Divious

~ ... wenn Gegenwart und Vergangenheit verwischen ... ~
 
Neueste Themen
» Zimmer von Revan Valensa und Christine Rosenberg
Gestern um 10:19 pm von Lilith Dearing

» Die Fußgängerzone
Gestern um 10:09 pm von Sharina Madani

» Die Baderäume (Weibliche Bewohner)
Gestern um 9:02 pm von Sharina Madani

» Die Küche
So Dez 09, 2018 9:46 pm von Lilith Dearing

» Der Burghof / Eingang zur Burg
So Dez 09, 2018 8:24 pm von Lilith Dearing

» Das Turmzimmer
So Dez 09, 2018 6:44 pm von Sharina Madani

» Die Steinbrücke
So Dez 09, 2018 6:12 pm von Lilith Dearing

» Shari´s Gesuche
So Dez 09, 2018 5:48 pm von Sharina Madani

» Das Kaminzimmer
Sa Dez 08, 2018 10:27 pm von Yuki


Teilen | 
 

 Zimmer von Revan Valensa und Christine Rosenberg

Nach unten 
AutorNachricht
Divious
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 97

BeitragThema: Zimmer von Revan Valensa und Christine Rosenberg   Do Nov 15, 2018 8:03 pm

Die Zimmer der Bewohner sind alle identisch eingerichtet.
Dunkle Holzmöbel und eine spärliche Beleuchtung.

Ein schmales Bett steht an der Wand, ein kleiner Beistelltisch mit einer Lampe daneben.
An der Wand neben steht ein Schreibtisch mit einem eher unbequemen Holzstuhl.
Eine Holzkommode bietet Platz für Kleidung und Habseligkeiten. Weitere Einrichtung bzw. Verschönerung ist den Bewohnern überlassen.

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
J.M.Cale
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 146

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Zimmer von Revan Valensa und Christine Rosenberg   Mi Dez 05, 2018 9:08 pm

Revan Valensa
Infos: 18 Jahre | single | Skinhead | Rechtsradikale Neigung" | Freund von Chrissi (Lavina) | Ex von Catarina (Catarina) | Mentor von Malou (Yuki)
ERWÄHNT:  Chrissi (Lavina) | Yuki (Yuki) | Kittey (Lilith) | Tyler (Sharina) | Catarina (Catarina)
ANGESPROCHEN: / / /  


cf Küche

Revan war ohne Zwischenstopp zu dem Zimmer gegangen, welches er mit Chrissi bewohnte. Die Tür war noch abgeschlossen und so vermutete er, dass seine Freundin noch nicht wieder zurück gekehrt war – wo auch immer sie zur Zeit steckte.
Normalerweise hätte er auf der Suche nach ihr wohl das ganze Schloss kurz und klein geschlagen... nun allerdings war er mehr als erleichtert, ihr nicht unter die Augen treten zu müssen. Begann er nämlich allmählich zu begreifen, warum sich die junge Frau so echauffiert hatte...
War sein Verhalten gegenüber Kittey vielleicht nicht unbedingt so gewesen, wie es hätte sein sollen. Niemals hätte er sich dem Kind so nähern dürfen, wie er es nun einmal getan hatte... Natürlich versuchte er sich trotzdem, dies schön und harmlos zu reden...
Aber sein Kopf war wie abgeschaltet gewesen... hatte er nur noch daran denken können, wie nah sie ihm gewesen war. Anfangs tatsächlich nur zu ihr gegangen im Versuch, die Dämonen zu verscheuchen, welche sie gefangen hielten... aber nach und nach hatten sich seine Gedanken verändert, welche schlussendlich dafür gesorgt hatten, dass er ihr in einer leichten Bewegung den Träger des BH's von der Schulter zu streichen suchte. Sich nichts sehnlichster wünschend, als den weichen Körper unter seinen Händen zu spüren...
Hatte er sich vor gestellt, wie ihr Kopf in den Nacken fiel... die Augen geschlossen... die schön geschnittenen Lippen leicht geöffnet, während er in einer federleichten Berührung über die entblößte Haut strich. Konnte er sie doch noch immer an seinem Körper spüren... wie ihre Hand über seine Wange strich. So Federleicht, kaum wahrnehmbar und doch viel zu intensiv für eine solche hauchzarte Berührung. Hörte ihre leise Stimme, ein Danke flüsternd. Sah wieder, wie ihre Augen zu seinem Mund huschten, als er ihr so nahe war... wusste sie eigentlich, wie schwer es ihm gefallen war, zu gehen? Nachdem sie ihn förmlich dazu eingeladen hatte, sie zu küssen? Ihre Hände auf seine Arme legte?
Nur leider... sah er in seiner Erinnerung auch, wie sie nach der Lösung aus seinen Armen nicht mehr in der Lage war, ihn anzublicken. Die Augen abgewandt, das zauberhafte Antlitz gerötet. Vor Scham? War es ihr unangenehm gewesen? Er zu aufdringlich? Auch, wenn er bei diesem Gedanken am liebsten auf irgendwas eingedroschen hätte, so konnte er sie in dieser Hinsicht verstehen. Er war zu weit gegangen. Ihr zu nahe gekommen. Was hatte er sich auch dabei gedacht? Das konnte er sich natürlich selbst beantworten... er hatte gar nicht gedacht, wie so oft... Hatte sie angetatscht, als wäre sie nichts weiter als irgendeine Schlampe, die er in einer Bar aufgerissen hätte... Als wäre sie nichts weiter als die Chance auf einen schnellen Fick in irgendeiner Ecke!
Revan stieß einen derben Fluch aus. Er musste sich von ihr fern halten... zu ihrem Schutz. Ein Seufzend entwich ihm, plötzlich bemerkend, dass er den Schlüssel zum Zimmer in der Hand hielt, erhoben, mitten in der Luft innehaltend, seinen Gedanken nachhängend.
Er musste wie ein Idiot wirken! Rasch schloss er die Tür auf, trat in den Raum und warf den Schlüssel auf den Schreibtisch. Allerdings nicht gut zielend und mit zu viel Schwung, denn rutschte er über die Oberfläche hinweg und landete auf dem Boden. “Ach verdammt!“, fluchte er, kurz überlegend, sich hin zu begeben und ihn aufzuheben. Aber nein... scheiß drauf... Das Zimmer sah eh wie das Chaos in Reinform aus... überall lagen Sachen herum. Halb ausgeräumte Reisetaschen... Schmutzige Wäsche vermischt mit eigentlich sauberer bevölkerten den Boden. Chrissi's Unmengen an Kosmetik in jeder Ecke verstreut... Das Bett zerwühlt, die Decke achtlos zu einem Knäul ans Ende getreten...
Er hasste diese Unordnung. Dieses Chaos... Aber war es die Aufgabe seine Freundin, diesen Saustall zu beseitigen! Waren die Weiber für den Haushalt zuständig – während er bestenfalls nur auf der Couch lag und in die Glotze sah. Wenn es denn hier eine geben würde... in dieser Steinzeithölle...
Anstatt also auch nur einen Handschlag für sein Wohlbefinden zu tun, kämpfte er sich in Richtung Bett durch. Fürs erste abgelenkt von dem, was noch eben durch seinen Kopf gegeistert war. Doch wusste er selbst nur zu gut,  wie schnell er sich wieder daran erinnern würde...
Mit einem Seufzen voller Selbstmitleid, setzte er sich auf die Matratze und löste die Schnürsenkel seiner Dr. Martens, bevor er sie auszog und wie seinen Schlüssel zuvor in die nächste Ecke katapultierte. Vielleicht sollte er mit seinem einzigen paar Schuhe ein wenig umsichtiger sein... Aber egal...
Sich wieder erhebend zog er sich das Shirt über den Kopf und ließ es zu Boden fallen, die nicht ganz legalen Motive nun zeigend, welche sich auf seiner Haut befanden und sonstig von dem Stoff bedeckt wurden. Kurz darauf folgte die Hose. Ebenfalls achtlos liegen gelassen, wo sie landete.
Kurz auf seine Füße schauend, jedoch mit einem Schulterzucken die Socken anlassend... einfach, weil er zu faul war, sich nach unten zu beugen, um jene auszuziehen. Waren sie nach dem Unfreiwilligen Bad nun sowieso wieder trocken... jedenfalls so halb.
Anschließend ließ er sich auf die Matratze fallen, nur in Socken und Boxershort bekleidet, zog sich die Decke bis zum Bauch, war aber auch hier zu bequem, um sie zu entwirren. So blieb ein Bein frei, während das andere zugedeckt war. Egal... Gähnend zog er eine Grimasse und hob einen Arm, legte diesen über die Augen, während er das freie Knie anwinkelte.
Was für ein richtig beschissener Tag... einfach nur eine einzige Katastrophe. Nicht nur, dass Chrissi sauer auf ihn war – wofür er ja eigentlich nichts konnte, das sie die Situation in der Küche einfach vollkommen falsch verstanden und überreagiert hatte – nein... jetzt war scheinbar auch Yuki noch der Ansicht, er hätte etwas mit einem Kind am laufen... Nur, weil er nett zu Kittey gewesen war.  
Dabei wusste er selbst, dass er sich grade belog... weder war es so unschuldig gewesen, wie er es gerne da stellte... noch war er auch nur ansatzweise im Recht... Es war eine ungewöhnliche Bindung, welche er zu dem Mädchen hatte, welches er aus dem See gefischt hatte... Aber wie konnte er sie nicht... er hatte keine Ahnung, was genau er empfand. Zu wirr. Zu viel. Zu Intensiv. Und sie war zu gut für ihn... zu rein... Wie verwirrt sie auf Chrissis Aussage er wäre ein kleiner, dreckiger Lügner gewesen war... wie sie ihn verteidigt hatte. Dabei... war doch jedes Wort seiner Freundin irgendwie wahr gewesen. Denn hatte er bei ihren Worten er wäre groß ganz gewiss nicht nur seine Körpergröße in Betracht gezogen.... Verdammt... Christine hatte die ganze Scheiße auf den Punkt gebracht...
Denn ja, er reagierte speziell auf Kittey, um es mal harmlos auszudrücken. Aber es ließ sich nicht verhindern! Selbst, wenn er nur an sie dachte, breitete sich Wärme in seinem Körper aus. Und zu beginn hätte er diese Wärme auch einfach nur als harmlose Zuneigung für das hübsche Ding beschrieben...
Nur war seine Reaktion auf sie, welche er in der Küche gehabt hatte, alles andere als harmlos gewesen... Und auch noch nicht zu Beginn... sondern erst, als er diesen verdammten, roten BH entdeckt hatte, der ihn so provozierend angelacht hatte.
Ihr versprechen, zu ihm zu gehören... Und dann diese Frage... Ob er auch zu ihr gehören würde. Verdammt... er hatte mit ja antworten wollen... hatte es aber nicht getan. Er war nicht gut für sie... und er hoffte, dass wenigstens Yuki klug genug war, Kittey weit genug von ihm fern zu halten... Denn war er sich nicht sicher, dass er den Reizen des Zwerges wirklich widerstehen könnte... wusste nicht, ob er wirklich den Abstand wahren würde. Ob er den Anstand hatte, das Richtige zu tun...
Denn auch jetzt konnte er es nicht verhindern, dass seine Phantasie mit ihm durch ging. Er verfluchte sich dafür... hasste sich selbst... aber er wollte sie bei sich haben. Wollte wissen, wie dieser beschissene BH aussah... nicht nur der Träger... wollte wissen, wie dieser jenes formte, was er vorher so nicht vermutet hatte...
Er wollte sie über sich haben, die Knie zu beiden Seiten seines Körpers... während ihre Himmelblauen Augen jede Reaktion beobachteten, welche er zeigte... wie ihre Zunge hervor schnellte und ihre Lippen benetzte, welche leicht geschwollen von seinen Küssen waren. Ihre Hände über seinen Brustkorb streichend, während seine eigenen ihre Hüfte umfassten und höher strichen. Er hatte ihr Seufzen aus der Küche noch in den Ohren. Hallte es nun überlaut in seinem Kopf wieder, bis es sich in ein Stöhnen verwandelte.
“Verdammte Scheiße!“, fluchte er, riss den Arm von den Augen und starrte an die Decke, während seine Hände sich ins Laken krallten, sich zu Fäusten ballten. Während sein Körper eine eindeutige Reaktion auf seine Gedanken zeigte und er seine ganze Willenskraft einsetzen musste, um sich keine Erleichterung zu verschaffen... Unterhalb der Regio Pubica pulsierte es gewaltig und er musste hart schlucken. Aber er weigerte sich! Wollte sich nicht bei dem Gedanken an ein Kind einen runter holen. Wäre er doch sonst genau das, was Yuki ihm so taktvoll vorgeworfen hatte.
Was war nur an Kittey, dass er sie nicht aus den Kopf bekam, obwohl er sie doch kaum kannte? Wo er ihr doch erst vor so kurzer Zeit begegnet war. “Scheiße Kitten... was machst du mit mir?“, flüsterte er leise.
Dachte an alles mögliche, damit die verräterische Reaktion seines Körpers nach ließ. Doch gelang es erst, als er an den Tag dachte, an dem er sein altes Leben hinter sich gelassen hatte...
Er war grade aus der Jugendvollzugsanstalt entlassen worden und auf dem Weg nach Hause... Niemand war gekommen, um ihn abzuholen... aber was hatte er auch erwartet? Die Türen zur Villa seines Großvaters aufschließend, hatte er seinen Rucksack im Eingangsbereich liegen lassen und war in Richtung Büro seines Großvaters gegangen, wo dieser die meiste Zeit des Tages verbrachte. Doch war die Tür nur angelehnt gewesen, einen Spalt offen – und er hatte den alten Sack gesehen, wie Revans damalige Freundin sich nackt auf dessen Schoß rekelte. Wut hatte Revan erfüllt. Wortlos war er umgedreht... hatte seinen Rucksack gegriffen, das Haus verlassen und noch während dem Weg zum Bahnhof die Polizei gerufen... Anonyme Tipps gegeben... bevor er sich abgesetzt, seinen Namen geändert hatte.
Anfangs hatte er noch Zorn verspürt, wenn er daran dachte... inzwischen empfand er nur noch Ekel und Verachtung. Dies war wohl hauptsächlich Catarina geschuldet, welche ihn aus dem Sumpf seiner Wut heraus geholt hatte... Aber auch ihr war es nicht gelungen, die Dämonen zu vertreiben, die ihn immer wieder heim suchten und sein vernünftiges Denken auszuschalten wussten. Keine hatte es bisher geschafft... Keine außer Kittey. Hätte er für keine sonst die Sticheleien Yuki's so lange hätte übergehen können. Hätte er nicht so zart zugeschlagen... Er verstand es nicht... Nichts davon. Das alles verwirrte ihn... und er hasste es. Hasste dieses Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Hasste das Gefühl, hilflos zu sein.
Mit einem tiefen Seufzen rollte er sich auf die Seite. Gut... wenigstens war seine Stimmung nun ins deprimierende Übergegangen und die Müdigkeit kehrte ein. Alles war besser, als die unliebsamen Reaktionen, welche bestimmte Gedanken an ein bestimmtes Gesicht in ihm auslösten. Er sollte später mit Tyler darüber reden... wusste er nicht, an wen er sich mit seinem Problemchen sonst wenden sollte, als an den einzigen, den er hier im Schloss als Freund ansah...
Langsam begann sein Körper, sich zu entspannen. Sein Kopf schien sie zu leeren, ihm für einen Augenblick Ruhe schenken zu wollen. Noch einmal Gähnte er, bevor er die Augen schloss und den Schlaf nachholte, aus dem ihn Chrissi's Knie in seinem Rücken viel zu früh gerissen hatte...
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
J.M.Cale
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 146

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Zimmer von Revan Valensa und Christine Rosenberg   So Dez 09, 2018 7:21 pm

Revan Valensa
Infos: 18 Jahre | single | Skinhead | Rechtsradikale Neigung" | Freund von Chrissi (Lavina) | Ex von Catarina (Catarina) | Mentor von Malou (Yuki)
ERWÄHNT: Kittey (Lilith) | Catarina (Catarina)
ANGESPROCHEN: / / /  

Revan schlief unruhig. Erinnerungen aus seiner Vergangenheit wurde hervor gerufen. Dinge, an die er nicht denken wollte. Fast rastlos warf er sich im Bett hin und her, während die Decke tiefer rutschte. Er sich von dieser schon fast gefangen fühlte.
Er wusste nicht, ob er träumte... alles kam ihm so real vor... als würde er es tatsächlich erleben. Als würde er seine Vergangenheit noch einmal erleben müssen.
Er sah sich selbst am Fenster im Kindergarten stehen, aufs eine Mutter wartend. Immer und immer wieder einen Blick auf die Uhr werfend. Die anderen waren schon längst abgeholt worden... Dabei hatte sie ihm doch versprochen, seinen Geburtstag mit ihm zu feiern. Mit ihm in den Zoo zu gehen.
Er konnte die Enttäuschung spüren, wie er versuchte, die Tränen zurück zu halten. Er hatte sich doch so darauf gefreut... Seinen Arm hebend, wischte er sich mit dem Handballen über die Wangen, jenes weg wischend, was er niemanden zeigen wollte, was niemand sehen sollte.
Kaum noch etwas erkennend, durch den Tränenschleier alles verschwommen, tat er trotzdem so, als würde er etwas sehen... Bis eine tiefe, unbekannte Stimme seinen Namen nannte...
“Leon!“ Hart war der Klang... Eisig der Ton, in dem gesprochen wurde. Bar jeglicher Gefühle. Langsam wandte er sich um und erblickte einen Mann... riesig in den Augen des Kindes. Hellblondes Haar, sodass das Weiß darin kaum auffiel... und die Augen... von einem so eiskalten Blau, dass er alleine von dem Anblick zu erfrieren schien.
Er kannte diesen Mann... von Fotos... Es war sein Großvater. Den er vorher niemals persönlich kennen gelernt hatte. “Wo ist Mama?“, hörte er seine eigene Stimme. Damals noch so hell, so unschuldig. Und ganz anders als jene Wilhelms, die wie geschliffener Stahl erschien. “Sie ist tot. Sie wird nie wieder an deiner Seite sein. Ich bin ab jetzt dein Vormund.“
Verwirrung... er verstand nicht... es dauerte... dann schüttelte er den Kopf. Brüllte den großen Mann vor sich an. “Du lügst! Sie hat versprochen, zu kommen!“ Trat sein Großvater nun einen Schritt auf ihn zu... eine Hand hervor schnellend, die Wange des Jungen so hart treffend, dass dieser zu Boden stürzte. Entsetzt, schier fassungslos aufblickend. “Ich werde den Respekt schon lehren – und wenn ich ihn in dich hinein prügeln muss.“ Und keine der Umstehenden Erzieher kam zu Hilfe... sahen sie alle weg...
Und die Situation änderte sich...
Er stand an einem Grab... Weinend... Die Tränen nicht unterdrücken könnend. “Du hast es doch versprochen...“ Leise kamen die geflüsterten Worte. Doch im nächsten Moment zuckte er zusammen, als er herum gerissen wurde. Grobe Hände an den Schultern, welche ihn schüttelten. Ihm sagten, er solle Stärke zeigen.
“Zeige Stärke, Leon... Weinen ist nur etwas für Schwache. Schwäche bedeutet, du verlierst!“ Er zwang sich, die Tränen versiegen zu lassen... erst dann endete das Schütteln und eine große Hand legte sich auf seinen Kopf nur kurz und doch für ihn so tröstend. Er sah, wie er die Arme um die Beine seines Großvaters schlang... doch bereits im nächsten Moment zurück gestoßen wurde. Das Antlitz seines Großvaters hart wie Stein. “Stärke Leon! Stärke!“
Ein Wirbel aus Farben... ein Blick in den Spiegel. Blut lief ihm aus einer Platzwunde über dem Auge, als sein Großvater ihn mit dem Kopf gegen die Küchentheke stieß. Sah, wie er sich langsam um wandte, seinen Rücken betrachtete. Aufgerissen von einem Gürtel. Schmerzend... brennend wie Feuer. Spätere Narben zurück lassend. Verursacht, weil er eine Vase herunter fallen ließ...
Und ein weiteres Mal veränderte sich das Bild, die Umgebung...
Er war mit seinen Freunden unterwegs... Laut grölend des Nachts durch die Straßen laufend. Den Arm hatte er um ein blondes Mädchen gelegt, seine damalige Freundin – das Miststück... Sie hielten an einem Laden und Emma blieb stehen, deutete auf eine Jacke, bevor sie ihn mit großen Augen anblickte und ihm einen Kuss auf die Wange drückte.
Er sah sein Grinsen... bevor er den Schläger eines Freundes nahm und die Scheibe einschlug. Laut schrillend ging die Alarmanlage los. Lachend schnappte er sich die Jacke, bevor sie sich auf und davon machten. Durch die Straßen jagten, Scheiben einschlugen, Autos demolierten. Die Sirenen der Polizei im Nacken.
Bis sie auf einen dunkelhaarigen Mann trafen. Unsicherheit hatte dieser im Gesicht. Angst. Hilflos umher geschubst, bis er zu Boden stürzte. Sah Revan sich selbst, auf ihn einschlagend, eintretend... Emma hinter ihm jubelnd, ihn und seine Freunde anfeuernd. Dann wurde er weg gerissen, als die Sirenen sich näherten, verschwanden sie im Park. Rannten bis zu einer alten Fabrik, wo sie sich versteckt hielten.
Seine Freundin die Jacke tragend, ihn neckisch fragend, ob sie ihr stehen würde. Er lachte und meinte, nackt würde sie ihm besser gefallen... Sah, wie sie sich auf die Unterlippe biss, ihn mit halb geschlossenen Lidern betrachtete und langsam begann, sich zu entkleiden. Für ihn... für die anderen... er wusste es nicht mehr. Damals hatte es ihn nicht gestört, war das Adrenalin in seinen Adern noch zu gegenwärtig. Es störte ihn nicht, dass alle beobachten konnten, was im folgenden zwischen ihnen geschah... doch er selbst konnte es nicht sehen... denn plötzlich war er in einem dunklen Raum... Er sah nur den Boden und wusste, an welchen Tag er dachte...
Schmerzhaft wurden seine Arme nach hinten gedreht, ein Knie in seinem Rücken. Aus den Augenwinkeln sah er seien Freunde, in gleicher Lage... nur einer... einer lag Bewegungslos da... die Augen starr, leblos... während Blut aus einer Wunde an seinem Hals floss. Ein Schuss... ob von den Polizisten oder von einem von ihnen, dass wusste Revan nicht. Er drehte den Kopf, den Anblick kaum ertragend. Sah dort einen Mann an der Wand gelegt. Übersät von Wunden und Hämatomen. Ärzte kümmerten sich um ihn. Ein Rivale seines Großvaters...
Dann wurde er hoch gerissen... Fluchte vor Schmerz... eine Beleidigung an den Verursacher. Ein Heftiger Schlag gegen den Hinterkopf folgte, sodass er Besinnungslos zu Boden sackte...
Mitgerissen in einen Strudel, in eine neue Erinnerung. Der Tag seiner Entlassung... das Gefühl, alleine zu sein. Wieder wartend, ohne, dass jemand erschien. Wie er zum Domizil seines Großvaters ging. Sah, wie dieser es Emma besorgte, während die Schlampe stöhnte und bettelte. Spürte die Wut... fasste in die Jackentasche, in der einst immer ein Messer steckte. Doch nun nicht mehr.
Er sah nicht weg... immer weiter hin... Brannte es in sein Gedächtnis, bevor er sich um drehte und ging...
Und wieder eine neue Erinnerung... aktueller dieses Mal...
Catarina... wie sie sich stritten... sah ihr inzwischen so verhasstes Gesicht vor sich... Und selbst jetzt spürte er die Wut und den Wunsch, ihr die Hände um den Hals zu legen und zuzudrücken, bis sie sich nicht mehr bewegte. Er ging aus dem Raum, schlug die Tür hinter sich zu und sah Alec.
Hatte er mit diesem sowieso noch ein Hühnchen zu rupfen... offen auf Krawall aus, trat er auf ihn zu. Ärgerte sich, dass dieser auf seine Provokation nicht ein ging – jedenfalls so lange nicht, bis Revan ihm – vielleicht ein wenig unfair – das Knie ins Gemächt rammte. Niemals fair spielend, wartete er erst gar nicht, bis sein Gegner sich erholt hatte und schlug auf ihn ein. In dieses beschissene, gutaussehende Gesicht. Bis ihn irgendjemand weg riss. Keine Ahnung wer es gewesen war...
All jene Erinnerungen waren dunkel... umrandet von Finsternis... und dann fiel er... immer tiefer... ein Bodenloser Abgrund, welcher in mit sich riss...
Doch dann erschien ein Licht... so hell, dass es ihn blendete und er wohl auch im Schlaf die Lider zusammen kniff. Eine zierliche Hand erschien, streckt sich ihm entgegen. Er konnte das Gesicht nicht erkennen... nur das Lächeln... so sanft... Das Licht, welches die Dunkelheit zurück drängte.
Er griff nach der Hand und hatte plötzlich Halt. Boden unter den Füßen... Sah zu seiner Rettung... Kittey Oder doch nicht?
Sie war es... und doch nicht... einfach anders. Sie trat auf ihn zu... die Himmelblauen Augen auf ihn gerichtet, gekleidet in ein Weißes Gewandt. Die Unschuld hervorhebend. Doch passte das folgende nicht zu diesem Urteil. Ihre Lippen verzogen sich zu einem sinnlichen Lächeln, als sie die Hände ausstreckte, seine Brust berührend und mit einem kräftigen Schubs zurück stieß. Überraschung schoss durch seinen Körper, als etwas seine Kniekehlen berührte. Er wandte sich um. Plötzlich im Schloss, in seinem Zimmer stehend. Das Bett im Rücken, Kittey vor ihm. Sie näherte sich, während sein Herz zu rasen begann. Ihr Blick verrucht, das Lächeln betörend. Erneut stieß sie ihn an, drückte ihn mit sanfter Gewalt aufs Bett, bevor sie sich zu ihm gesellte. Sich auf seinen Schoss setzend. Ihre Lippen den Seinen so nahe, konnte er ihren Atem spüren, während ihre schlanken Finger über seine Schultern strichen, über seinen Hals, die Brust... er bekam kaum noch Luft, wagte es nicht zu blinzeln. Aus Angst, sie würde verschwinden und eine neue, unerwünschte, dunkle Erinnerung würde ans Licht kommen. Gab es doch noch allzu viele...
Doch war es vergessen, als Kittey ihn zurück zwang, bis sein Rücken die Matratze berührte. Und sie sich über ihn beugte. Seiner Vorstellung im Wachzustand viel zu ähnlich... Ihre hellbraunen Haare fielen nach vorne, strichen über seine Wangen, bevor er die Hand hob und sie ihr zurück strich, ihr hinters Ohr klemmte. Seine Hand auf ihre Wange legend, langsam zu ihrem Hals wandern ließ... über ihr Schlüsselbein. Plötzlich bemerkend, dass sie nackt war. Sein Blut verließ Augenblicklich seinen Kopf und er vergaß, wie das Schlucken ging, seine Hand über eine nun perfekt erscheinende Rundung strich – wo er wohl anscheinend doch mehr bemerkt hatte, damals am See, in diesem dünnen, fast durchsichtigen Hemdchen.
Er wollte seine Hände weiter wandern lassen, doch mit überraschend festen Griff umfasste Kittey seine Handgelenke, drückte sie ihm über den Kopf – und doch hatte er nicht das Gefühl, gefangen zu sein. Wo er es doch sonst nicht ertrug... Kittey beugte sich nach vorne, ihr Mund dem seinen immer näher kommend, bis sie sich trafen. Und Revan's Denken sich endgültig verabschiedet, als sie seine Unterlippe zwischen die Zähne nahm, verspielt daran saugte. Ihre Hände ließen seine Handgelenke los und doch ließ er sie, wo sie sie festgehalten hatte. Sah nur zu, wie Kitteys Lippen über sein Kinn glitten, über seinen Hals, leicht über die Haut leckte, was ihn zum zittern brachte. Ihre Hände strichen über seinen Brustkorb und er schloss die Augen, genoss das Gefühl ihrer Hände, ihrer Lippen auf seiner Haut. Nicht bemerkend, dass scheinbar auch er auf mysteriöse Weise entkleidet wurde...
Da spürte er ihre Zunge über seine Brustwarze fahren, spürte, wie ihre Zähne zu spielen begannen. Fast war es ihm, als könne er ihre Stimme hören, die ihn fragte, ob es ihm gefallen würde... Als ob es da nach seinem Zischend ausgestoßenem Atem noch Zweifel gäbe...  “Scheiße, ja!“, stieß er aus, antwortete trotzdem. Sein Atem kam abgehackt, als ihr Kopf tiefer wanderte. Nun nahm er die Hände hinunter, die eine ins Laken gekrallt, die andere in Kitteys Haaren vergraben. Er hatte das Gefühl, jeden Moment explodieren zu müssen...

Revans Brustkorb hob sich hektisch auf und ab, während seine Hände sich wie im Traum das Laken ergriffen hielten. Die Boxershort unter der, inzwischen davon getretenen Decke, wie ein Zelt gespannt, während sein Schaft vor verlangen Pulsierte...
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Lilith Dearing

avatar

Anzahl der Beiträge : 73

BeitragThema: Re: Zimmer von Revan Valensa und Christine Rosenberg   So Dez 09, 2018 11:48 pm

(Ich hasse Ortswechselposts...es tut mir leid D:)

Kittey
Mit einem Lächeln hatte sie Yuki hinterher gewunken und war in das Zimmer ihrer Freundin getreten. Sie war wirklich erleichtert, dass das ältere Mädchen für sie bei der Burgleitung nachfragen ging, sich darum kümmerte, dass man sie auch sicher aufnahm, von ihrer Anwesenheit wusste und man ihr ein Zimmer gab. Ein eigenes Zimmer an diesem fremden Ort, den sie nun erleichtert und mit Frohsinn ihr neues Zuhause nennen konnte. Yuu hatte ihr angeboten auch beim Umräumen zu Helfen, nachdem sie ihr Klamotten, Zuwendung und Essen geschenkt hatte. Mit einem warmen Gefühl in der Brust hatte sie ihrer neuen Bekanntschaft und Freundin hinterher geblickt. Ich werde es wieder gut machen, versprochen. dachte sie, ehe sie sich in dem bekannten Zimmer nocheinmal umsah. Die geschenkten Klamotten stapelten sich ordentlich, ebenso lag ihr noch langsam trocknende Kleid dort. Mt den Fingerspitzen war sie darüber gefahren und hatte gelächelt. So viel Neues anzuprobieren....Nach Yukis Komplimenten hatte sie sich gefragt, ob auch Revan den Pullover an ihr hübsch gefunden hatte und auch nun schlich sich die kleine, unschuldige Frage erneut ungewollt in ihr Köpfchen. Ob ihm denn auch die anderen Dinge gefallen mochten, oder er sie...unschön fand? War es normal sich so etwas zu fragen? Zumindest war es für sie neu und trieb ihr eine nun wohl bekannte Hitze in die weichen Wangen. Eine Wärme, die bisher nur Revan ihr entlockt hatte. Die von einem Kind zu einer Frau heranwuchs. Behütet und umsorgt nie wirklich Bekanntschaft mit Erwachsenenthemen gemacht hatte und so unbedarft Jedem gegenüber trat. Egal welcher Person oder Thematik. Unwissen und Neugierde konnte in so manchen Situationen für...Problemchen sorgen, doch dies ahnte sie selbst ja nicht einmal. So kam sie schließlich bei einem Objekt an, welches ihr so unbeschreiblich viel bedeutete. Es erinnerte sie an das Geschehen am idyllischen See, der so wunderbar gefunkelt und geglitzert hatte. Daran wie er vor ihr gekniet hatte, nachdem er sie hinausfischte und die Jacke schloss, die er ihr hirmit überreicht hatte. Wie er mit ihr gewitzelt hatte, mit amüsiert funkelnden Augen. Über Tiger und Löwen, Feuer und Heirat sprach. So unbeschwert hatte sie sich seit gefühlter Ewigkeit nicht mehr gefühlt. Doch hatte ihr froher Geist recht gehabt, sie hatte nicht die Hoffnung verlieren dürfen, weiterwandern müssen. Und schlussendlich war sie schicksalhaft auf ihn getroffen.
Mit einem fast schon veträumten Lächeln nahm sie die übergroße Jacke auf, die ihren Körper einst ummantelt und verborgen hatte. Unbewusst presste sie diese in ihren Armen, an die Brust, welche durch jenes Kleidungsstück schon einst verborgen worden war. Revans Duft ging noch immer leicht von ihr aus und kitzelte in ihrer Nase.
Entschlossen sich nicht schlafen zu legen, weil sie einen kommenden Alphtraum meiden wollte, verließ sie das Zimmer leise. Mit großen Augen sah sie sich um. Die Gänge glichen einander, ebenso die Türen. So probierte sie vorsichtig einige zu öffnen, doch blieben sie verschlossen.

Nach einigen kläglichen Versuchen, klopfte sie zart an eine weitere Tür. Und es war fast so, als würde sie ein recht kehliges und durch die Tür gedämpftes "Ja" hören. Hatte sie es sich eingebildet? Doch...war es nicht Revans Stimme gewesen? Ihr Herz machte einen freudigen Hüpfer und mit funkelndn Augen öffnete sie vorsichtig die Tür. Begrüßt wurde sie von..einem äußerst unrordentlichen Zimmer. Sie kicherte leise, mir vorgehaltener Hand und sah sich bestaunend um, jedoch nicht allzu aufmerksam, da ihre Augen von dem Mann auf dem Bett wahrlich angezogen wurde. So bemerkte sie die eindeutigen Frauenprodukte nicht, die verstreut herumstanden. Oh, er schläft ja! bemerkte sie überrascht. Hatte er nicht eben noch etwas gesagt? Nun leise trat sie vorsichtig nähr une bemerkte, wie verkrampft er wirkte. Mit einem besorgten funkeln in den Augen beugte sie sich leicht vor, während der Pullover erneut verrutschte und ihr ein paar Haarsträhnen über die Schulter und ins Gesicht fielen. Träumt er schlecht? fragte sie sich und streckte die Hand nach ihm aus. Mitgefühl regte sich in ihr, was für Bilder mochten ihn quälen? Was er wohl durchstehen musste? Sie wollte ihm unbedingt helfen! Die Sorgen vertreiben und das Schmunzeln ins Gesicht zurück zaubern! Mit diesem sah er so hinreißend und süß aus, dass es die seltsamen Schmetterlinge in ihrem Bauch zum Leben erweckte, die sie von Innen heraus kitzelten. Vorsichtig, gar sacht legten sich ihre zarten Fingerspitzen auf seine Haut, fuhren die Konturen seines Gesichtes nach und versuchten die Falte zwischen seinn Augenbrauen zu glätten. "Revan..." flüsterte sie vorsichtig, um ihn nicht grob aus dem Schlaf zu reißen. Um ihn jedoch ordentlich zu erreichen, musste sie sich leicht auf das Bett lehnen und krabbelte etwas ungeschickt weiter, um die Hand zu berühren, die sich verkrampft ins Laken krallte. Zuvor legte sie die Jacke neben sich aufs Bett, griffbereit. Vorsichtig versuchte sie den Griff des Mannes zu lockern, streichelte sanft über die Hand, da sie ihm eine beruhigende Geste spenden wollte. Vielleicht erreichte ihn dieses Gefühl in seinen Alphträumen ja? Ich hoffe, dass ich seine bösen Träume verscheuchen kann..!Dabei lag ihr himmelblauer Blick stetig auf seinem Gesicht und erneut flüsterte sie seinen Namen. Sanft, aber etwas lauter. "Wach auf..." liebster Revan dachte sie mit einem einem durch und durch warmen Blick, während sich durch ihre Gedanken ein rosiger Schimmer auf ihre Wangen legte. Mit einem umsorgenden Lächeln legte sie die Hand, die zuvor über seine Stirn gestrichen hatte, an seine Wange und streichelte mit ihrem Daumen über diese. Aufpassend, nicht die dortige Schramme zu berühren. Denn Schmerzen wollte sie ihm niemals bereiten. Dass sie es war, die ihn in seinem Schlaf plagte, ahnte Kathrin ja nicht, da ihr Blick die hochragende Beule zwischen seinen Beinen noch nicht getroffen hatte. Und selbst wenn, würde sie sich wohl eher fragen, ob er sich denn gestoßen hätte! So also hoffte sie, dass er erwachen würde, oder zumindest von den Geistern des Traumes befreit wurde.

(966 Wörter)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
J.M.Cale
Admin
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 146

Charaktere
Name & Alter:
Beziehungsstatus:

BeitragThema: Re: Zimmer von Revan Valensa und Christine Rosenberg   Gestern um 8:49 pm

Revan Valensa
Infos: 18 Jahre | single | Skinhead | Rechtsradikale Neigung" | Freund von Chrissi (Lavina) | Ex von Catarina (Catarina) | Mentor von Malou (Yuki)
ERWÄHNT: / / /  
ANGESPROCHEN: Kittey (Lilith) 

Ob er im Schlaf sprechen würde, hätte er ganz klar mit nein beantwortet – dabei stimmte dies nicht, sprach er nämlich durchaus, wenn er am Träumen war. Dies tatsächlich sogar sehr deutlich und er antwortete sogar auf Fragen, an die er sich später überhaupt nicht mehr erinnern konnte und anderen somit Lügen vorwarf. So aber hatte Kittey durchaus eine Aufforderung zum Eintreten vernehmen können... unbewusst gesprochen, natürlich.
Ebenso neigte er zum Schnarchen. Überraschenderweise aber nur dann, wenn er auf dem Bauch schlief – oder betrunken war. Beides hätte er natürlich vehement bestritten.
Das war nun allerdings auch egal, da er ja auf dem Rücken lag, anderweitig hätte das Mädchen, welches soeben leise das Zimmer betrat, wohl auch nicht die steile Falte zwischen seinen Augen entdeckt, welche von den unliebsamen Erinnerungen stammte, die ihn in seinen Träumen heimsuchten. 
Nur einen kurzen Blick ließ die liebliche Gestalt über das Zimmer schweifen, kichernd aufgrund des Chaos, welches hier unbestreitbar herrschte. Waren sowohl Revan, als auch Chrissi zu faul – oder im letzteren Fall wohl zu fein – um zu beseitigen, was sie verursacht hatten. 
Doch lange weilten die Augen nicht auf der Unordnung, denn bemerkte das Mädchen den schlafenden Mann und schien nichts anderes mehr wahr nehmen zu können, als diesen. Langsam sich ihm nähernd, erschien nun auch auf ihrem Gesicht eine steile Falte zwischen den zarten Brauen. Besorgt das fast schon verkrampfte Gesicht Revan's betrachtend. 
Die Hand langsam ausstreckend, strich Kittey über seine Haut, leise seinen Namen flüsternd. Die Reaktion kam prompt, denn schien der Schlaf ruhiger zu werden. Die Züge um den Mund entspannten sich, die Atmung wurde ruhiger. Doch noch lang nicht bereit zu erwachen, blieben die Augen geschlossen. 
Er vernahm seinen Namen... hallte dieser durch die Wirrungen seines Verstanden, im ersten Moment nicht wissen, dass er gemeint war. Zu nah noch die Gedanken über seine Vergangenheit, seines abgelegten Namens. Doch beruhigend die Stimme, warm und weich wie eine zweite Haut ihn umschmeichelnd. Veränderte die Träume, eine ganz andere Richtung. Intensiver... Fassbarer...
Sie blickte ihn an... er sah, wie ihre Lippen sich bewegten, seinen Namen sagend. Er wollte antworten, doch erschien dieses sinnliche Lächeln ein weiteres Mal auf Kittey's Gesicht, fast schon schalkhaft, provozierend. Die Worte blieben ihm in der Kehle stecken. Sie einfach nur betrachtend, unfähig für jegliche andere Handlungen. Sehend, wie ihre zarten Finger seine Tätowierungen nach fuhren und ihm somit einen angenehmen Schauer durch den Körper jagten. Entwich ihm somit ein Stöhnen, welches wohl auch in der Realität zu hören war... Und wieder dieses lächeln... kurz bevor sie ihre Lippen auf seine Haut drückte, ihn leicht mit den Zähnen zwickte, was ihm ein Fuck!, entweichen ließ. Und reichte es nicht, denn wanderte sie langsam tiefer... dorthin, wo sein Schaft um ihre Aufmerksamkeit förmlich bettelte. Fast konnte er ihre Lippen schon spüren, wie ihn umschlossen. Doch sollte es soweit nicht kommen, denn der Traum schien zu verblassen. Kittey verschwand... ließ ihn unbefriedigt zurück...
Seine Lider flatterten, bewegten sich unruhig. Der Zug um den Mund unzufrieden, als sein Wunschtraum-Ende ihm verwehrt blieb. Doch spürte er eine Berührung am Gesicht, eine leise Stimme, die ihm sagte, er solle aufwachen. Verdammt... er wollte nicht... doch blieb ihm keine Wahl. Ein unwirsches Geräusch ausstoßend, öffnete Revan die Augen. Vorerst nur Umrisse erkennend, war der Raum noch immer abgedunkelt, die Jalousien des morgens nicht geöffnet worden. Doch die Berührung an seiner Wange blieb und nun erkannte er auch eine Gestalt. Dunkel ihr Gesicht, doch das schwache Licht, welches hinter ihr durchs verhangene Fenster durch die Ritzen schien, verlieh ihr einen nahezu magischen Schimmer. Er musste die Züge gar nicht erst deutlich sehen.. auch so wusste er, wer bei ihm war. Er musste nicht ihren für ihn unverkennbaren Eigenduft wahrnehmen. Diese Mischung aus Alpenveilchen und der frischen, sauberen Luft des Waldes am Morgen. Einfach... unschuldig... rein... unverwechselbar. Nein... dass Kittey bei ihm war, verriet ihm sein Körper. Verriet ihm sein wie wild rasendes Herz und das Kribbeln unter seiner Haut, welches fast schon unerträglich wurde, wenn sie auch nur in Reichweite war... So kniete sie neben ihm auf dem Bett, halb über ihn gebeugt, während ihre Haare wie ein Vorhang herab fielen, fast schon ihrer beider Gesichter vor der Außenwelt abschirmend. Als würde nur sie beide in diesem Augenblick existierend – und so war es auch, jedenfalls für Revan.
“Der Traum wird immer besser...“, murmelte er leise, fest davon ausgehend, einfach in den nächsten übergegangen zu sein. Seine Hand hob sich, strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Leicht über ihre Wange streichelnd, mit dem Daumen die Lippen nach fahrend. Bevor er an ihrem Kiefer entlang strich, langsam vom Hals nach hinten zum Nacken wandernd, sich anschließend schon fast sanft an ihren Hinterkopf legend und leichten Druck ausübend. Sie nach vorne zwingend, drückend, während er ihr, sich auf seinen anderen, freien Arm aufstützend, entgegen kam. Seine Lippen trafen auf die ihren, fast schon keusch. Eine Federleichte Berührung, kaum spürbar und doch hatte er das Gefühl, zu verbrennen. So ließ er sich bereits kurz danach wieder zurück ins Kissen sinken, ein schiefes Grinsen auf dem Gesicht. Sein Atem schwer, der Brustkorb hektisch auf und ab senkend. Trotz des so harmlosen Küsschens pulsierte sein Schaft, sich dem Mädchen entgegen reckend. Dies aber vielleicht auch eher dem vorangegangenen Traum geschuldet...
“Fordernder hast du mir besser gefallen...“, meinte er, sie träge anblickend - bevor er nach ihrem Arm fasste und sie mit einem Ruck zu sich zog, bis ihr Oberkörper den seinen berührte. Fiel es ihm leicht, sie auf dem weichen, nachgiebigen Untergrund aus dem Gleichgewicht zubringen. Er drückte sie an sich, fest, doch so, dass sie ihm würde entwischen können, wenn sie es denn gewollt hätte. Seine Lippen lagen an ihrem Ohr... “Berühre mich...“, flüsterte er, fast schon einen Befehl gebend. Während er selbst in keinster Weise zögerte, sich selbst den Wunsch zu erfüllen, welchen er bereits in der Küche gehegt hatte. Aber was sollte ihm im Traum auch schon groß passieren? Konnte er seine Phantasien hier ja nun schonungslos ausleben!
So strich er über ihren Rücken, genervt von der Barriere zwischen seinem Körper und dem ihren. Störte der hellblaue Pullover in diesem Moment viel zu sehr. So fuhr er mit der Hand unter jenen, zitternd über die seidenweiche Haut streichend. Bis zum Rand des BH's, dessen Verschluss nur allzu schnell geöffnet war. Abhackt sein Atem entweichend. Sein Knie anwinkelnd, bevor er seinen Arm fester um Kittey legte und sich gemeinsam mit ihr herum rollte, sodass sie nun mit dem Rücken auf der Matratze lag. Die Rollen getauscht, er über ihr gebeugt, seine Armbeuge ihren Nacken stützend.  
Seine Hand spielte am Saum des hellblauen Pullovers, welchen sie zu seinem Missfallen noch immer trug... Im Traum zuvor war dieser doch verschwunden gewesen... einfach so. Egal... würde er schon noch entschwinden! Mit diesem Gedanken fuhr er nun mit der Hand unter den Stoff. Strich über ihren flachen Bauch... höher... bis zum unteren Rand des roten Bhs, der ihn schon die ganze Zeit so unglaublich reizte. Geöffnet auf der Rückseite fiel es  ihm nun nicht schwer, unter das Unterbrustband zu gelangen. Seine Hand eine Brust Kittey's umfassend, welche seine Hand noch nicht zur Gänze ausfüllte, doch die Rundung ganz klar vorhanden war. Sein Daumen strich über die empfindsame Spitze.
Sein Mund näherte sich dem des Mädchens, dieses mal nicht so sanft wie zuvor, hungriger, fast schon verzweifelt. Seine Zunge über ihre Unterlippe fahrend, sie drängend sich zu öffnen, ihm Einlass zu gewährend. “Spiel mit mir, Kitten...“, meinte er, seine Stimme durch ihre Lippen gedämpft.
Revan drückte seinen Körper an Kittey's, seine Erregung an ihre Hüfte gepresst. Seine Hand noch immer auf ihrer Brust liegend, die Brustwarze neckend, während er sich wünschte, dieser beschissene Pullover würde sich in Luft auflösen, sodass er sehen konnte, was er tat...
Hätte er ein wenig nachgedacht, so hätte er wohl erkannt, dass dies kein Traum mehr war... Doch hatte sein Schwanz das Denken für ihn übernommen und dieser war mit der Momentanen Situation viel zu glücklich, um vernünftige Gedanken zuzulassen...
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Lilith Dearing

avatar

Anzahl der Beiträge : 73

BeitragThema: Re: Zimmer von Revan Valensa und Christine Rosenberg   Gestern um 10:19 pm

Kittey
Revans kehlige Stimme, hatte sie zwar nur gedämpfte gehört, dennoch reichte es um sich Zugang zu diesem Ort zu verschaffen. So war sie überracsht gewesen, ihn schlafend zu finden. Doch leider nicht so friedlich, wie sie es sich gewüscht hatte. So übermannte sie die Sorge um ihn, das Mitgefühlt, wissend wie es war an Alphträumn zu leiden. Besonders wenn man es nicht aus ihnen hinaus schaffte, sich gefangen fühlte. Und innerisch schrie, während man nach außen hin nur etwas verkrampft da lag und nichts daran ändern konnte. So hatten ihre Schritte sie rasch zu ihm geführt, an sein Bett - die amüsierende Unordnung des Zimmers ignorierend.  Er musste im Traum gesprochen haben, so intensiv fühlte er, was er durchlebte. So war es also kein Wunder, dass sie ihre zarten Hände an seine Haut legte. Kontakt suchte, den sie seit seinem Gehen vermisst hatte. Und doch ging sie hierbei nicht nur ihren eigenen unbewussten Wünschen nach, sondern wollte ihm Trost spenden. Oder erwecken, so dass sie ihm danken und seine Jacke zurück geben konnte, welche ihr einen so guten Dienst geleistet hatte. Sie mochte das Kleidungsstück, allein schon aus dem Grund, dass es ihm gehörte, dass er es ihr gegeben hatte. Jede Erinnerung an das Geschehen am Waldsee, trieb ihr ein zartes Kribbeln in den Bauch und eine herzliche Wärme in die Brust.
Die erste Berührung, das erste leise, vorsichtige Flüstern schien schon eine sichtbare Wirkung zu entfalten, seine Gesichtszüge schienen sich zu glätten, zu entspannen und es zauberte ihr ein Lächeln ins Gesicht, während sie erleichtert aufatmete. Revan selbst atmete etwas ruhiger weiter und sie konnte nciht anders, als jede kleine Berührung auszunutzen. Ob er es erlauben würde, wenn er wach wäre? Sie hoffte es...mochte es, wie sie auf ihn wirkte. Ich hoffe, dir Frieden schenken zu können... dachte sie während sie ihre Fingerspitzenw eiter über die Haut tanzen ließ. Er träumte noch eine kleine Weile weitr, und es war fast zu schade ihn aufzuwecken, jetzt, da er beruhigter erschien. Auf einmal....wirkte er jünger und irgendwie verletztlich. Während sie ihn aus himmelblauen Augen betrachtete, spürte sie wie ihr Herz kräftig schlug, für ihn. Doch dann, entwichen den Lippen des Mannes ein..seltsames, raues Geräusch, welches ihr einen ungwohnt angenehmen Schauer durch den Körper jagte. Dennoch besorgt beugte sie sich etwas näher zu ihm, litt er Schmerzen? Hatte er sich vielleicht weh getan und das nicht nur im Traum? So flüsterte sie erneut seinn Namen, ersuchte ihn zu wecken. Die Sorge um ihn zerfraß sie beinahe innerlich. Doch dann flatterten seine Lieder und gaben den Blick auf die schönen Augen frei, die sie selbst mit strahlenden, tiefen Saphiren verglich. Erleichtert atmete sie auf und lächelte leicht, begrüßend. Doch wirklich froh schien Revan zunächst nicht erweckt worden zu sein, wirkte er doch beinahe enttäuscht? Ein wenig fragend legte die selbst somit den Kopf schief, hatte ihn nicht ein Alphtraum geplagt? Zunächst schien er nicht gänzlich wach, weswegen sie erneut seinen Namen aussprach und er begleitet mit einem unwirten Geräusch die Augen gänzlich öffnete. Ihre eigene Sicht hatte sich bereits gut an das schummrige Licht des unordentlichen Zimmers gewohnt und so konnte sie seine Züge gänzlich bewundern, während er sie selbst erst zu erkennen schien. Ein wenig nervös flatterte ihr Herz, als die Frage aufkam, ob er sie überhaupt hier haben wollte. Doch dann sprach er, murmelnd und seine warme, dunkle Stimme erweckte erneut das kitzelnde Prickeln in ihr.  Er schien fast jede Pore ihres Körpers mit Freude erfüllen zu können, sobald er sie auch nur anblickte und sich in ihrer Nähe befand. Noch nie...hatte sie so seltsame Emotionen verspürt, die sie so gänzlich erfüllten. Der Traum wird immer besser? Verwirrung machte sich in ihr breit, als er diese Worte sprach und sie blickte ihn fragend an. Doch viel Zeit verschwand sie nicht an die Bedeutung dieser Worte, da sich seine Hand nach ihr ausstreckte und die Haare zurück strich. Jene waren nach vorne gefallen, wie ein seidiger Wasserfall, hatte beide umhüllt und verborgen. Abgeschottet, und in ihre eigene, ganz kleine und private Welt geführt. "Besser?" hauchte sie, eher fragend. Als seine leicht rauen Finger jedoch über ihr Wange strichen, ihre Lippen entlang - atmete sie zittrig ein und öffnete unbewusst ihren geschwungenen Mund unter dem leichten Druck seiner Berührung. Lehnte sich leicht der Berührung entgegen. Ihr Inneres flackerte beinahe, nervös und aufgeregt, während sie ihr Herz nur allzudeutlich in jeder Faser ihrs Körpers spürte. Es pochte heftig und stolperte leicht. "R-revan?" wisperte sie zart, fast ein wenig schüchtern, während die Hitze in ihren Wangen empor stieg und sie rosarot färbte. Seine große Hand legte sich in ihren Nacken, den er so leicht umschließen konnte - vielleicht sogar ohne großen Kraftaufwand brechen? Doch ihr schenkte es ein Gefühl der Sicherheit, erkannte sie diese Geste doch aus dr Situation die sich in der Küche abgespielt hatte. Doch ebenso wie dort erschauderte sie spürbar und seufzte leicht, während sie sich unter seinem Griff entspannte.  In ihrem Kopf wirbelten so viele Fragen und Gefühle durcheinander, dass es sie sprachlos und unfähig machte, etwas sinnvolles von sich zu geben. Doch dann, dem leichten Druck folgend, den er ausübte, näherten sich ihre Gesichter und ihre Augen wurden groß. Würde er..? Tatsächlich! Ihre Lippn trafen sich zart, unschuldig - und so unglaublich schön. Mit einem mal war ihr Kopf wie leer gefegt. Hitze stieg in ihr auf und intensivierte die süße Färbung ihrer Wangen. Doch war ihr erster Kuss so schnell vorbei, dass sie ihn mit immernoch leicht geöffneten Lippen und großen, erstaunten Augen ansah. Ihre feinen Finger hoben sich und legten sich an ihre geküssten Lippen, während sich ein Lächeln ausbreitete. Ihr Herz galoppierte beinahe schon aus ihrer Brust davon und sie schien nach Worten zu suchen, während sich ihre Hand, leicht zitternd wieder senkte. Ohne es zu merken, huschte ihre kleine rosafarbene Zunge aus ihrem Mund und leckte über ihre Unterlippe. Es war beinahe so, als könnte sie Revan dort schmecken. "D-du..." flüsterte sie atemlos, während in ihr Chaos herrschte, ein wunderbares, perfektes, brennendes Chaos. Auch ihr Atem ging schwer, obwohl sie kein so deutliches Problem zwischen ihren Beinen hatte, so herrschte ihres eher in ihrem Köpfchen. Auch seine nächsten Worte, die er sich zurücklehnend und mit trägem Blick aussprach, verwirrten sie zunehmend. Träumte er etwa noch? Ihr Herz machte einen Sprung. Aber er...war doch wach, ganz eindeutig! Oder wollte er damit sagen, dass es so schön war wie ein Traum? Sie errötete, falls dies bei ihren rosigen Wangen noch möglich war. Doch das rege Durcheinander in ihrem Kopf wurde unterbrochen, als er ihren Arm ergriff und sie mit einem Ruck an sich zog. Es ging ganz leicht, als würde sie nichts wiegen. "Oh!" entfuhr ihr etwas atemlos und überrascht, als ihr weicher, zarter Körper gegen seinen harten traf. Es verschlug ihr wahrlich den Atem, während sie ihn aus glänzenden Augen ansah, ihm so unendlich nah war - dass sie das Gefühl hatte, das ihre Körper miteinander verschmolzen. Sie spürte wie er sie an sich drückte, die Kraft udn Wärme seines körpers. Doch empfand sie keine Angst oder Druck, stattdessen blieb das Geborgene, warme Gefühl, welches stetig anstieg und fast zu einem feuer in ihren Venen wurde. Sich mit dem Kribbeln in ihr verband. Schwer atmend, lag sie schon fast auf ihm, als seine Lippen ihr Ohr streuften und sie wimmernd, erneut deutlich spürbar erschauderte. Ihn berühren? Aber das tat sie doch schon! Die ganze Zeit durchgehen, was..wollte er? Verwirrt blinzelte sie ihn an. "Wo soll ich dich berühren?" hauchte sie, fast an seine Lippen, als sie endlich ihre Stimme wieder fand. Eine so unschuldige Frage, die mehr verheißen könnte. Und begleitend zu ihren Worten, strichen ihre Fingerspitzen hauchzart über die Haut seiner Brust, auf der sie ihre Hände abgelegt hatte. Sie presste sich unbewusst an ihn, haltsuchend und zitternd, als seine Hand ihren Rücken entlang strich, unter dem weichen Pullover, über ihre weiche Haut. Es fühlte sich wunderbar an, hinterließ eine prickelnde Spur auf ihr und sie schloss die Augn, als sich ihre Atmung leicht beruhigte. Ihr fast ein wohliges Schnurren entfuhr, dass die liebkosende Berührung für Gut befand. Darüber hinaus, spürte sie kaum, dass sich der Verschluss des geschenkten, roten BHs öffnete, sich locker und einladend darbot. Nur der etwas fester werdende Griff bereitete sie auf den Positionswechsel vor, der ihr trotzdessn ein leichtes Keuchen entlockte. Denn plötzlich blinzelte sie von unten zu Revan auf, das weiche Bett im Rücken. Er wirkte etwas verwundert, worüber konnte sie nicht verstehen, denn sie wusste ja nicht, dass er dachte noch zu träumen. Ihre eigene Atmung beschleunigte sich wieder, als die Hand den Bauch hinauf strich. Es jagte ihr die seltsamsten Schauer durch den Körper. Automatisch hielten sich ihre eigenen Hände an seinen Oberarmen, an den Schultern fest. Die Hand strich höher und höher...glitt mit leichtigkeit unter den geöffneten BH und umfasste ihre feste Brust, die sich ihm entgegenwölbte.  Doch als der Daumen über die kleine Perle der Mitte striff, verwandelte sich ihr sachtes Wimmern, in einen unbekannten, noch nie gebrauchten Ton. Ein Stöhnen so unbenutzt und ertmalig. Ausgelöst von dem heißen Gefühl, welches zum ersten Mal pochend in ihrer Mitte entstand. Zwischen ihren Beinen, die sie darauf hin verwirrt und unwissen zusammen presste - das Gefühl welches dort erwachte nur noch weiter verstärkte. Unbewusst streckte sie als Reaktion den Rücken durch, drückte ihm ihre Brust entgegen. Ihre Finger griffen unbewusst fester, ihre Nägel bohrten sich zart in das Fleisch der Schultern.  Ihr ganzer Körper war extrem sensibel und empfindsam. Empfänglich für die Liebkosung, die sie nicht gänzlich verstand. Erneut spürte sie seine Lippen auf den ihren, doch diesmal war es so anders. Nicht zart und keusch - fast schon gierig und leidenschaftlich. Unerfahren wusste sie nicht recht, wie sie reagieren sollte, war von allem sowieso vollkommen Überrumpelt und durch das gute Gefühl mitgerissen. "R-revan.." wisperte sie keuchend, stotternd. Verwirrt und vollkommen überfordert. Doch versuchte sie keinesfalls ihn weg zu drücken, hielt sich stattdessen eher an ihm fest. Als die Zunge sich an ihre Lippen drängte, öffnete sie diese automatisch - einlassend. Sie konnte ihn schmecken...es war köstlich und doch so befremdlich. War dies sein einhaltend es Versprechens, sie probieren zu wollen? Mit ihm Spielen? War dies...ein Spiel? Fragte sich eine kleine Stimme in ihrem berauschten Köpfchen, welche als einzige noch einen klaren Satz formen konnte. Sie hatte noch nie von einem solchen Spiel gehört, doch gab es sowieso recht wenig, dass sie erlebt hatte. Weswegen sie Glauben schenkte, und zunächst zögerlich begann ihre Lippen tastend gegen seine zu bewegen. Ausprobierend und unschuldig. Der Kuss an sich hätte schon gereicht um ihr Herz fast zum Explodieren zu bringen. Doch als er weiterhin über die kleine Erhebung ihrer Brust strich, mit dieser spielte, erbebte sie unter seinen Berührungen wahrhaftig. Es raubte ihr den Atem und alles um sie herum schien zu verschwimmen. Sie wimmerte und stöhnte gedämpft gegen seine Lippen, glühte Innerlich und hatte das Gefühl unter ihm zu schmelzen, zu zergehen. Von Innen heraus zu verbrennen, während das merkwürdige Pochen ihres Unterleibes zunahm, anstieg...sich anstaute. Ihre Augen hatten sich inzwischen geschlossen, öffneten sich jedoch, als sie etwas hartes an ihrer Hüfte spürte, dass zu pochen schien. Es fühlte sich beinahe an wie eine Beule. Doch wieso zuckte sie, so seltsam rhythmisch? Hatte diese Revan schmerzen bereitet? Vernebelt versuchte sie einen klaren Gedanken zu fassen und drehte ihren Kopf seitlich, leicht nach Luft schnappend. "W-was ist das?" stieß sie also schlussendlich heraus und tippte ohne nachzudenken mit den Fingerspitzen leicht gegen das Ding welches hart und fest gegen ihre Hüfte gepresst gewesen war. Rieb dabei unbewusst, an dessen Spitze. Sie...sollte wirklich nicht alles anfassen....Aus unschuldigen Augen blinzelte sie ihn an. "Hast..du...dir weh getan?" Himmel, so viele Fragen rauschten ihr durch den Kopf...und viele betrafen dieses seltsame, ganz neue...doch gute Gefühl, welches er in ihr verursacht hatte.

(1965 Wörter)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Zimmer von Revan Valensa und Christine Rosenberg   

Nach oben Nach unten
 
Zimmer von Revan Valensa und Christine Rosenberg
Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Tsunas Zimmer
» Was tun gegen Ameisen im Zimmer
» Feehan, Christine - Düstere Sehnsucht: Der Bund der Schattenjäger 5
» Zimmer Nummer 314
» Zimmer 01 - Takeru, Mitsuki

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Divious :: Rollenspiel :: Die Burg :: Das Burginnere :: Hier befinden sich die Zimmer der Bewohner-
Gehe zu: