Divious

~ ... wenn Gegenwart und Vergangenheit verwischen ... ~
 
Neueste Themen
» Zimmer von Revan Valensa und Christine Rosenberg
Gestern um 10:19 pm von Lilith Dearing

» Die Fußgängerzone
Gestern um 10:09 pm von Sharina Madani

» Die Baderäume (Weibliche Bewohner)
Gestern um 9:02 pm von Sharina Madani

» Die Küche
So Dez 09, 2018 9:46 pm von Lilith Dearing

» Der Burghof / Eingang zur Burg
So Dez 09, 2018 8:24 pm von Lilith Dearing

» Das Turmzimmer
So Dez 09, 2018 6:44 pm von Sharina Madani

» Die Steinbrücke
So Dez 09, 2018 6:12 pm von Lilith Dearing

» Shari´s Gesuche
So Dez 09, 2018 5:48 pm von Sharina Madani

» Das Kaminzimmer
Sa Dez 08, 2018 10:27 pm von Yuki


Teilen | 
 

 Der Burghof / Eingang zur Burg

Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3
AutorNachricht
Divious
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 97

BeitragThema: Der Burghof / Eingang zur Burg   Sa Okt 20, 2018 10:41 am

das Eingangsposting lautete :

Der Burghof ist umgeben von den hohen Außenmauern der Burg, denen man ansieht, dass sie einst zur Verteidigung gebaut wurden. Gepflastert ist der Hof noch von damals, das alte Pflaster ist grob und rissig. Immer wieder gibt es Lücken, die mit festgetretenem Sand gefüllt sind.
Dieser Ort hat etwas mystisches, etwas verwunschenes. Und er ist der Eingang zur Burg.
Die Unterführung führt zu einem kleinen, mit Gras und Blumen bewachsenen Hügelchen zur Dekoration.

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen

AutorNachricht
Amara L. Dubois

avatar

Anzahl der Beiträge : 27

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Sa Dez 08, 2018 11:32 am

Cyra

Sie wusste ja, dass Alec sich ungern in etwas einmischte, was ihn seiner Meinung nach nichts anginge... natürlich zählte da nur jenes zu, wo er kein persönliches Interesse dran fand... Trotzdem hätte sie sich gewünscht, dass er etwas sagte. Er hätte sie ja nicht verteidigen oder gar für sie in die Bresche stimmen müssen, aber wenigstens... ach, sie wusste auch nicht. Hätte es jedoch lieber gehabt, er hätte in Richtung Sharina einen scharfen Spruch gelassen, als ihr, Cyra, Komplimente ins Ohr zu flüstern. Aber was hatte schon erwartete... Alec war halt Alec... genauso wie sie ihn kannte. Er hatte sich nicht verändert, was sich ihr auch im nächsten  Moment deutlich zu erkennen gab. Obwohl sie tapfer ignoriert hatte, wie der junge Mann die vermummte Gestalt mit Liebes ansprach, hatte sie doch einen kleinen Stich direkt ins Herz verspürt. Das die Person weiblich war, hatte sie ja auch erkannt... aber beim besten Willen hätte sie niemals einen Namen zuordnen können, so, wie sie ihr Gesicht versteckt hatte. Selbst, wenn sie ihr bestens bekannt gewesen wäre... So hatte sie sich unwillkürlich gefragt, ob zwischen den beiden mehr lief – oder mehr gelaufen war. Die anschließende Geste der jungen Frau hatte sie darin eigentlich nur bestärkt. Wäre es ja nicht das erste Mal gewesen, dass eine Frau sauer auf Alec wäre... vielleicht hatte er auch diese betrogen und ihr vorher sonst etwas vor geschmeichelt... Weil Charmant war er, leider... Unsicher kaute Cyra nun auf ihrer Unterlippe herum, sich mit dem Drang auseinandersetzend, ihn zu fragen, wer das wäre – und wie tief die Beziehung zu ihr ginge... Doch hatte sie sich an diesem Tage bereits mehr geleistet, als ihr bester Freund normalerweise zu ließ. Es war ein Wunder, dass er sich nicht schon längst von ihr los gemacht hatte, um für die nächste Zeit abzutauchen, sobald er sie sah... Also schwieg sie, obwohl es sie stark verunsicherte... Deshalb war sie recht froh, dass er auf ihre Worte, er solle sich einen neuen Spruch überlegen, einfach nur mit einem Schulterzucken reagierte und sie endlich hinein gehen wollte.
Doch abermals abgelenkt, dieses Mal von einem jungen Mann, blieben sie noch einmal stehen. Gab sich nun ein Geplänkel mit diesem. Letztendlich nicht mehr ganz so ernst gemeint, wie es noch bei Sharina gewesen war, doch für Alec ganz offensichtlich ausreichend, damit er seine gute Laune nun endgültig verlor. Anfangs noch Humorvoll und übertrieben Theatralisch seinen Dank aussprechend, änderte sich seine Stimmung direkt darauf. Sie kannte ihn lange genug, damit sie die Anzeichen früh genug hätte erkennen müssen... Aber sie war so mit ihrer Eifersucht beschäftigt, dass sie überhaupt nicht bemerkt hatte, wie es in ihm brodelte, bis es zu spät war. Hart waren seine Worte. Trafen sie mit der Wucht eines Vorschlaghammers und sichtlich zuckte sie zusammen. Ein verräterisches Glitzern bildete sich in ihren Augen, während ihre Lippen leicht erbeten, bis sie sie zum stillstand zwang, indem sie den Mund zu einem schmalen Strich zusammen presste. Warst du schon vorher so ätzend... Schlimmer hätte er sie nicht treffen können, waren diese Worte so hart gesprochen, dass sie wieder und wieder in ihrem Kopf wieder hallten. War sie schon immer so gewesen? Nein... er hatte es auf den Punkt gebracht. Das diese Grausamkeit der Wahrheit entsprach, macht sie um so vieles Schmerzhafter für sie. Durchbrach der Satz somit ihre Panzer, welcher durch den Riss zu bröckeln begann und schließlich zu Boden fiel. Cyra umschlang ihren Körper mit den Armen und wandte den Kopf ab, blickte seitlich zu Boden. Sich weigernd, die Lider zu senken, damit nicht eine Träne zu entweichen vermochte. Sie würde nicht deshalb weinen. Hatte sie schon schlimmeres gehört, schlimmeres erlebt... Aber... warum tat es bei ihm dann so schrecklich weh? Warum waren er es, der sie verletzen konnte, wie niemand sonst? Erneut erklang Alecs Stimme und sie zuckte leicht zusammen, obwohl die nun folgenden Worte nicht an sie, sondern an Mica gerichtet waren. Nicht ganz so hart wie jene an sie, jedoch trotz allem auch diese der Wahrheit entsprechend. Sie fühlte sich scheiße... schwach... erbärmlich. Sie hasste es... und am meisten hasste sie, dass andere ihre Schwäche gesehen hatten... sie noch immer sahen. Doch sie konnte sie nicht abschütteln, schaffte es einfach nicht.
Sie hörte, wie Mica sich nun Alec gleich tuend ebenfalls ein wenig überspitzt entschuldigte. Sie selbst reagierte nicht darauf, wagte es nicht. Aus Angst, ihren Freund direkt wieder in Rage zu versetzen. Befürchtete sie ja schon, dass die Darstellung des jungen Mannes dafür sorgen könnte.
Ahnte nicht, wie sehr die Worte auch bei Mica gesessen hatten, denn konnte sie ja nicht wissen, dass sich unter der glatten Haut und den eindeutig Jungenhaften Kleidungsstil und gebaren nicht das Verbarg, was das Äußere zu erkennen vorspielte. Doch als dieser sich dann ganz eindeutig an sie wandte, sich humorvoll neckend äußerte, blieb ihr nichts anderes übrig, als ebenfalls etwas zu sagen. Doch für allzu viel reichte ihr momentaner Nervenzustand nicht... und so sah sie ihn einfach nur kurz an. “Schon gut. Ich war nicht ganz unschuldig.“, meinte sie deshalb leise, nur kurz ihn anblickend, bevor sie den Blick wieder abwandte.
Sie konnte nicht verstehen, wie Alec bereits wieder lachen konnte, wo sie selbst am liebsten noch in Tränen ausgebrochen wäre. Natürlich wusste sie, dass sie seine Worte nicht ernst nehmen sollte... dass es bei ihm vor kam, dass er sagte, was er dachte, wenn es ihm reichte. Dass er die Gefühle anderer dabei nicht schonte. Natürlich wusste sie, warum. Wusste, warum er in vielen Situation einfach anders reagierte, als man es erwartete. Hatte er es ihr ja damals erzählt... aber trotzdem... man vergaß es so leicht, wenn er guter Laune war. Vergaß es, wenn er einem mit diesem Lächeln anblickte, bei denen das Herz Aussetzer bekam. Vergaß einfach... dass er auch ganz anders sein konnte. Sie sagte nichts, schwieg einfach. Auch, als Alec wieder auf die Rasierklingen zu sprechen kam, meinte, dass er sie auch direkt würde abholen können. Sich nicht verkneifen konnte, Mica ein recht eindeutiges Angebot zu machen – Jedenfalls eindeutig für alle, die den gutaussehenden Mann so gut kannten, wie sie es tat.. Auch dies tat weh... aber sie würde es nicht ändern können. Bei dem folgenden Gespräch hörte sie nicht ganz zu. War aber auch zu sehr mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt. Wäre sie man mit Lavina gegangen...
Da wurde erneut sie von Mica angesprochen und ihr Blick zuckte wieder zu ihm, als dieser doch noch auf ihre Worte antwortete, dass er ihr trotz allem gerne behilflich sein Könnte. Doch sah sie, wie
Mica's Blick nach diesen Worten zu Alec huschte, als würde er vorher erst diesen um Erlaubnis fragen müssen. Kurz huschte Verärgerung durch ihren Körper. Nicht auf den jungen Mann, sondern auf Alec. Einfach, weil dieser ganz offensichtlich Besitzergreifend ihr gegenüber war, aber es anscheinend ihr Verbot, dies ebenfalls zu sein! Jedenfalls meinte sie mit plötzlich ruhiger, überraschend kühler Stimme. “Ich glaube, er hat deutlich gemacht, dass zwischen uns nicht mehr als Freundschaft ist. Also brauchst du dir aufgrund deiner Worte von seiner Richtung aus gewiss keine Sorgen machen.“
Vermutlich hätte sie noch mehr gesagt, doch da sauste ein kleines Geschoss vorbei. So dicht an Alecs Kopf, dass Cyra scharf die Luft einsog, als sie zu Boden blickte und sah, wie kleine Splitter von dem nun sichtbaren Stein abgefallen waren. Zeigten, mit was für eine Kraft, mit was für einer Geschwindigkeit er geworfen und geflogen war. So leicht schwere Verletzungen hätte anrichten können! Fassungslos blickte sie zu ihrem besten Freund, als dieser meinte, dass er die Werferin ebenfalls lieben würde. Cyra entglitt das Gesicht, während sie einfach nur den Kopf schüttelte. Den Mund öffnete und schloss, bis am Ende doch etwas heraus kam. “Ist dir überhaupt nicht klar, dass der Stein dich hätte treffen, dich verletzen können?“, fragte sie Alec, noch immer nicht glauben könnend, wie locker dieses es nahm. Sah, Hörte, wie er etwas vor sich hin murmelte, doch verstand sie den genauen Wortlaut nicht. Vielleicht auch besser so... “Oh ja...“, stimmte sie auf Micas Worte zu, dass das Mädchen eindeutig verrückt war...

angesprochen: Alec, Mica
erwähnt: Lilith, Lavina, Sharina[/b][/b]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
J.M.Cale
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 146

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Sa Dez 08, 2018 3:14 pm

Alec Meyer
Infos:  24 Jahre | single | Bester Freund von Cyra (Amara)
ERWÄHNT:Lilith (Lilith) | Revan (Cale) 
ANGESPROCHEN: Cyra (Amara) | Mica (Lilith)

Natürlich hatte er gesehen, wie Cyra nach seinen an sie gerichteten Worten zusammen gezuckt war – verstand er nur leider nicht, was daran genau sie jetzt so hart getroffen hatte. Immerhin... er hatte ja nichts anderes als die Wahrheit gesagt und es war schlussendlich nicht sein Problem, wenn sie diese nicht ertrug! Hätte sie sich vorher überlegen und darüber nachdenken müssen, anstatt auf jede Kindische Provokation einzugehen.
Um den Gefühlszustand der jungen Frau in diesem Moment zu begreifen, fehlte ihm einfach die Empathie, um solche Empfinden nachvollziehen zu können.
Allerdings musste selbst er zugeben, dass seine Stimmungsschwankungen in letzter Zeit wieder stärker geworden waren. Gerne hätte er gesagt, er wüsste nicht, woran es liegt... doch dies wäre nicht die Wahrheit. In den letzten Wochen hatte er ständig Doppelschichten auf der Arbeit schieben müssen... deswegen viel zu wenig Zeit für sich gehabt. Keine Sportlichen Aktivitäten in jeglicher Hinsicht, zu wenig Schlaf und der daraus erfolgten Schlampigen  Einnahme der dringend notwendigen Tabletten. Aber laut dem Club-Besitzer sollten diese Überstunden demnächst enden... obwohl Alec noch nicht sicher war, dass dies auch wirklich eintrat. Jetzt hatte er die nächsten zwei Tage jedoch frei und dies würde er genießen. Oder verschlafen, ehrlich gesagt wusste er noch nicht, was er bevorzugte.
Ein wenig fragend blickte er zu Cyra, als diese plötzliche ihre Arme um ihren Oberkörper schlang und den Kopf von ihm abwandte. War das wieder eins ihrer Spielchen? Irgendein beleidigtes Gehabe, welches ihm zeigen sollte, dass er irgendwas falsch gemacht hatte? Inzwischen sollte sie ihn gut genug kennen um zu wissen, dass es nichts bringen würde...
Dabei hasste er es, mit ihr auf Kriegsfuß zu stehen... nicht nur, dass sie eine furchtbar rachsüchtige Person und dabei auch noch sehr gerissen und hinterhältig war... sie war auch die einzige, die ihm überhaupt noch etwas bedeutete. Sie zu verlieren würde ihm mehr missfallen, als er es zugeben würde. Auch, wenn es für ihn sehr ungewöhnlich war... aber er vertraute ihr. Tatsächlich brauchte er sie sogar. Cyra wusste mehr über ihn, als jeder andere Mensch... und trotzdem hatte sie weiterhin Kontakt zu ihm gehalten. Hatte ihn in ihr Leben gelassen und ihn bisher nicht wieder hinaus katapultiert, obwohl er sich das ein oder andere Mal wie ein Arsch benommen hatte. Bei ihrem letzten großen Streit hatte er ihr anschließend von seiner dissozialen Persönlichkeitsstörung erzählt – und da sie es ihm nicht glauben wollte und ihm vorwarf, er würde nur ausreden für sein Verhalten finden wollen, war er mit ihr noch am selben Tag zu seiner Ärtzin gelaufen, damit sie es von einer Fachkraft bestätigt bekam. Seit diesem Tag hatte sie sich bemüht, nichts zu persönlich zu nehmen, was er so von sich gab. Jedenfalls bis heute... Innerlich zuckte er mit den Schultern. Sie würde sich schon wieder ein kriegen.
Leider ahnte er nichts von den Gedanken, die der jungen Frau durch den Sinn schossen. Allgemein war es aber vielleicht auch besser, wenn er von ihren Gefühlen für ihn nichts wusste. Würde er damit ausgerechnet von ihr wohl nicht wirklich viel anfangen können und sich unwohl fühlen. Obwohl es natürlich im Grunde nahe lag, seinem Charme und seiner beinahe Perfektion konnte einfach niemand widerstehen.
Aber egal... das war inzwischen so lange her und er wusste, dass es für seine geistige Gesundheit nicht gut war, in der Vergangenheit zu leben. Deshalb konzentrierte er sich wieder auf das Hier und Jetzt. Und auf seine Worte, an Mica und Cyra gereichtet. Auf diese reagierte Ersterer mit der selben Theatralik wie zuvor er und Alec kniff gereizt die Augen zusammen, fühlte es sich mehr nach Verarschung, als tatsächlichem Verstehen an. Normalerweise wohl durchaus dazu geneigt, diesem Mienenspiel beizuwohnen und sogar mit zu machen, war es in seiner momentanen Gefühlslage nicht unbedingt angebracht, in seiner Gegenwart solch Schabernack zu treiben. Verstand er die Feinfühligkeit von Humor und Neckereien nämlich nicht wirklich und fiel ihm noch schwerer, wenn er in solch schlechter Stimmung war. So ballte er unwillkürlich die Hand zur Faust und kämpfte mit dem Wunsch, Mica jene ins Gesicht zu schlagen. Dabei neigte er schon lange nicht mehr dazu, seine Aggressionen mit Gewalt nach außen zu tragen, sondern mit seiner spitzen Zunge. Was natürlich nicht hieß, dass er frei von Ausdrücken körperlicher Auseinandersetzungen war... nur jene eben vermied. Hatte er dadurch in seiner Jugend schon genug Probleme verursacht und erfahren... “Treib es nicht zu weit...“, meinte er deshalb, nicht mehr sagend, um sich nicht aufs selbe Niveau herab zu begeben, auf dem sich Mica und Cyra zuvor vergnügt hatten...
Und noch immer brodelte es ihm, als der junge Mann nun auch noch zu der Frau so geschwollen daher redete. Knabe... ja... das traf es tatsächlich auf den Punkt, denn genau als solcher gab er sich gerade.
Zufrieden war Alec erst, als seine beste Freundin sich ebenfalls entschuldigte und dem Streit somit ein voraussichtliches Ende bescherte. Perfekt. Seinen Willen zu bekommen ließ seine Laune steigen.
Und kaum war seine Stimmung wieder besser geworden, zog er die ihm immer noch abgewandt – und scheinbar auf  keinen Fall ihn berühren wollende – Cyra zu sich, indem er ihr die Hand auf die Hüfte legte. “Jetzt spiel hier nicht die beleidigte, Liebes. Zick nicht herum, dann muss ich mich  nicht über dich ärgern.“, meinte er und zog dabei eine Augenbraue hoch, bevor er ihr nicht unbedingt leise ins Ohr flüsterte. “Ich mach es später wieder... gut.“
Da antwortete Mica auf die Worte Cyra's, dass er ihr trotz ihrer Meinung, er wäre zu jung um eine Frau nackt zu sehen, bei der Körperpflege behilflich sein könnte. Und die Erwiderung der jungen Frau gefiel ihm ganz und gar nicht.  Als wäre er – Alec - für sie so leicht zu ersetzen, wie ein neues paar Schuhe! Als wäre da überhaupt nichts zwischen ihnen. Eben nur Freundschaft. Alec presste die Zähne aufeinander, mit dem Kiefer mahlend. Ein wenig verunsichert von seiner plötzlichen Reaktion, die selbst in seinen Augen durchaus als Eifersucht durchgehen könnte. Eifersucht!! Er war niemals eifersüchtig. Bisher nicht und würde ganz gewiss nicht jetzt damit anfangen. Aber... er sollte vielleicht trotzdem direkt deutlich machen, was er von ihrer Aussage hielt. Auch, wenn ihn dieses Verhalten nun ein wenig zu sehr an Revan's vor kurzem gezeigten erinnerte... Nun gut. Egal... Somit stieß er ein spöttisches Lachen aus und grinste Cyra breit an, wobei er seine Hand in keinster Weise unauffällig auf ihren perfekt geformten Hintern legte und diesen Tätschelte. “Also... als nur Freundschaftlich würde ich unsere Beziehung nun nicht bezeichnen...“,  meinte er, absichtlich Beziehung betonend. Dabei würde er eigentlich nicht einmal etwas unternehmen, wenn Cyra sich mit Mica würde vergnügen wollen... ob es ihm nun passte oder nicht... einem so niederen Gefühl wie Eifersucht würde er ganz gewiss nicht erlauben, in ihm Wurzeln zu schlagen. Und wenn er dafür daneben stehen und zusehen müsste, wie seine beste Freundin es mit einem anderen trieb, nur, um darüber hinweg zu kommen... andererseits hätte er gegen einen Dreier auch nichts einzuwenden.
Als Mica sich dann wieder an ihn richtete, waren diese Gedanken bereits in den Hintergrund geschoben und unverständlich aufgrund der Worte legte er den Kopf schief. “Scheiß auf die Umstände. Wenn ich mir die Klingen direkt hole, kann ich vor dem Schlafen noch Duschen und mich rasieren, damit ich wieder wie ein Mensch aussehe. Also alles gut. Die Zehn Minuten mehr oder weniger hab ich auch noch Zeit. Oder versteckst du etwas, was ich nicht sehen sollt?“, fragte Alec, Grinsend aufgrund seiner letzten Worte.
Wäre das Gespräch vermutlich noch weiter gegangen, hätte der Stein, von Lilith geworfen, diesem wohl kein Vorschnelles Ende bereitet. Während er der jungen Frau noch nachsah, ertönte Cyra's Stimme und er hörte die Sorge aus jener. Abermals konnte er seine Zufriedenheit nicht unterdrücken. “Machst du dir etwa Sorgen um mich?“, fragte er sie mit einem schiefen Grinsen, zog dabei eine Augenbraue hoch. “Alles ist gut, Cyra. Es ist ja nichts passiert und selbst wenn... dann ist es halt so.“ Und auch Mica schien von der Reaktion Lilith' mehr als überrascht. Als dieser leise flüsterte, dass die junge Frau irre wäre, musste er lachen. “Ach was... sie zeigt mir so nur ihre Liebe. Ist diese jedoch so groß, dass sie sie nicht anders ausdrücken kann, als mit Gewalt. Aber gegen so ein wenig... Schmerz ist ja nicht unbedingt etwas einzuwenden.“ Dass das zweite Verrückt eher gegen ihn gerichtet war, ignorierte er dabei gekonnt.
Äußerlich noch immer belustigt wirkend, zeigten die Worte doch mehr, als es auf den ersten Blick zu erkennen gab. Tatsächlich war ihm nämlich egal, ob der Stein ihn nun getroffen und verletzt hätte – oder eben nicht. Allgemein war ihm egal, was mit ihm geschah...
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Lilith Dearing

avatar

Anzahl der Beiträge : 73

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Sa Dez 08, 2018 5:13 pm

Mica
Aufgrund seines eher abseits stehenden ichs, hatte er nicht alles mitbekommen,w as sich zwischen Cyra und Alec abgespielt hatte. Vor allem nicht genau, wie der Mann Liliths Aufmerksamkeit udn Zorn auf sich gezogen hatte, doch spätestens als der Stein gegen die Wand prallte, laut udn wummernd, war wohl jedem in der Runde klar, dass dort irgendwas vorgefallen war. Wie minimal diese Kommunikation zwische den Zweien eigentlich gewesen war, wurde jedoch natürlich nicht deutlich - so konnte Cyra ja nicht ahnen, wie überempfindlich und reizbar die Blonde war, die sich nach dem Wurf und einem selbstgrechten, eisigen Lächeln umdrehte und vom Burghof verschwand. Doch selbst Mica der ein kurze Weile schon hier fristete, konnte nicht ahnen, wie wenig der Mann eigentlich wirklich für so einen Ausbruch getan hatte.  Doch somit war die Stimmung zwischen dem Päärchen schon bei deren Ankunft bei Mica etwas...seltsam.
Doch hatte er selbst nicht geahnt, wie gereizt Alec reagieren würde, hatte sich selbst recht im Zaum gehalten und sich bemüht nicht alle seine Bekanntschaften zu vermasseln. Denn auch wenn er recht einnehmend sein konnte, sorgte die spitze Zunge und sein temperament nur allzu oft dafür, dass er selbig auf Provokationen einging, oder sich mehr Feinde schuf, als gewollt. Seine hellgrauen Augen lagen fast amüsiert funkelnd auf den ungleichen Personen, die sich zugleich anziehen, wie auch sich abzustoßen schienen. Doch verschwand langsam das leichte Vergnügen in seinem eigenen Blick und er hob entschuldigend die Hände. Mica hatte wirklich keine Lust auf Streit und so seufzte er, als der größere Mann zu ihm meinte, dass er es nicht zu weit treiben sollte. Seine langen, filigraneren Finger wunken dabei fast kapitulierend. Er fühlte sich wirklich nicht bereit dazu, den grade erst begonnenen Tag in einen Fauskampf ausarten zu lassen. Denn er bemerkte wie angespannt der größere, weitaus muskulösere Mann vor ihm plötzlich wirkte. Hatte er es, ohne Absicht, doch zu weit getrieben? Leicht biss er sich auf seine Zunge, die ihn schon so oft in Schwierigkeiten gebracht hatte. In seiner nun etwas geweckten Achtsamkeit, lehnte er sich ein wenig zurück, unbewusst etwas mehr Abstand schaffend. Doch ebenso merkte er, wie die Haltung der Frau sich rasch änderte. Die eben noch so wundervoll getragene Selbstsicherheit und Hochnäsigkeit brach zusammen, wie ein Kartenhaus im Wind. Sie schlang die Arme um ihren Oberkörper und wandte den Blick von Alec und auch Mica ab, dennoch entging ihm nicht wie ihre Lippe leicht zitterte. Sie wird doch nicht...weinen? dachte er, und kurz blitze etwas Sorge in seinen silbrigen Augen auf, die so farblos schimmerten und seine eigene Verletztheit über die gesagten Worte versteckte. Als kleienr Junge, Knabe udn Kind bezeichnet zu werden, war inzwischen schon zur Normalität geworden, erinnerte jedoch stets daran, wie sehr ihm die gewünschte Männlichkeit fehlt. Etwas, dass jemand wie Alec wahrhaft verkörperte, etwas, dass diesr wohl nie verstehen könnte. Denn ihm fehlte es ja nicht. Trotzdem schwieg Mica, was sollte er auch sonst sagen, außer sich scherzhaft gegenüber dieser Hiebe zu äußern? Denn eine andere, verleztere Reaktion, wäre doch wahrhaftig verdächtig, oder? So tat er, als ob es ihm nichts ausmachte, tat es leicht ab, auch wenn es in ihm brannte wie Gift. Ein Toxin, welches in seinen Adern und dem Herzen brannte, und niemals geheilt werden konnte, da es dagegen einfach kein wirksames Mittel gab. Am liebsten hätte er über sein eigenes Selbstmitleid gelacht, wie erbärmlich er selbst doch war. Kein deut weniger verletzt als die Frau, die so offensichtlich an Alec klebte, an ihm hing und so leicht durch ihn fast weinte. Nur kurz verweilte der Blick der Schönheit auf Mica, als sie sich entschuldigte udn dann wieder abgewandt in die ferne sah. Irgendwie...tat sie ihm leid. r schüttelte nur etwas sprachlos den Kopf, er sollte nicht so mit ihr fühlen, wenn er weder ihren Namen kannte, noch wirklich wusste wie es ihr ging. "Schon gut." wiederholte er  ihren Satzanfang. "Du hast bestimmt einen langen, anstrengenden Weg zurück gelegt, etwas Ruhe und Erholung und du fühlst dch wie neu." fügte er dann hinzu, einfühlsamer als man es ihm wohl hätte ansehen können. Dabei verzog er die Lippen zu einem leichten, aufmunternden Lächeln. Alec jedoch schien nicht einmal zu merken, dass seine Worte die Frau wirklich verlett hatten, sondern zog sie mit einem Arm an sich und meinte sogar, dass sie nciht so beleidigt tun sollte. Er selbst musst sich erneut auf die Zunge beißen, um jetzt ncihts zu sagen, wass den Kerl wieder gereizt hätte, jetzt wo er sich grade wieder entspannte. Mica konnte ja nicht ahnen, dass Alec überarbeitet und krank war, ebenso wie unregelmäßige Tabletteneinnahme seinen Gemütszustand erklärte. Denn im gegensatz zu Cyra kannte er ihn nciht schon Jahre lang udn hatte auch keine wirkliche Bindung zu ihm aufgebaut. Nun etwas zurückhaltender beobachtete er einfach nur das seltsame Schauspiel zwischen den Zweien. Die Eine so eindeutig mehr fühlend und der andere...so blind dafür. Er versuchte keine Mine zu verziehen, verdrehte aber erneut die Augen bei Alecs nicht grade diskret geflüsterten Worten, es wieder gut zu machen. Mica wollte nciht verurteilen, oder auch nur beurteilen. Doch kam er nicht drum herum, Alec wie seinen eigenen Bruder zu sehen - denn er war ebenso wie dieser. Äußerlich so schmerzlich perfekt, wie er es selbst nie sein würde. Dadurch konnte er sich scheinbar alles leisten...Natürlich lagen diese negativen Gedanken [u]nicht[/i] an seiner Eifersucht. Doch wenn er ehrlich war...empfand er diese, zusammen mit absoluter Verzweiflung. Immer wieder wurde er durch solche Männer wie Alec und Rhage gezwungen, ein Ideal zu sehen, dass er sich so sehr wünschte und doch niemals erreichen konnte. Es tat weh. Tief durchatmend, verschränkte er nun seine eigenen Arme vor der flachen Brust udn wandte kurz den Blick ab.
Dadurch sah er nciht, wie Alec, die hinstellung der "Beziehung" der Beide, so deutlich missfiel. Dort wäre sogar Eifersucht in den Augen zu sehen gewesen! Etwas, dass Cyra bestimmt nicht entgehen würd, oder? Natürlich hätte die schöne Frau selbst darüber entscheiden können, was sie tat und es war nicht abhängig davon was Alec dachte - selbst wenn er ihr Freund gewesen wäre. Doch trotzdem waren die grauen Augen bei seinem eher spielerisch gemeinten Angebot zwischen beiden umher  geschwankt. Einfach wegen der seltsamen Spannung und Stimmung zwischen ihnen. "War sowieso nicht ernst gemeint." schob er nach Alecs Erklärung ein, dass ihre Beziehung wahrlich über normale Freundschaft hinaus ging. Denn selbst wenn er wollte, so konnte er nichts mit Niemandem anfangen.  Nicht, dass er keine Lust hatte - doch es ging einfach nicht. Das hatte er schmerzlich feststellen müssen. Anstandshalber wandte er den Blick ab, und mied die Hand anzusehen, die so großzügig Cyras Körper betätschelte. Er sollte sich nichts wünschen, was er nie haben konnte. Und so war es wohl auch kein Wunder, dass er die laszive Einladung von Alec nicht verstand. Nun fühlte er sich in der Gesellschaft wirklich etwas unwohl. Es wurde deutlich, dass zwischen Alec und der Frau die Dinge wohl nicht ganz klar standen... Doch nicht nur die sich wiedersprechenden Sätze aus beiden Mündern, sondern auch die Erwiederung des Mannes auf sein eigenes, ausweichendes Angebot, sorgten dafür. So versuchte er wirklich stark sich nichts anmerken zu lassen, doch innerlcih brach er in Panik aus. Natürlich versteckte er etwas! Sein verfluchtes, eindeutig weibliches Geschlecht! So hielt er sein leichtes Grinsen aufrecht, leiß die Arme jedoch verschränkt und verspannte sich unmerklich etwas. "Ich habe nur gerne meine Privatsphäre." erwiederte er ausweichend und war durchaus froh über den geflogenen Stein, der eine rege Ablenkung bildete. Übr Alecs Wort konnte er nur die Augen verdrehen, erneut. "Liebe....eindeutig." erwiederte er, vor Ironie triefend und eindeutig zeigend, dass ein solcher Gewaltakt ganz sicher nicht in so positiven Gefühlen mündete. Dennoch wirkte es seltsam, wie leicht der Mann dieses Risiko der Verletzung so leicht abtat, so gleichgültig wirkte, ob er sich nun verletzt hätte, oder nicht.  Denoch schwieg er dazu und blickte stattdessen kurz zu der Frau. Wie konnte Alec nciht merken, dass er ihr weh tat? Mäner waren manchmal so hohl...doch lieber wäre er dies und endlich im Frieden mit sich selbst, als weiter in diesem Körper gefangen.
"Nun, wie wäre es wenn wir deine Freundin hinein geleiten, so dass sie sich ausruhen kann?" sprach er dann recht ruhig und blickte Alec kurz an, ehe seine Augen auf Cyra lagen, er konnte wohl besser mit empfinden, als er es offensichtlich zeigen wollte. "Dann kannst du auch deiner dringend notwendigen Pflege nachkommen." fügte er hinzu, denn der Mann schien wirklich Sorgen um seinen Bart zu haben, der wahrlich weit weg von Ungepflegt war. Lilith war abgezogen und die Gefahr somit vorbei, bevor sie ihnen überhaupt bewusst gewesen war. Und der Drang selbst zu Duschen und vielleicht eine Kleinigkeit zu essen, wuchs etwas merkbarer an.

(1451 Wörter)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Amara L. Dubois

avatar

Anzahl der Beiträge : 27

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   Sa Dez 08, 2018 9:25 pm

Cyra

Manchmal fragte sie sich, ob Alec überhaupt dazu in der Lage war, auch nur Ansatzweise das Empfinden anderer Personen zu verstehen. Obwohl äußerlich so charmant und nie um schöne Worte verlegen, hatte sie doch manchmal den Eindruck, als wäre dies nichts weiter, als genau dies. Eine Show, um irgendwann seinen Willen zu bekommen...  diesen bekam er schlussendlich auch und so sehr sie sich selbst dafür hasste,... sogar von ihr. Obwohl sie es besser wusste... obwohl sie es besser wissen musste. Aber sie konnte ihm einfach nicht widerstehen. Das hatte sie noch nie gekonnt. Vermutlich... war es nicht einmal nur ihr Empfinden, sondern entsprach der Wahrheit. Nach Alec's damaligen Geständnis über seine Psychische Erkrankung, hatte sie ihm anfangs nicht glauben wollen und ihn dumm angemacht, dass er wohl alles sagen würde, um nicht blöd da zu stehen. Im Nachhinein hatte sie sich schrecklich dafür geschämt... als sie nämlich mit seiner Ärztin sprach und es von dieser bestätigt bekam. Anschließend hatte sie sich stark mit diesem Thema auseinander gesetzt... und Alec zum ersten Mal mit anderen Augen gesehen. Sein ganzes Verhalten, welches sie so oft nicht verstand, machte plötzlich Sinn. Häufig war es schwer, mit ihm befreundet zu sein. Weil er einfach nichts ernst zu nehmen schien, alles, was ihm passierte, als Selbstverständlichkeit ansah und im allgemeinen einfach ein sehr anstrengender Mensch war. Was ein Grund war, warum sie, obwohl sie selbst wusste, dass sie in ihn verliebt war, keine ernsthafte Beziehung mit ihm eingehen könnte, eingehen würde. So wusste sie, dass sie ihn teilen musste... auch, wenn sie heute sehr empfindlich auf diese Vorstellung reagierte. Aber wenn sie... wirklich zusammen wären... würde sie genau dieses nicht ertragen. Sie würde sich selbst viel zu sehr verletzen, denn dass Alec treu bleiben würde... nein, daran glaubte sie selbst nicht.
Und doch... manchmal fragte sie sich, warum sie überhaupt noch an seiner Seite blieb... sich immer und immer wieder von ihm verletzen ließ. Ob es ihm nun bewusst war, oder nicht. Es tat weh... und vieles war für sie nicht so schnell zu vergessen, wie es bei ihm der Fall war.
So hörte sie nun auch, wie er nun zu Mica meinte, dass dieser es nicht zu weit treiben solle. Sofort schoss ihr Blick zu dem Jungen Mann, diesen nur bittend anblickend, dass er auf diese offensichtliche Warnung hören würde. Und zum ihrem Glück hatte er auch nicht im Sinn, sich weiterhin Neckisch zu verhalten. Stattdessen hob er in einer entschuldigenden Geste beide Hände. Erleichtert atmete Cyra aus, hatte sie keine Lust, nach diesem furchtbaren Tag auch noch in eine handfeste Auseinandersetzung hinein gezogen zu werden. Darum war sie auch mehr als dankbar, als Mica ihre Entschuldigung annahm und meinte, dass ihre Reise vermutlich anstrengend gewesen war. Sie schenkte ihm ein kleines, ernst gemeintes Lächeln, bevor sie ihr Gesicht wieder verschloss.
Sie stand noch immer abgewandt von Alec, wurde von diesem jedoch im nächsten Moment an sich gezogen. Seine Hand auf ihrer Hüfte liegend, wurde sie an seinen Körper gedrückt und zu ihr sagend, dass sie nicht die beleidigte spielen und herum zicken sollte. Kurz verspannte sie sich, eine wütende Erwiderung auf der Zunge liegend, welche sie mühsam wieder herunter schluckte. Oh... er war so ein unsensibles Arschloch! Und manchmal... ja... manchmal würde sie ihm am liebsten den Hals umdrehen. Doch als er ihr dann überlaut ins Ohr flüsterte, dass er es später wieder gut machen würde, konnte sie es nicht verhindern, dass sie ein leises Schnauben ausstieß. “Fick dich doch selbst...“, murmelte sie leise, eher zu sich selbst. Einerseits hoffend, dass er es nicht verstanden hatte... andererseits könnte er ruhig erfahren, dass er sich wie ein Arsch benahm! Mal wieder...
Vielleicht war ihre Bemerkung über ihre Freundschaft deshalb etwas gespitzt. Dennoch ja nicht weniger wahr. Hatten sie ja tatsächlich keine Beziehung. Freundschaft Plus vielleicht... aber war dies ja eben nur genau dies. Eine Freundschaft. Sie ahnte nicht, dass Alec diese Aussage nicht so begeistert aufnahm, wie sie dachte. Leider bemerkte sie es nicht und würde es somit auch nie erfahren, denn war sie ja gerade mit Mica im Gespräch. Absichtlich ihren besten Freund ignorierend. Er hatte es verdient! Und sie wusste, wenn er etwas nicht ertrug, dann war es, ignoriert zu werden. Es zeigte sich auch in seiner nächsten Handlung, denn seine Hand legte sich demonstrativ auf ihren Hintern, tätschelte diesen, was ihr einen wohligen Schauer durch den Körper jagte. Wofür sie sich selbst direkt verfluchte. Doch seine Worte waren es, die sie überraschten und für die sie im nächsten Moment erst einmal keine Erwiderung fand. Nur... es einfach so stehen lassen wollte sie es nicht. “Was nicht heißt, dass ich mich nicht anderweitig umsehen darf. Wir haben ja keine Beziehung – nur gelegentlichen Sex.“, gab sie zur Antwort, nun ebenso provozierend wie er. Vielleicht nicht unbedingt die beste Idee, doch würde sich dies ja noch heraus stellen. Natürlich war sie schon ein wenig enttäuscht, als Mica so schnell zurück wich und meinte, dass es ja seinerseits nur ein Spaß gewesen war. Auch gut...
So war sie eigentlich ganz froh, als sich das Thema den Klingen zuwandte. Musste sie jedoch auch die Augen verdrehen, denn ganz offensichtlich wollte Mica nicht, dass Alec mit in sein Zimmer kam. Was dieser natürlich überhaupt nicht zu begreifen schien. Oder wollte er es nicht begreifen?
“Alec... Dir wird grade möglichst taktvoll zu erklären versucht, dass du in seinem Zimmer nicht erwünscht bist...“, meinte sie und legte ihm die Hand auf den Arm. Manchmal halt bei ihm nicht einmal der Wink mit dem Zaunpfahl weiter....
Nach der Aktion mit dem Stein und Alec's Verharmlosung verdrehte sie leicht genervt die Augen und schüttelte den Kopf. “Natürlich mach ich mir Sorgen um dich, du Idiot!“, meinte sie und funkelte ihn an. Auch seine Worte in Bezug auf die Liebe der Täterin konnte sie nicht wirklich ernst nehmen. Er war wirklich verrückt... damit stimmte sie ganz klar mit Mica überein.
Überrascht zuckte ihr Kopf dann hoch, als der junge Mann sich scheinbar tatsächlich Gedanken über ihren Zustand machte. Die anderen hatten vermutlich alle schon die Beine hoch gelegt... und sie wäre mehr als Dankbar, wenigstens irgendwas von dem machen zu können, was sie schon vor Stunden vorgehabt hatte. Duschen... Essen... Ausruhen... Schlafen.
So sah sie Alec nun also fast erwartungsvoll an.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
J.M.Cale
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 146

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   So Dez 09, 2018 10:46 am

Alec Meyer
Infos:  24 Jahre | single | Bester Freund von Cyra (Amara)
ERWÄHNT:Lilith (Lilith)  
ANGESPROCHEN: Cyra (Amara) | Mica (Lilith)

Er hätte Cyra's Frage hinsichtlich seiner Empathie für andere Menschen beantworten können: Nein... tatsächlich verstand er das Empfinden anderer nicht. Für ihn zählte einzig und alleine die seine Person. Es gab für ihn absolut niemanden auf der Welt, der ihm so wichtig war, wie er selbst. Und obwohl er die junge Frau durchaus als jemanden beschreiben würde, der ihm wichtig war, so stellte er sein eigenes Glück schlussendlich auch über das ihre. Er machte sich darüber auch gar keine Illusionen, zielte doch jede Handlung, jedes Wort, jeder Schritt, den er tat, daraufhin, sich selbst Vorteile zu verschaffen.
So hatte er sich in seinem bisherigen Leben auch nie um das gekümmert, was er zurück gelassen hatte. Konnte er sich inzwischen ja nicht einmal mehr an den Namen seiner Schwester erinnern, welche er vor zehn Jahren vor der Tür einer entfernten Verwandten abgesetzt und sich selbst außer Landes begeben hatte. Es war eine harte Zeit gewesen... Zwar schon groß und muskulös für sein Alter, war er trotz allem erst vierzehn gewesen und die Lebenserfahrung hatte ihm einfach gefehlt und ihn nicht auf das vorbereitet, was anschließend auf ihn zu kam... Es war vielleicht aber auch besser, dass er diese Zeit ebenso wie alles zuvor in eine dunkle Ecke seiner Erinnerung verbannt hatte, so tief begraben, dass sie unmöglich selbstständig wieder an Licht kommen könnte. Denn das Vergessen war für ihn das sicherste, um nicht den Verstand zu verlieren...
Nachdem er Cyra nun – seiner Meinung nach mehr als gerechtfertigt – zurecht gestutzt hatte und sie die Beleidigte spielte, hatte er sie zu sich gezogen. Ihr Körper spannte sich an, doch war dies nicht von Dauer und ein zufriedenes Lächeln zog seine Mundwinkel nach oben. Dies blieb auch noch, als sie ein gereiztes Schnauben ausstieß und ihm vorschlug, dass er sich doch selbst ficken sollte.
Leise lachend neigte er den Kopf zu ihrem Hals und biss sie leicht in die weiche Haut. “Ich ficke aber lieber dich.“, meinte er, abermals nicht unbedingt diskret. Ihre Worte natürlich in keinster Weise so ernst nehmend, wie sie eigentlich von ihr gemeint waren.
Nachdem der Streit nun der Geschichte angehörtem sah Alec zufrieden, wie Mica seinen Verstand einschaltete und jegliche blöde Kommentare oder Handlungen abstellte. Stattdessen hob der junge Mann seine Hände in einer eindeutig kapitulierenden Geste. Kam ihm wahrlich nur recht, denn hatte er absolut keine Lust auf eine handgreifliche Auseinandersetzung oder einen Streit in jeglicher Form. Er war müde und fühlte sich geschafft und ausgelaugt. Fast kam es ihm so vor, als hätte er den langen Weg absolviert und nicht seine Freundin... Ich werde Alt..., dachte er bei sich, stieß einen leisen Seufzer aus, der für die anderen vermutlich aus dem Nichts kommend und deshalb Zusammenhanglos erscheinen würde.
Trotzdem fiel ihm die Anspannung auf, die sich in Mica's Körper breit zu machen schien. Auf Vorsicht bedacht sich weiter zurück bewegend, den Abstand zu Alec etwas vergrößernd. “Ich fresse dich schon nicht...“, meinte dieser daraufhin, zog spöttisch eine Augenbraue hoch, die gute Laune wieder gewonnen. Er sah nicht, weder die Sorge in Bezug auf Cyra, welche in den Augen des jungen Mannes aufblitzten, noch die Verletzbarkeit der Frau neben sich. Waren diese eben nicht er und somit deren Empfinden eben nicht sonderlich wichtig für ihn. Ebenso nichts ahnend von den Gedanken, welche durch Mica's Kopf schossen, ihn fast schon in Selbstmitleid baden ließen. Doch wem wäre es an dessen Stelle anders gegangen? Gefangen in einem Körper, den er nicht als den seinen ansah, nicht ansehen konnte. Den er hasste und doch nicht einfach mal eben so ändern konnte.
Natürlich konnte Alec es nicht verstehen. Er selbst sah sich als Perfekt an. Er liebte sich, wie er keine andere Person auf der Welt liebte. Ganz und gar zufrieden mit sich – bis auf diese leichte Eifersucht, die er vor kurzem verspürt hatte. Doch auch diese würde verschwinden. Vergessen werden, wie er alles unliebsame vergaß.
Als Mica und Cyra sich bei einander entschuldigt hatten und ihr Gespräch fortsetzten, hörte er nur noch mit halben Ohr zu. Er war zufrieden und alles weitere war für ihn Uninteressant. Ob Cyra nun Ruhe benötigte oder irgendwo ein Schmetterling mit den Flügeln schlug, war ihm gleich.
Das dieses Verhalten in Verbindung mit seinem Aussehen dazu führte, dass Mica ihn ungewollt in eine Schublade schob, wusste er nicht. Aber selbst wenn, wäre es ihm vermutlich egal – oder er würde es als Kompliment ansehen. Neid war immerhin ein recht starkes Gefühl und mal ehrlich... wer würde ihn nicht beneiden? Er war... perfekt. Er konnte es nur immer und immer wieder betonen.
Allerdings... schien Cyra dies vergessen zu haben... denn sie sah noch immer den anderen an – anstatt ihn...
Er hasste es... hasste es, als sie ihn so dreist ihre Aufmerksamkeit entzog und sich stattdessen Mica zuwandte, diesen anlächelte. Mit diesem flirtete. Kurz war er dem Drang unterlegen, an Cyra's Jacke zu zupfen, wie ein Dreijähriger, welcher die Beachtung seiner Mutter auf sich ziehen wollte... doch biss er kräftig die Zähne aufeinander, bevor er diesen Plan tatsächlich in die Tat umsetzen konnte.
Doch war auch dieses Gefühl rasch verschwunden, nämlich ab genau dem Zeitpunkt, als er seine Hand auf den Hintern der Frau legte, diesen leicht tätschelte und er das kurze Zittern bemerkte, welches ihren Körper überfiel. Natürlich sorgte für seine Zufriedenheit auch die Tatsache, dass er sie scheinbar sprachlos gemacht hatte – nur leider nicht allzu lange... Denn anstatt ihm artig seinen grandiosen Sieg zu gönnen, musste sie etwas sagen und diesem somit einen bitteren Beigeschmack geben. Wagte sie es doch tatsächlich zu sagen, dass sie sich ja trotzdem anderweitig umsehen dürfe, da sie ja eben nur gelegentlichen Sex hatten.
Okay... “Sex mit mir ist ganz gewiss nicht als nur Sex zu bezeichnen...“, meinte er mit einem spöttischen Schnauben, aus welchem – wenn man ihn gut kannte – durchaus einen beleidigten Ton heraus zu hören war. “Aber die lange Zeit der Trennung hat dein Erinnerungsvermögen vermutlich getrübt... keine Sorge... ich verzeihe dir und werde bei Gelegenheit deine Erinnerung wieder auffrischen.“ Na... das war doch ein überaus großzügiges Angebot von ihm!
Mica's Aussage, dass es eh nur ein Scherz gewesen war, nahm Alec mit einem Schulterzucken zur Kenntnis. Er hatte auch nichts anderes erwartet. Cyra brauchte einen Mann – und mal ehrlich... der Junge war noch Meilenweit davon entfernt, einer zu sein. Das sie überhaupt Interesse an dem Kleinen hatte, kam ihm schon Unmöglich vor. Sah dieser doch eher schon Intersexuell aus und soviel er wusste, stand seine Freundin nur auf Männer. Was bei ihm selbst ganz anders war...
So sprach er durchaus Zweideutig, was Mica aber scheinbar nicht wirklich Begriff – oder nicht Begreifen wollte. “Privatsphäre wird überbewertet.“, meinte er auf die Aussage des jungen Mannes. Natürlich selbst nicht verstehend, was ihm dieser taktvoll zu erklären suchte.
Da spürte er eine Hand auf einem Arm, blickte fragend zu Cyra, welche meinte, dass Mica ihm versuchte zu sagen, dass er ihn nicht im Zimmer haben wollte. Kurz zog er die Augenbrauen zusammen, eine Steile Falte zwischen ihnen erscheinend. Sein Blick huschte von einem zum anderen. “Warum sagst du das nicht direkt? Ist doch kein Problem, bringst du sie mir halt in der Dusche vorbei.“, sagte er in Richtung Mica gewandt. Die vorherigen Winks mit dem Holzpfahl dabei ganz klar nicht wahr genommen. Aber solch Feinfühligkeit war ihm fremd, konnte er ja schon mit Sarkasmus und Ironie nicht all zu viel anfangen...
Nach dem Beinahe-Attentat auf ihn überraschte Cyra ihn mit der Aussage, dass sie sich wirklich um ihn Sorgen machte. Überraschung huschte über sein Gesicht, hätte er damit doch tatsächlich nicht gerechnet. Stand ihm doch sonst nicht wirklich jemand so Nahe, dass sich überhaupt schon einmal jemand um ihn gesorgt hatte... jedenfalls nicht, soweit er wusste. So zog er die junge Frau nun an sich und drückte ihr einen Kuss auf die Nasenspitze. “Behalte deine Sorge für jemanden, der sie verdient, Cyra.“, meinte er leise zu ihr, grinste, bevor er sie wieder los ließ. Auf Mica's Aussage folgte nur ein Grinsen. Er würde Lilith schon zähmen... sobald er sie irgendwo mal antraf. Manchmal erschien es ihm, als hätte sie die Fähigkeit, unsichtbar umher zu wandeln und als wäre es nur Glück, sie zu Gesicht zu bekommen...
Abgelenkt wurde er von diesen Gedanken, als ihm gesagt wurde, dass er seine Freundin doch zum Ruhen hinein begleiten könnte. Dies verstand nun sogar Alec...
“Na gut... dann lass uns beide Duschen gehen.“, sagte er mit einem Schulterzucken zu Cyra – und einem diabolischen Funkeln in den Augen, bevor er sich zu Mica wandte. “Bringst du mir die Rasierklingen vorbei? In die Dusche der Mädels bitte.“
Und mit diesen Worten zog er Cyra mit sich, bückte sich jedoch noch einmal, um hob das Wurfgeschoss' Lilith' auf... ein kleines, gemeines Lächeln auf den Lippen. Er hatte damit noch etwas vor...

Tbc Dusche der Weiblichen Bewohner

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Lilith Dearing

avatar

Anzahl der Beiträge : 73

BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   So Dez 09, 2018 8:24 pm

Mica
Wahrlich schien Alec keine wahre Leuchte, was die Empathie anging. Wie konnte er nciht merken, dass die Frau in seinem Arm fast weinte und nicht nur schmollte oder zickig war? Dass sie ermüdet und hungrig und nicht nur bockig war? Selbst ein reizbarer Hitzkopf wie er mrkte doch, dass sie ihre Ruhe brauchte... Dabei würde Mica sich selbst auch nicht grade den einfühlsamsten Menschen nennen, grade weil die eigene Zunge oft spitz und zynisch, gar negativ sprach.  Im jetztigen Zustand, in der aktuellen Situation wirkten die beiden wirklich wie ein bizarres Paar.  Selbst ruhig und seine eigene Zunge hütend, da er keine Konfrontation oder Auseinandersetzung fördern wollte, hatte er genug Zeit das seltsame Schauspiel vor sich zu betrachten. Doch schien nicht nur er, sondern auch Cyra und Alec erleichtert und zufriede über den Fakt, dass ein jeder von ihnen versuchte nicht weiter zu provozieren.  So hörte er ein erleichtertes Aufatmen der Frau und auch Alec entspannte sich etwas. Grade in Betrachtung Letzteren, hätte Mica mit vernünftigem Verstand wissen können, dass er unter normalen Vorraussetzungen den Kürzeren ziehen würde. Denn viele Muskeln besaß sein drahtiger, eher schlanker Körper nihct grade und auch an Kraft, konnte er mit einem muskulösen, gesunden und großen Mann nicht mithalten. Es waren höchstens seine Wut und das Adrenalin, die ihm in Prügelein weiter halfen, ihn taub für Schmerz und Schwäche machten. Dennoch kam er durch sein großes Maul, nicht grade heile davon. Dies war schon immer so gewesen.  Schon damals, als er lieber mit Jungen spielte, als mit Mädchen, sich für deren Themen interessierte und sich anfänglich welche von seinem Vater fing. Diese Schläge öfter wurden und ausarteten. Er in der Schule vortan mit anderen aneinander geriet, weil er anders war. Unweiblich, jungenhaft, rebellisch, frech. Es entwickelte sich fortan immer weiter in diese selbstzerstörerische, provokative Richtung und es hatte kaum einen Wochentag gegeben, an dem er sich nicht neu blaue Flecken, oder ine aufgeplatze Lippe beschert hatte.  Ob dies Wunden nun, von Schul"freunden" kamen, oder von seinem vatr, war irgendwann auch egal. Irgendwann auch nicht mehr voneinander zu unterscheiden, als der Streit "Zuhause" täglich angehäuft entstand. Doch irgendwann... hatte er darauf geschissen, es wurde ihm nahezu egal, er legte es darauf an. Bis es gefährlich wurde... Doch hatte er selbst ja zuerst versucht es zu beenden - ehe es noch weiter eskalierte udn schlussendlich mit seiner Flucht in einer Nacht und Nebel-Aktion endete.
Cyras Schnauben jedoch und ihr "Fick dich doch selbst" rissen Mica aus Gedanken, die sich ungewollt in seinen Kopf gedrängt hatten und sein Mundwinkel zuckte verräterisch über ihre scharfen Worte. Die Gesichtszüge jedoch wurden rasch gar zu eienr leichten Grimasse, als Alec erwiederte, wie viel lieber er doch sie fickte. Eindeutig zu viel information für Micas Geschmack und er verbiss sich einen Kommentar dazu. Dennoch wandte er Anstandshalber den blick ab, als der Mann dazu über ging den Hals der Frau zu bearbeiten - ob nun nur mit Lippen, Zunge oder Zähnen, wollte er dann wirklich nicht mit ansehen. Ein wenig verspannt und wirklich unwohl in seiner Haut, empfand er den Druck des Binders um seine Brust unangenehmer und erdrückender als sonst. Auch dem mann schien dies nun aufzufallen und er sprach es direkt auch taktlos an. Was für ein..Genie. Daraufhin verdrehte er selbst die Augen und betrachtete Alec mit schräg gelegtem Kopf. "Bei dir bin ich mir da nicht so sicher." erwiederte er stattdessen mit einem mehrsagenden schiefen Lächeln. Allein die Show die er mit der Frau, seiner "Nicht"-Freundin abzog, sagte schon so einiges. Jedoch schien der Kerl wenigstens besserr Laune und selbst nicht mehr unter Anspannung, so dass es nicht mehr wirkte, als würde Mica baldig einen Schlag ins Gesicht kassieren, wenn er seiner Zung etwas mehr Freiraum gewährte. Doch er selbst konnte ja nicht ahnen, dass Alec müde oder ehergesagt erschöpft war und ebenso wenig Lust darauf hatte ihm eine zu scheurn, wie er darauf sich eine zu fangen. Trotz seiner etwas empathischeren Art, die dem anderen mehr als nur fehlte, war er blind für Flirterei und  Einladungn spezieller Art - einfach weil er auf diese nicht eingehen konnte, selbst wenn er wollte. So versuchte er es schon aktiv zu ignorieren, es absichtlich zu übergehen und abprallen zu lassen. Mit nun etwas gefassterer Mine musste er zuhören, wie Cyra genauer die "Beziehung" erläuterte. Schön so viel ungwollte Auskunft zu erhalten. So verkniff er sich auch hier mühsam einen Kommentar. Es war kalr, dass sie auf Alecs Nähe reagierte, ihr Körper zumindest - doch auch Gefühle schien sie zu haben, oder? Sonst würde sie nicht so trotzig reagieren.  Jedoch sah er nicht die Enttäuschung über seinen eigenen Rückzug, denn wieso sollte es jemanden stören. Er war kein Mann wie Alec, kein Charmeur, niemand der sich körperlich so auslebte. Weil er nicht konnte.  Doch auch hier musste Alec ergänzen und genauer erklären. Und diesmal musste Mica wirklich das Gesicht verziehen. "Schön dies so ausführlich zu erfahren, da fühle ich mich euch gleich verbundener." schnaubte er nun selbst etwas spöttisch. Und verdrehte anschließend die Augen, als der Kerl doch auch noch sagte, dass Privatssphäre überbewertet sein würde. Wie....absolut...sozial unfähig konnte ein Wesen sein? Er selbst würde sich zar nie als wirklich Gesellschafts.Kompatibel bezeichnen..aber so...blind und schwerfällig konnte doch jemand wie Alec unmöglich sein? Die scharfe Bemerkung, die den selbstverliebten Mann sicherlich etwas vor den Kopf gestoßen hätte, schluckte er hinunter, als Cyra den Arm auf den des Mannes legte und ihm erklärte, wie er es gemeint hatte. Nunja, sie konnte ja nicht die wahren Hintergründe wissen, doch zumindest verstand sie den Wink mit dem Zaunpfahl - der in diesem Fall schon fast ein Baumstamm gewesen war - weitaus deutlicher als Alec. Als dieser dann verwirrt meinte, dass Mica ihm das gewünschte Item auch in der Dusche vorbei bringen könnte, würde er sich am liebsten mit der flachen Hand gegen die Stirn schlagen.  Er hatte sich nun leicht von dem seltsamen Paar - nicht Paar abgewandt und fuhr sich erneut durchs weiche Haar. "Ich kann sie dir vorbeibringen, doch betrete ich ganz sicher nicht diesen Raum." brummte er hervor - reagierte auf die Nennung der weiblichen orte innerlich empfindlich. Er war Jahre lang gezwungen gewesen, die Toiletten und Räume der Frauen und Mädchen zu verwenden, wohl wissend, dass er dort nicht hinein gehörte. Auch mochte er vielleicht frech udn rebellisch sein, dennoch würde er nicht einfach so in die Duschen treten, wenn dort Fremde nach Säuberung suchten. Da er nun mit raschem Schritt und merklich schmerzhaften Druck auf der Lunge davon trat, merke er nciht mehr wie Alec mit einem fiesen Lächeln den geworfenen Stein aufhob.


(1103 Wörter)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Der Burghof / Eingang zur Burg   

Nach oben Nach unten
 
Der Burghof / Eingang zur Burg
Nach oben 
Seite 3 von 3Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3
 Ähnliche Themen
-
» DM-Qualifikationsturnier auf der RPC Köln

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Divious :: Rollenspiel :: Die Burg :: Burghof und Außengelände-
Gehe zu: