle sie noch etwas sagen...sich aber nicht traute...die Stimme verloren hatte. Wie damals.
Sanft wurde sie mit gezogen, blickte jedoch aus großen Augen stetig über die Schulter zurück. Die freie Hand klammerte sich an das Ende der übergroßen Jacke, seiner. Denn der Hase, der ihr sonst etwas Halt gab, war nciht mehr da. "Revan..." sprach sie leise - vermutlich würde er sie sowieso nicht mehr hören....nicht mehr ansehen... "Danke...." murmelte sie leise und senkte den Blick auf ihre Füße, während Yuki sie sachte zu ihrem Zimmer führte.... Vielleicht ganz gut, dass sie den Schlag und folgendes nicht mit ansehen musste.

--> goes to: Yukis Zimmer
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   

Nach oben Nach unten
 
Der Burghof / Eingang zur Burg
Nach oben 
Seite 1 von 3Gehe zu Seite : 1, 2, 3  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» DM-Qualifikationsturnier auf der RPC Köln

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Divious :: Rollenspiel :: Die Burg :: Burghof und Außengelände-
Gehe zu: