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 Zimmer von Lilith Dearing

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Divious
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BeitragThema: Zimmer von Lilith Dearing   Sa Nov 17, 2018 11:54 am

Die Zimmer der Bewohner sind alle identisch eingerichtet.
Dunkle Holzmöbel und eine spärliche Beleuchtung.

Ein schmales Bett steht an der Wand, ein kleiner Beistelltisch mit einer Lampe daneben.
An der Wand neben steht ein Schreibtisch mit einem eher unbequemen Holzstuhl.
Eine Holzkommode bietet Platz für Kleidung und Habseligkeiten. Weitere Einrichtung bzw. Verschönerung ist den Bewohnern überlassen.

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Yuki

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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   Sa Nov 17, 2018 12:26 pm

Malou kommt von: ihrem Zimmer  geht zu: Liliths Zimmer

Keuchend fuhr das Mädchen aus dem Schlaf hoch. Mal wieder hatte sie schlecht geträumt. Im Traum von dieser Nacht war sie wieder bei Rosalinde gewesen. Sie hatte ihr gerade gezeigt wie man ein Armband bastelt, als eine Frau aus dem Spiegel gekommen war. Sie hatte Malou einfach in den Spiegel gezerrt. In diesem Moment war sie dann aus dem Schlaf hochgeschreckt. Nun saß sie mit hohem Puls auf ihrem Bett und klammerte sich an ihre Stoffkatze. *Das war doch nur ein Traum, oder?* Sie sah sich im düsteren Zimmer um. Langsam wurde ihr Herzschlag ruhiger. *Ich möchte zu Revan! Bestimmt kann er mir sagen ob ich alles nur geträumt habe und wenn er sagt es war ein Traum, dann war es das!*
Sie stand auf und zog sich schnell eines ihrer Kleider, ein hellblaues mit dunkelblauem Stickmuster, und dazu ihre Schuhe an. Sie wollte schon raus laufen, als ihr Blick noch auf den Schreibtisch in ihrem Zimmer fiel. Darauf lagen noch ein rot-orangenes Armband, welches sie selbst geflochten hatte, und ihr Zimmerschlüssel. *Revan hat gesagt ich muss mein Zimmer abschließen also muss ich den Schlüssel mitnehmen! Und das Armband kann ich ihm auch gleich schenken!*
Sie lief zum Schreibtisch, nahm beides und ließ es in eine Tasche an ihrem Kleid gleiten. Dann ging sie hinaus und ließ ihr Stofftier im Zimmer zurück. Schnell schloss sie die Tür ab und lief dann an den anderen Zimmern entlang. *Welches ist denn von Revan?*
Sie klopfte einfach an irgendeiner der Türen. *Dann rede ich halt mit dem der da drin ist! Ich kann auch später zu Revan gehen. Vielleicht macht er mir ja später Frühstück! Ich habe Hunger!* Sie klopfte weiter an der Tür und drückte dann einfach die Klinke herunter. “Hallo?“ Sie streckte den Kopf durch die geöffnete Tür und ihr Gesicht hellte sich auf als sie Lilith sah. “Hallo Lilith!“ Sie ging hinein und schloss hinter sich die Tür. “Ich hab schlecht geträumt!“ Sie schob ihre Unterlippe etwas vor und sah die Frau an. “Kann ich ein bisschen bei dir bleiben?“
Ohne auf eine Antwort zu warten setzte sie sich aufs Bett. Kurz sah sie sie an, dann fiel ihr etwas ein. *Ich könnte ihr das Armband geben! Revan mache ich einfach ein neues! Vielleicht gefällt ihm pink ja eh besser!* Sie holte das Armband aus ihrer Tasche. “Das schenke ich dir!“ Sie hielt es lächelnd der Frau hin. *Hoffentlich freut sie sich!*

Angesprochen: Lilith (Lilith Dearing),
Erwähnt: Revan (J. M. Cale), Rosaline (ihre NPC Ziehmutter)
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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   Sa Nov 17, 2018 1:37 pm

Lilith
Seit ihrer Anknuft hatte sie Ausflüge, die Kontakt zu anderen bedeuteten, minimal gehalten. Ging entweder im Waldgebiet laufen, oder zog sich in eines der verlassenen Zimmer zurück, die kaum jemand aufsuchte.
Sie hatte kein Bock auf diese falschen Menschen, erstrecht nicht die Dorfbewohner. Die ihr heiles Leben lebten. Solche Gemeinschaften waren ihr mehr als suspekt, grade weil die Sekte, die ihrer Eltern angehörten, ebenso perfekt erschienen hatte. Zumindest nach Außen, für andere. Die nicht das Pech wie sie hatten, udn nciht in dieses perfekte Ebenbild passten. Naja, "Eltern". Mehr als Erzeuger und Folterknechte waren sie nicht gewesen. Hatten sie eingesperrt und behandelt wie ein wildes Tier. Nur wegen schwachsinnigem Glauben. Religionen jeglicher Art sagten ihr daher ab. Nichts gab jemanden das Recht soetwas zu veranstalten. Götter gibt es nicht. dachte sie mit einem bitteren Lächeln und presste dann die vollen Lippen aufeinander.
Sie hatte sich in diesem Moment in ihr eigenes Zimmer verkrochen, es war zwar nicht sonderlich groß oder ausgestattet, dennoch hatte es bei ihr noch keine Panikattacke hervor gerufen, keine Erinnerungen an den kalten Keller. Dennoch würde sie nicht behauptet gut zu schlafen. Es würde wohl lange dauern, bis man nach soetwas selig und friedlich Schlummern könnte.
Sie schnaubte und streckte die Hand aus um das alte Gerät vor ihr noch etwas lauter zu drehen.Düstere, instrumentale Melodien flossen aus jenem, in erstaunlich guter Qualität.
Auf ihrem Weg hatte sie es aufgesammelt und entschlossen auszuprobieren. Da es funktionierte, und sie selbst Musik erstaunlicherweise genoss, hatte sie es auf ihrem Schreibtisch aufgestellt.
Währenddessen hatte die den Kopf auf den Händen gestützt und lauschte ganz einfach.

Somit empfand sie das Klopfen an der Tür, als mehr als störend. Ihre sinnlichen Lippen bekamen einen harten, genervten Zug und sie zog die Augenbrauen leicht zusammen, versuchte aber weiter der Musik zu lauschen. Beschloss wer auch immer vor der Tür stand, zu ignorieren.
Dies erwies sich jedoch als sinnlos, da der Fremde die frechheit bewies einfach herein zu platzen. Erzürnt, erhob sie sich mit einem Ruck von dem Stuhl und drehte sich mit der Intention jemanden die Fresse zu polieren um. Als sie jedoch eine bekannte, leider kidnliche gestalt vor sich sah, verschwand die Spannung aus ihrer Körperhaltung. Zurück blieb nur oberflächliche Genervtheit und ein kritischer, unwillkommender Blick aus eisblauen Augen.
"Was willst du hier Malou?" fragte sie und verschränkte die Arme vor der Brust. Lehnte sich dabei mit dem Gesäß an die Tischkante und musterte das aufgedrehte Kind mit den braunen Haaren. Keine Begrüßung, keine Frage ums Wohlergehen. Stattdessen Unfreundlichkeit und ein deutlich verstimmter Unterton, begleiteten ihre Stimme.
Dennoch war ihr Untätigkeit wohl schon mal ein kleiner, unauffälliger Erfolg seitens des Kindes, andere Eindringlinge hätte sie wohl direkt mit einem Arschtritt raus befördert. Das Mädchen plapperte wild drauf los, von irgendwelchen Alphträumen.
"Dann geh dir wen suchen der dich tröstet - oder was man nach sowas mit Kindern macht." knurrt sie etwas unempathisch. Was wusste sie denn schon? Sie hatte nie eine Bezugsperson gehabt, und ihr ganzes leben war ein reiner Alphtraum gewesen. Sollte diess kleine Gör nciht so rumheulen,w egen etwas, dass nicht einmal real war! Sie schnaubte hörbar und laut, erwiederte aber ncihts auf die Frage, ob Malou bleiben dürfte. Auch wenn nicht grade nett, so schmiss sie das Kind wenigstens nicht hochkant heraus. "Wenn es sein muss." brummte sie also und verdrehte die Augen. "Solange du nciht nervst und die Klappe hälst." warnte sie jedoch, was bei dem kleinen Wirbelwind, wohl vergeudete Mühen war. Denn eigentlich wusste sie im Inneren schon, dass das braunhaarige Mädchen ganz gewiss nciht still wie eine Puppe in der Ecke stehen würde.

Und so wurde ihr kalter Gesichtsausdruck etwas finsterer, als Malou ihr Bett für sich einnahm. Das war Liliths Bett, alles in diesem Raum gehörte ihr. Und da sie nie Eigentum besaß, hatte sie eine gewisse besitzergeifende Art für diese Gegenstände aufgebaut. Für einige Dinge mehr, als andere. Zum Glück war das Bett nciht so betroffen, wie zum Beispiel das alte Musikbox-Ding. Würde Malou das anfassen, würde sie ihr eigenhändig die Finger abhacken oder brechen. So also hielt sie ihre Stellung, fast schon schützend vor dem Gerät, am Schreibtisch lehnend. Während die düstere Musik leise im Hintergrund lief.
Sie beobachtete still und verschlossen, wie das Mädchen etwas heraus kramte. Ein kleines Armband in orange-roten Tönen geflochten.
Als sie dann mit einem Lächeln meinte, es ihr schenken zu wollen - war sie dann doch etwas überfordert damit.
Eigentlich hasste sie Menschen grundsätzlich, weil sie falsch und verlogen waren. Man konnte ihnen nicht trauen. Hinter netten gestiken konnten noch so sschlimme Intentionen stecken. Die mit eine charmanten Lächeln verborgen wurden. Doch dieses Ding vor ihr, war ein Kind, mit reinem Herzen. Es erinnerte sie im Verhalten sogar etwas an unbedarftes Getier, weswegen sie ihr einfach nicht genauso fies gegenübertreten konnte, wie Erwachsenen.
Jedenfalls, solange sie nichts verbrach, was ihren Zorn hervor rief. Und so seufzte sie  wiederwillig udn streckte die Hand aus. Bewegte sich jedeoch nciht von der Stelle. "Ich weiß zwar nicht was ich damit soll, aber was solls." knurrte sie und wandte den Kopf ab, blickte die Steinmauer an, während sie mit ausgestreckten Arm darauf wartete, dass das Kind aufstand und ihr  das unnütze Armband umband.
Sie trug, wie immer langärmlig. Diesmal ein dünnen, schwarzen Pullover mit Kragen, der auch ihren Hals verbarg. Am Handgelenk rutschte er bei der Haltung und Gestik so weit hoch, dass Malou ihr das Band umbinden könnte. Dabei fiel bei Betrachtung jedoch sofortig auf, wie seltsam das Handgelenk hervor stach, die blassen Narben welche die Handschellen hinterlassen hatten, und auch die roten Feuermale die die Arme hinauf kletterten, waren zu erhaschen. "Na mach schon." knurrte sie ungeduldig und auffordernd.

(947 Wörter)
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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   Sa Nov 17, 2018 2:02 pm

Malou kommt von: /  geht zu: /

Sie verfolgte die Mimik der Frau vor ihr. Sie wirkte ziemlich schlecht gelaunt, aber das taten einige in der Burg. Malou verstand  nicht warum. Natürlich hatten sie fast alle schlimme Vergangenheiten, aber jetzt war das doch vorbei!
Lilith meinte sie sollte die Klappe halten. *Aber warum denn? Es ist doch viel lustiger mit jemanden zu reden als sich anzuschweigen!* So blieb sie auch nicht komplett ruhig. Sie versuchte nicht allzu schlimm überdreht zu sein, aber wirklich still sitzen konnte sie auch nicht.
Sie sprang auf als Lilith ihr den Arm hinstreckte, damit sie das Armband umbinden konnte. Innerlich jubelte sie. Sie freute sich immer wenn jemand ein Armband tragen wollte. Sanft griff sie nach dem Arm der Frau und legte das geflochtene Band darum. Dann knotete sie es vorsichtig zusammen. Die Narben ignorierte sie dabei. *Bestimmt will sie nicht gefragt werden woher die kommen! Und wenn ich sie dann frage wird sie böse!* Sie drehte das Armband etwas und rutschte es über die Narbe. Dann trat sie zurück und klatschte in die Hände. “Das steht dir super! Gefällt es dir? Ich kann dir noch eins machen wenn du willst!“ Fröhlich sah sie der Frau in die Augen.
Dann fiel ihr Blick hinter sie und sah das Teil, welches Musik abspielte. “Was ist das?“, fragte sie mit vor Neugier glänzenden Augen. “Kommt daher diese Musik? Ich finde die Musik schön! Woher hast du das Teil? Hast du es schon lange?“ Erst nachdem sie alle Fragen gestellt hatte fiel ihr auf wie aufdringlich sie wieder war. “Entschuldigung“, schob sie schnell hinterher und grinste dann wieder.

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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   Sa Nov 17, 2018 4:00 pm

Lilith
Selbst das Kind konnte wohl ihre verstimmte Mimik lesen. Nunja, wirklich schwer war es auch nicht - und sie trug die harte Maske, diesen kalten unnahbaren Ausdruck ja auch mit Absicht. Um sich eben Menschen vom Leib zu halten, die ihr sowieso nicht gut tun würden.
Wenigstens schien Malou fürs erste zufrieden und somit zunächst ciht weiter Mit Worten um sich zu schmeißen, oder gar noch irgendwas anzufassen oder kaputt zu machen. Gut so.
Man konnte es dem jungen Mädchen auch anrechnen, dass sie zumindest versuchte, ihr nicht auf den Geist zu gehen, wenn sie Lilith denn schon belästigen musste.
So also schwieg die Blonde und sah zu, wie das braunhaarige Mädchen freudig vom Bett aufsprang und zu ihe geeilt kam. Wenigstens musste sie nicht unnötig lange auf die Prozedur warten.

Sie wusste, dass dieses Kind ihr nicht weh tun würde. Es nicht mal könnte, wenn sie es denn wollen würde. Dennoch verspannte sie sich, als sich die kleinen Finger um das Handgelenk legten, welches so lange angekettet und mehrfach gebrochen worden war. Über die dortige, blasse Haut fuhren und tasteten, während das grelle Armband zugemacht wurde. Nur gut, dass es locker und nicht eng anlag, und keine unguten Erinnerungen aufstiegen ließ. Denn grade deswegen mid sie engen Schmuck oderauch Kleidung, die sie eingesperrt fühlen ließ. Seltsam, nicht wahr? Dass es immernoch so atuell und verfolgend wirkte.... Doch nie wieder würde sie sich so einsperren und kontrollieren lassen. Würde kämpfen, sollte es jemand versuchen.
So also verharrte sie wie vrsteinert, als ihr das doch ganz niedliche Armband umgelegt wurde. (Was sie natürlich niemals so bezeichnen würde!)
Dabi konnte sie nicht kontrollieren, dass ihre frei Hand, sich zu einer Fast ballte und vor Kraft leicht zitterte. Erst als die Berührung endete, verließ diese Anspannung und Starre ihren Körper, die sie auf der Hut sein ließ. Denn stets hatten Berührungen für Schmerzen gesorgt. Es geschah also ganz automatisch, auch wenn sie wusste, dass nichts los war oder geschehen würde. Nicht mehr.

Sie atmete nicht und ihre scharfen Augen lagen beobachtend auf dem Mädchen vor sich. Das orange-rot geflochtende Armband wurde gedreht udn legt sich auf die weißlich schmmernde Narbe am hervorstehenden Handgelenk. Sie wusste, dass Malou sah, wass etwas mit ihrer Haut nicht stimmte, das Kind war nicht blind. Mit zusammengebissenen Zähnen wartete sie auf die Flut an Fragen, die sie dazu bringen würde, das Kind raus zu schmeißen um es zu vermeiden.
Doch diese Fragen kamen nicht, was sie mehr erleichterte, als sie jemals zugeben oder zeigen würde. Somit ließ sie ihren Arm sinken und atmete tief aus, als Malou zurück trat und in die Hände klatschte.
Sie entspannte sich wieder.  "Mhm..." brummte sie nur, aber zustimmend und sah kurz musternd auf das Armband hinab. Es war nicht hässlich und es verbarg die Narben, die sie nciht immer mit Klamotten verbergen konnte. Also mochte sie es, weitaus mehr als sie sagte oder zeigte. "Wenn du unbedingt willst." antwortete sie also mit dem typischen kühl-genervten Ton und verbat es dem Mädchen nicht. immerhin war sie frei zu tun, wozu sie lust hatte, solange es niemanden verletzte oder sie in Schwierigkeiten brachte.

Als der neugierige Blick des braunhaarigen Mädchens ihr altes Musikgerät traf, knurrt sie warnend. Wehe sie grapscht das an! dachte sie. Zwar wusste sie nciht genau was es war, denn sie kannte sich eher schlecht als recht mit weltlichen Dingen aus, dennoch war es ihr hoch und heilig.
"Habs gefunden, bevor ich hier ankam und hat funktioniert." antwortete sie auf die Flut an fragen. Ansonsten hielt sie nciht viel von der Technik der Welt, hatte sowieso nie Kontakt dazu gehabt, da sie ihr leben in einem finsteren Keller gefristet hatte.
Sie verdrehte die Augen, als das Mädchen grinste udn sich entschuldigte. "Entschuldige dich nur, wenn du es auch ernst meinst." fuhr sie etwas scharf an und lauschte dann den instrumentalen Klängen, die schwermütig durch den Raum waberten.

(651 Wörter)
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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   Sa Nov 17, 2018 5:02 pm


Malou kommt von: / geht zu: /

Als sie das Armband umgebunden hatte, hatte sie die Verkrampfung im Körper der Frau bemerkt. *Was wohl früher mit ihr passiert ist? Es muss schlimm gewesen sein!* Sie hatte extra ganz vorsichtig gemacht als sie das Armband umgelegt hatte.
Nun hörte sie sogar noch einen zustimmenden Laut auf die Frage ob Lilith das Armband gefallen würde. *Es gefällt ihr!* Innerlich jubelte sie noch mehr und sie sprang sogar kurz in die Luft und klatschte. “Es gefällt dir!“, freute sie sich. “Sobald ich Zeit habe werde ich dir noch mehr machen! Welche Farben gefallen dir denn? Ich kann dir Armbänder in bestimmten Farben machen! Oder soll ich einfach welche aussuchen? Ich werde dir die Armbänder dann bringen und wenn du nicht da bist lege ich sie dir einfach vor die Tür! Okay?“ Fröhlich sah sie die Frau an und war wegen der positiven Reaktion, die sie von anderen nicht so oft bekam, sehr aufgedreht.
Nun beruhigte sie sich aber wieder. Schließlich wollte sie nicht zu aufdringlich und nervig sein wenn die Frau gerade ihr Geschenk angenommen hatte. *Vielleicht gefällt ihr ja eines in hellblau! Oder in pink! Nein, pink passt nicht zu ihr. Pink passt nur zu Revan und Tyler.*
Dann erzählte Lilith kurz vom Musikgerät, aber meinte danach ihre Entschuldigung wäre nicht ernst gemeint gewesen. Sofort fing ihre Lippe an zu zittern und ihre Augen wurden groß. “A… Aber die war ernst gemeint!“, sagte sie mit zitternder Stimme auf die scharfe Bemerkung. Warum ist sie jetzt so böse und gemein? Habe ich etwas falsch gemacht?

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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   Sa Nov 17, 2018 6:50 pm

Lilith
Sie hoffte nur, dass dem Mädchen nichts auffiel. Oder sich dabei nichts dachte, damit nichts anfangen konnte und sich keine Gedanken machte. In ihrem Alter sollte sie solche Dinge nciht wissen, nicht kennen, nicht erfragen oder erahnen. Außerdem ging sie alles verdammt nochmal ncihts an, genauso wie jeden anderen nicht. Gut also, dass sie nichts zu den Malen sagte oder fragte, die sie sah.
Die Blonde mit der seltsamen weißlichen Pigmentstörung an der rechten Stirnseite.

Sie unterdrückte ein knurrendes, genervtes Geräusch als sich Malou so laut klatschend über ihre nicht grade grandiose Reaktion freute. Können normale Kinder nicht mal leise sein? Sind die alle so? dachte sie und stief - erneut seufzend - Luft aus, ehe sie sich leicht entspannte udn wieder an die Tischkante lehnte. Doch eigentlich sollte man solche Lebensfreude und Fröhlichkeit wohl gut heißen. Sie war in dem Alter nie herumgesprungen, lachend oder klatschend. Wie auch, wenn man an einem Heizkörper fixiert war und geschlagen wurde, sobald bal zu laut war. Wenn man leise atmend, vor sich hin vegetierte. Betend, zu einem Gott der nicht hald, fluchend zu Niemanden, der einen erlösen konnte.
"Hab ich nie gesagt." brummte sie also, weitaus gutmütiger als sie es zu anderen wäre. Aber das Kind hatte schon ganz gut bmerkt, dass sie dem seltsamen Armbändchen nicht vollkommen abgeneigt war.
Würde sie jemals aufhören, dauernd in der Nähe des Mädchens die Augen zu verdrehen? Wohlmöglich nicht. "Mach mit deiner Freizeit doch was du willst." erwiederte sie nur mit einem Schulterzucken und schloss leicht die Augen um der leisen Melodie zu lauschen. Gespräche führen war nciht ganz so ihr Ding, aber das hatte wohl auch Malou schon gemerkt.
Doch die aufgedrehte Stimme begann auf sie ein zu dreschen und sie kniff die hellen goldblonden Augenbrauen zusammen.
Einfach vor die Tür legen klang gut. Dann wurde sie wenigstens nicht so vollgequatscht wie grade. "Okay." erwiederte sie also rauer als nötig, gab ihr aber gleichzeitig die Erlaubnis dies zu tun. Sich die Farben auszusuchen, die sie wollte und sie mit Armbändern zu überhäufen. Na super.
"Nichts aufdringliches. Weiß, Schwarz, Hellblau. Mir egal. Bloß kein Pink oder Lila..." brummte sie als leise Warnung jedoch. Sie mochte es eher schlicht.

Als sie die Augen einen Spalt öffnete und sah wie die Lippe verdächtig zitterte, die Augen groß und feucht wurden, verspannte sie sich. Bitte bloß nicht heulen! Sie verzog die vollen Lippen, als die zitternde Stimme, fast weinerlich erklang. Warum sind Kinder nur so empfindlich? Was für Heulsusen..
Sie gab einen genervten Ton von sich und Seufzte anschließend. So oft an einem Tag hatte sie dies bestimmt noch nie. "Gut, denn ich kann Unerhlichkeit udn falsches Gehabe nicht ausstehen. Und du solltest nie etwas behaupten, nur weil du denkst, dass es andere hören wollen. Verstanden?" sprach sie und sah Malou dabei direkt an. Klang aber nicht mehr ganz so scharf und hart. Eher eindringlich und belehrend. Sie hatte wohl das grinsen vorher, als schelmisch und unehrlich eingeschätzt, so dass die ENtschuldigung für sie nur so daher gesagt gewirkt hatte. Doch vermutlich war sie einfach viel zu misstrauisch...sogar einem Kind gegenüber.
"Ist ja in Ordnung jetzt, heul bloß nicht los. Sonst kannst du gehen." stieß sie aus. Mit weinenden Menschen konnte sie wirklich nicht umgehen und bekam fast ein wenig Panik davor. Weswegen sie Malou ganz sicher rausschieben würde, wenn jetzt auch noch Geplärre an fing und Tränen rollen würden. Bitte, bitte nicht! Schlimmer konnte der Tag nciht beginnen, als mit einem weinenden, nervigen Kind. Weswegen sie hoffte, dass ihre eher uneinfülsamn Worte das braunhaarige Mädchen etwas beruhigten könnten.

(600 Wörter)
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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   So Nov 18, 2018 12:14 pm

Malou kommt von: /  geht zu: /

Sie strahlte Lilith mit einem breiten Lächeln an. *Sie sagt es zwar nicht, aber ihr gefallen die Armbänder! Ich werde ganz viele für sie machen! Dann kann sie ihre Narben verstecken!* “Okay. Ich habe ganz viele schöne blaue Töne. Dann mache ich dir ein blaues und schaue dann was ich noch habe!“ Ihre  Augen schienen noch ein wenig mehr zu funkeln. “Und pink und lila werde ich dir keine machen. Ich glaube das steht dir eh nicht so gut, aber hellgrün passt glaube ich super zu deinen Haaren. Ich werde dir ein Grünes noch dazu machen, okay? Deine Haare sehen übrigens total toll aus!“ Sie deutete leicht auf die Haare mit der helleren Strähne. *Ich könnte vielleicht eines in dunkleren Grüntönen machen und dann einen hellgrünen Faden mit einflechten!*
Als sie dann kurz davor gewesen war zu weinen hatte Lilith ihr erklärt, dass sie nie etwas sagen sollte was andere hören wollten. *Da hat sie bestimmt recht!* Das Zittern aus ihrer Lippe verschwand und sie lächelte wieder. “Okay Lilith! Das mache ich!“ Lilith meinte, dass Malou nicht weinen sollte, weil sie sonst gehen müsste. *Ich will aber nicht gehen müssen!* Dann müsste sie wieder jemanden suchen gehen mit  dem sie reden konnte. So verbannte sie das Zittern ebenfalls aus ihrer Stimme. “Ich werde schon nicht weinen Lilith“, grinste sie nun wieder glücklich.
Sie umarmte die Frau kurz, wobei sie nicht einmal richtig um sie herum kam. “Du bist nett Lilith! Danke für den Rat!“ Dann ließ sie sie wieder los und setzte sich anschließend wieder auf die Bettkante wobei sie breit grinste.

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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   So Nov 18, 2018 10:41 pm

Lilith
Sah eher verschlossen und gefasst auf die niedliche und vor allem strahlende Gestalt vor sich hinab. Sie sah so fröhlich, aufgeregt und glücklich aus. So sorglos. Als wäre alles in der Welt heil und in Ordung. Doch musste sie ja auch Gründe haben hier zu leben, und nicht in ihrem Zuhause...und das in so jungem Alter. Sogleich begann das Mädchen von den Blautönen zu faseln, beinahe zu schwärmen...nagut, sollte sie ihre Freude über die Antwort ruhig ausleben. Solange es sich noch in Grenzen hielt und sie soweit beschäftigt war, um nichts anderen anzustellen. "Toll." brummte sie dann also, wenig gesprächig, während Malous Augen noch mehr funkeltn, als sie von dem blauen Armband sprach - falls das überhaupt noch möglich war. Wie doll können Kinderaugen eigentlich glänzen? wunderte sie sich für eine Millisekunde, es war ja fast schon unheimlich.... ihre eigenen waren matt udn leer gewesen. Nun kalt wie Steine im Winter.

"Gut." kommentierte sie also, keine Pinken und Lilanen Armbänder....diese wären wirklich ziemlich schrill udn würden an ihr einfach nur Fehl am Platz aussehen. Grün? ein wenig skeptisch zog sie die Augenbrauen zusammen. Naja, mal sehen. Sollte das Kind machen was es wollte. Es war sowieso schon absurd und seltsam, dass sie sich mit dem kleinen Mädchen über Armbandfarben unterhielt....
Sie bedankte sich nicht für das Kompliment für ihre Haare. Doch verspannte sich auch nicht vollkommen...und wurde auch nicht wütend. Sie hatte...vor kurzem akzeptiert wer sie war, wie sie aussah. Es war etwas, dass sie einzigartig machte und garnicht so übel aussah. Inzwischen, war es also in ordnung...Doch bei ihrer Geburt hatte dieses Merkmal erst dafür gesorgt, dass sie in dem Höllenloch von keller landete und ihr Leben dort zu fristen hatte. Weil ihre Monster von Eltern, es als Zeichen des Teufels interpretierten...Religiöses Pack. dachte sie mit einem leichten Schnauben und zeigte kurz ein recht kaltes Lächeln, welches ebenso schnell wieder verschwunden war, wie es auftauchte. Dabei furht sie einmal kurz mt der Hand durch die weiße Strähne und nickte, ein zeichen, dass sie die Worte vernommen hatte.
Sie kommentierte ncihts dazu und gab noch keine weitere information Preis, doch war sie zumindest etwas offener und freundlicher zu Malou, wenn man sie überhaupt so nennen konnte.
Doch mit einem weinenden Kind...nein, einfach nein. So also atmete sie tief und fast schon erleichtert durch, als das Zittern der Lippe aufhörte und sich das ganze Erscheinungsbild von kurz vorm Heulen, wieder zu fröhlich und unbedarft änderte.
Nochmal Glück gehabt....
"Gut so....du solltest dich nicht verstellen oder ändern. Nicht für andere." brummte sie nun entspannter und lehnte sich wieder an die Tischkante. "Und kleine Heulsusen kann eh keiner leiden." und damit war der freundliche Ratschlag auch wieder ruiniert, super. Aber es fiel einfach unglaublich schwer überhaupt ne einigermaßen nette Tonlage anzuschlagen. Irgendwie schlich sich immer etwas beleidigendes oder provokantes in die Worte hinein.
"Ehhm.." etwas ratlos schwebten ihre Hände inder Luft und ihr Körper versteifte sich, als sich die kleinen Ärmchen um sie legten. Mit leicht verzogenem Mundwinkel blinzelte sie also verharrend hinab - aber wneigstens stieß sie das Mädchen nicht von sich. Nett....nett?! fragte sie sich irritiert. Also...sie wurde schon vieles genannt. Sehr vieles, was kaum etwas positives beinhaltete....und nett gehörte sicherlich nicht dazu. Sie schwieg udn entspannte sich erst, als Malou sie wieder los ließ udn sich anschließend, wie selbstverständlich wieder auf der Bettkante niederließ. Stillschweigend und etwas ratlos blinzelte sie das Mädchen an.
Wusste nicht wirklich was damit anzufangen.
Inzwischen war schon einiges an Zeit evrstrichen, vielleicht sollte sie ihr Zimemr mal wieder verlassen? Wenn ja, dann aber eher für einen Joggingausflug....aber dann müsste sie sich wieder abmelden...Nervig, wirklich nervig diese Regeln...

(607 Wörter)
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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   Di Nov 20, 2018 10:02 pm

Malou kommt von: / geht zu: /

Als sie über Armbandfarben sprach gab Lilith ein „Toll“ von sich. Malou bemerkte die Verschlossenheit darin nicht und ihr Herz machte einen freudigen Satz. *Sie findet es toll! Sie findet es toll!! Ich werde ihr ganz viel machen! Ihr gefallen sie und sie kann ihre Narben verstecken!*
Bei der Umarmung merkte sie wieder wie Lilith sich versteifte. *Wieso macht sie das? Umarmungen sind doch schön! Sie muss die doch auch mögen! Wurde sie denn früher nicht umarmt? Sind ihre Eltern vielleicht auch einfach weg gegangen so wie meine?* Malou wusste, dass ihre Eltern einfach gegangen waren, ihre Ziehmutter hatte es ihr erklärt, aber es war ihr egal. Ihre Ziehmutter war für sie immer genug gewesen. Trotzdem dachte sie in besonders einsamen Abenden noch an sie und überlegte dann wieso sie gegangen waren. Manchmal fragte sich Malou ob sie Schuld war, aber was sollte sie denn schon getan haben? Sie war doch noch ein kleines Kind, fast noch ein Baby, als sie ausgesetzt worden war!
Nun saß sie aber bei Lilith auf dem Bett und war nicht einsam und sollte auch nicht traurig sein. Sie lächelte und verdrängte das Traurige, was sich kurz unterbewusst in ihren Blick gedrängt hatte. Sie betrachtete Liliths Haare. *Ihre Haare sind wirklich total schön! Vielleicht darf ich sie ihr ja flechten? Das habe ich früher manchmal gemacht!*
Sie strahlte Lilith an. “Darf ich dir deine Haare flechten?“, fragte sie gerade heraus. “Das habe ich früher immer gemacht und ich glaube das würde dir ganz toll stehen und dir toll gefallen! Wenn es dir nicht gefällt darfst du mich hauen!“ Sie sah sie kurz erwartungsvoll an. Dann fiel dem jungen Mädchen ein, dass die hübsche Frau vor ihr vielleicht nicht wusste, dass so etwas nicht ernst gemeint war. “Also nicht wirklich hauen! Das ist nur eine Redenswendung und hauen tut ja anderen weh und das ist gemein und du bist ja nicht gemein, stimmts? Du bist ganz doll nett Lithi! Richtig nett und toll bist du!“ Malou strahlte glücklich und nannte Lilith wie selbstverständlich bei einem Spitznamen.

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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   Mi Nov 21, 2018 12:40 am

Lilith
Wie konnte es sein, dass es jemand mit ihr so lange im selben Zimmer aushielt? Wie war es nur möglich, dass es jemand ertrug und sich dabei sogar noch so zu freuen schien? Die Fröhlichkeit dieses Wesens war ihr ein wahres Rätsel. So schnell wandelten sich die Gemütslagen, wieder zu erfreut und heiter - während es bei anderen Tage dauerte, bis sie sich wieder eingekriegt hatten udn nicht mehr beleidigt waren, weil sie angeschnauzt wurden. Nunja, die meisten würden sie sogar eher meiden und ziemlich unsympathisch finden - wenn nicht sogar in Streit geraten. Wieso also, konnte sich das Ding vor ihr so freuen?
Das Mädchen verstand weder fehlenden Enthusiasmus, noch schien es auch nur ansatzweise unfreundliche Tonlagen wahr zu nehmen - dafür aber jede ncoh so kontrollierte Höflichkeit als wunderbare nettigkeit aufzufassen! Unglaublich solch ein Frohsinn....kein Wunder, dass sie am anfang zu Revan hatte gehen wollen, nur jemand wie sie kam mit ihm klar.
Wer sonst würde nicht von ihm verletzt werden, oder ihn aufregen? Er konnte sich mit jedem Streiten, selbst mit denen die er "liebte", oder zumindest eine intimere Beziehung pflegte. Sie interessierte sich zwar nicht dafür, aber dass da irgendein Drama ablief, bekam sogar sie mit.  Genau deswegen mied sie Bindungen oder Beziehungen, am ende gingen sie eh kaputt. Waren menschen überhaupt in der Lage treu und wahrhaftig zu sein? Nicht zu zerstören, vrletzen...zu verformen und alles zu ruinieren? Der mensch trug von Natur aus Hass tief im Herzen, Wut auf alles, was seiner Selbst auch nur in irgendeinerweise schaden könnte. Wut auf Andersartigkeit, auf die Furcht übetroffen zu werden...auf Unbekanntes.
Sie selbst sollte vielleicht garnicht so darüber denken, immerhin schien sie sich an die eigene Nase fassen zu müssen, so wütend und zornig wie sie war...wie sie so leicht Kontrolle verlor und handgreiflich wurde...Irgendwie ähnelte sie gewissen aderen personen heir im Schloss damit. Doch ein jeder hier, war nicht unbedingt das perfekte Ebenbild eines vorbildlichen Menschen, der sich artig und brav an Gesetzte band und in der Masse untertauchte.

Misstrauen hielt sie von anderen Fern und ihre Zunge sorgte dafür, dass Personen die sich heran wagten, schnell und baldig flüchteten. Doch das Mädchen blieb, kam damit ganz gut klar, weils ie nichts persönlich zu nehmen schien.
Und gegenüber eines so kleinen, zarten Mädchens, konnte sie selbst einfach nicht das starke Misstrauen und die Wut hegen, wie sie es bei anderen tat. immerhin hatte das Kind im Leben kaum etwas erlebt oder eine Tat begangen. Trug noch keine Schuld oder Falschheit an sich.
Doch natürlich trug sie Lasten, eher Dinge die man ihr angetan hatte, die sie ertragen musste - sonst wäre sie nicht hier und würde nicht auf Liliths Bett sitzen. Hätte nicht, trotz des Lächelns, einen traurigen Blick, den sie versuchte zu verstecken. Doch der Ausdruck wurde so leicht gesehen und durchschaut. So bedachte sie Malou mit einem langen, durchdringenden Blick aus den kalten Augen - doch sagte nichts. Sprach sie nciht darauf an. Es ging sie nichts an. Sollte sie doch mit ihren Sorgen und Alphträumen zu jemandem gehen, de rihr mehr Wärme schenken könnte.Die Blonde hatte es jedenfalls nie gelernt. "Schau nicht so wie ´sieben Tage Regenwetter.´" brummte sie also und verschränkte die Arme vor der Brust. Eine andre Art zu sagen: Sei nicht traurig, lächle! Doch würde es bei jedem, außer dem Mädchen, wohl nie so aufgefasst werden.

Sie konnte den Blick auf ihren Haaren sehen udn wartete ab, was Malou sagen würde - denn es war deutlich sichtbar, dass sie etwas Komentieren doer gar fragen wollte. Sie verzog kurz die Mundwinkel, das Kind strahlte heller als die Sonne, fast blendend. Langsam blinzelte sie und schaute argwöhnisch drein. Meine Haare flechten...? Begeisterung sah anders aus, doch schien sie auch nicht wütend oder allzu genervt. Sie hatte noch nie geflochtene Haare gehabt - wer hätte es ihr denn auch jemals beibringen können, oder es bei ihr angewandt? So konnte sie die Haare zerzaust offen, oder in einem unordentlichen Zopf oder Dutt zusammenknoten, doch die feine Kunst des Flechtens oder sonstiger Stylingfähigkeiten fehlte ihr. Und auch sonst hatte kein anderer, außer sie das Haar berührt - jedenfalls nicht, ohne danach gebrochene Finger zu haben, oder zumindest rau weggestoßen zu werden. Denn wenn wer Fremdes danach griff, war es meist nicht freundlich gemeint gewesen - und ihre Eltern hatten höchtens ein-zwei Male in ihre Haare gegriffen und sie daran zurück gezogen. Schmerzhaft und angeekelt von dem "Mal des Teufels".
So war sie ziemlich argwöhnisch, aber nicht vollkommen ablehnend. Immerhin hatte Malou wenigstens gefragt und nicht einfach danach gegrapscht.
"Ich schlage keine Kinder....jedenfalls nicht wenn sie es nicht verdient haben." erwiederte si ehrlich auf das Angebot, welches sie wirklich zunächst ernst nahm, auch wenn es ihr komisch vor kam. Wer schlug denn jemanden, nur weil eine dumme Frise nicht schön wurde und nicht gefiel? Man konnte die ja einfach wieder auf machen? Doch Malou erklärte dann rasch, dass es nciht ernst gemeint war udn sie nickte daraufhin nur und seufzte einmal tief. "Na gut, tu was du nciht lassen kannst." murmelte sie und trat leise auf das Bett zu, auf dem das Mädchen saß um sich etwas ratlos vor sie zu setzten und abzuwarten. Sie bezweifelte zwar, dass es ihr gefallen würde, aber hatte ansonsten auch nicht großartig was geplant. Und da sie das Kind bisher noch nicht weggeekelt hatte, würde sie es wohl noch etwas aushalten müssen.
Als Maou das nächste mal sprach, drehte sie ihr den Kopf zu und kniff die AUgenbrauen zusammen.  Blinzelte mehrfach und schaute kurz ziemlich blöd aus der Wäsche. Nett.......sie nennt mich schon wieder nett?! rasch hatte sie ihre Gesichtszüge wieder im Griff und ließ si erkalten, doch die Skepsis blieb in den eisblauen Iriden zurück. Was für einen Schwachsinn brabbelt sie überhaupt? Sie kommentierte das Gesagte mit einem abfälligen Schnauben und ungläubigen Kopfschütteln. Unglaublich diese Göre....
Sie erstarrte und hob eine Augenbraue an, währnd die andere sich kritisierend senkte. Lithi.....?! Wie kommt die da überhaupt drauf? sie kniff leicht die Augen zusammen. "Ich bin ziemlich gemein." eriederte sie also schließlich mit einem Augenverdrehen und ließ den Spitznamen durchgehen.
Nett und toll...na super...
"Leg los...ich hab nciht den ganzen Tag Zeit.." brummte sie also untermalend etwas forsch, um zu unterstreichen dass sie keinesfalls auch ur in irgendeiner Art und Weise "nett" oder "toll" war. So ein Müll hatte sie echt lange nicht mehr gehört, doch das Mädchen schien es wirklich zu glauben!  Für sie einfach unerklärlich, denn wirklich lieb war sie nicht ein einziges mal gewesen. Wusste nichtmal wie man sowas anstellte.
Zwar hatte sie eigentlich nicht wirklich was vor und somit schon Zeit...aber naja...konnte Malou ja nicht wissen...hoffentlich.
Also wartete sie etwas ungeduldig und mit nun wieder harter und eher unlesbarer Miene, nachdem sie eben noch so überrumpelt und unverständlich drien geblickt hatte.

1138 Wörter
Angesprochen: Malou
Erwähnt: Revan etc
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Yuki

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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   Mi Nov 21, 2018 5:17 pm

Malou kommt von: / geht zu: /

Lächelnd sah sie Lilith an und wartete auf ihre Antwort. Dann meinte sie sie dürfe ihr die Hare machen. “Yay!“, rutschte es ihr glücklich heraus. Sie kramte in ihrer Tasche herum und holte zwei Zopfgummis heraus. “Ich mache dir deine Haare ganz doll schön, versprochen!
Sie drehte sich so, dass sie hinter Lilith saß und wollte gerade in ihre Haare fassen, als sie ihren Kopf zu ihr drehte. “Du musst deinen Kopf vorne behalten!“, lachte sie. Ihre Stimme kickste dabei leicht. “Sonst kann ich dir die Haare doch nicht flechten!“ Sie drehte ihren Kopf wieder nach vorne, oder versuchte es zumindest.
Sie musste wieder lachen, als die Frau vor ihr sagte sie wäre gemein. “Nein Lithi! Du bist nicht gemein! Du bist ganz nett! Schließlich ist man ja unter Freunden nett und wir zwei sind jetzt Freunde!“ Das hatte Malou einfach bestimmt und nun strahlte sie übers ganze Gesicht und sagte es so als wäre es das normalste der Welt.
Sie fing nun an Liliths Haare mit den Fingern leicht durchzukämmen. Dann teilte sie es in zwei Teile auf und kniete sich aufs Bett um gut an die Haare heranzukommen. Sie begann nun die Haare zu flechten. Dabei blieb sie still und lauschte auf die Musik im Hintergrund. *Das ist wirklich schöne Musik!*
Nach ein paar Minuten war sie fertig. Sie sah sich ihr Werk an und befestigte es mit den Zopfgummis. “Ich bin fertig Lithi und es steht dir total toll!“, lachte sie glücklich. Dann lehnte sie sich an den Rücken der Frau und atmete wieder ruhig. Sie wurde wieder sehr müde, schließlich hatte sie wegen dem Traum nicht so viel geschlafen. Ihr rutschte ein Gähner heraus.

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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   Mi Nov 21, 2018 7:54 pm

Lilith
Kaum hatte sie angedeutet, dass es für sie in Ordnung war, dass Malou ihre Haare machte, rutschte dieser ein glüchlicher Laut heraus. Jener erweckte in der Blonden das Bedürfnis, gar den Drang die Augen zu verdrehen. Erneut. Wie konnte sich jemand über so eine langweilige Beschäftigung so freuen? Die verbrannte Frau konnte sich wirklich nicht vorstellen, was einen daran vergnügen sollte. Aber gut...immerhin musste sie selbst nur dasitzen und nichts machen. So war also die Abneigung nicht groß, da sie selbst keinen Aufwand betreiben musste, der nun wirklich nervig wäre.
Somit sah sie zu, wie das Mädchen, erstaunlicherweise grade praktisch griffbereit, Haargummis herauskramte. Als hätte sie es geplant.... Suchte sie sich vielleicht öfter Opfer zum frisieren?
"Jaja..." schnaubte sie und ließ ihren Kopf wieder in die andere Richtung drehen, so dass das Mädchen ohne Probleme an ihre Haare kam. Wobei sie trotzdem recht Angespannt war, sobald Finger sie berührten, egal ob es nur am Kopf war.
Gleichzeitig war es ein Kommentar zu dem versprechen, dass ihre Haare "ganz doll schön gemacht" werden würden, und sie ihren Kopf drehen sollte. Nun ergab sie sich halt dem Schicksal, etwas angespannt darauf wartend, dass das braunhaarige Mädchen anfing.
Jeden anderen hätte sie wohl angefahren, sie nicht so anzuquietschen, als Malous Stimme kikste, doch schwieg sie. Ein wenig gereizt, aber beherrschter als gewöhnlich.
Ihre Augen fixierten die alte Musikbox, die das Zimmer mit düsterer, melancholischer Musik erfüllte, jedoch nur leise spielte. Zwar sahs ie so nicht, wie das Mädchen übers ganz Gesicht strahlte, konnte sich diesen Gesichtsausdruck aber mehr als gut vorstellen, als diese voller Freude und Enthusiasmus davon sprach, dass sie nett wäre...und ihre Freundin.
Sie presste die Kiefer recht fest aufeinander, versuchte die gemeinen Worte nicht zu sprechen. Doch war sie nie gut darin gewesen sich zu beherrschen, "nett" zu sein, sow ie Malou es sagte.
"Wir sind keine Freunde." erwiederte sie also, recht scharf und kalt. nein, sie hatte keine Freunde. Gewiss nicht. Denn sie war kein unschuldiges, naives Kind, dass mit jedem eine Bindung knüpfte, so leicht war es nicht. Noch nie gewesen und würde es auch nie sein. Das Haar war innerhalb weniger Minuten gerichtet und zu den ausgesprochenen Worten beendet. Fast wie abgestimmt, doch lage s wohl daran, dass sie zumindest evrsucht hatte das Mädchen nicht wütend anzufahren. Was schlussendlich ja doch scheiterte...
Die Prozedur selbst war seltsam....angenehm gewesen. Sachte Berührungen, sanftes Ziehen und ordnen von Haarsträhnen. Doch verdrängte sie auch nur jeglichen positiven Eindruck, den dieser Besuch an sich gehabt hatte und verhärtete ihren kühlen Gesichtsuasdruck wieder.
Wenigstens hatte es nicht lange gedauert udn so rückte sie automatisch ein Stückchen ab, erstrecht als sich das Mädchen auch noch an sie zu lehnen schien. Das war eindeutig zu viel der Vertrautheit und Nähe. Sie hatte ihren Soll geleistet und die Friseustunde über sich ergehen lassen. "Wenn du müde bist geh gefälligst in dein eigenes Zimmer." knurrte sie schon fast, als das Mädchen auch noch Gähnte und stand vom Bett auf. Sie verdrängte jegliches schlechtes Gewissen was sie gegenüber Malou empfinden konnte und verschränkte erneut abwehrend die Arme. Ein deutliches körpersprachliches Zeichen der Verschlossenheit und ja, unbewusst auch uneingestandene Unsicherheit.

(527 Wörter)
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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   Mi Nov 21, 2018 8:08 pm

Malou kommt von: / geht zu: /

Sie hörte lächelnd zu was die Frau sagte, aber als sie dann sagte sie wären keine Freunde verschwanden ihr Lächeln und ihre Freude. Ihre Lippen begannen zu zittern und so sehr sie es auch wollte, sie konnte es nicht verhindern. *Sie will nicht meine Freundin ein? Warum? Mag sie mich nicht? Sie hasst mich!* Mal wieder suchte sie die Fehler bei sich und so begannen Tränen aus ihren Augen zu rollen. “Das darfst du nicht sagen!“, schluchzte sie. Dann sprang sie auf. “Das war gemein! Ganz gemein!“
Sie wollte schließlich, dass Lilith ihre Freundin war denn sie mochte sie. *Warum sagt sie sowas gemeines? Sie ist doch eigentlich gar nicht gemein!* Und trotzdem rutschte es ihr heraus. “Du bist gemein! Du bist ganz gemein! So wie meine Mama und mein Papa! Ganz gemein!“ Sie schluchzte noch lauter und rannte zur Tür. Die Tränen tropften auf den Boden und verschleierten ihr die Sicht. So war es nicht schwer zu fallen. Malou knallte auf dem Boden auf, was auch noch einen relativ lauten Knall gab.
Sie blieb einfach liegen und schluchzte laut weiter. *So gemein! Warum sind alle so gemein?* Auch ihre Eltern waren gemein gewesen als sie gegangen waren und sie alleine gelassen hatten. Wieso immer bei ihr? *Sind alle so?*

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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   Do Nov 22, 2018 7:25 pm

Lilith
Sie hatte ihr garnicht zugedreht sien müssen, um die Veränderung des zarten, jungen Gesichtes zu sehen....so leicht war es zu ahnen, wie erneut die Lippe zu zittern begann.
Doch als sie dann durch den Positionswechsel die dicken Tränen sah, die aus den Äuglein kullerten, verhärtete sich ihr eigener Ausdruck im Gesicht nur. Dieses Mädchen musste es so gut gehabt haben, dass sie wegen solchen Kleinigkeiten das größte Zeichen der Schwäche zeigte, einfach osheulte, als gäbe es sonst keine größere probleme, als eine abgelehnte Freundschaft!
Scheiße nochmal, sie soll aufhören mit dem Geplärre! knurrte sie in Gedanken zu sich selbst und presste unbewusst erneut die Kiefer aufeinander. Es konnte doch nciht wahr sein, dass malou so leicht zum heulen gebracht werden konnte! Wie stellt man das bloß wieder ab?
"Ich darf sagen was ich will." brummte sie abwehrend zurück, als Malou sie so weinerlich anging und ihr so gar den mund verbieten wollte. Sie hatte lange genug eingesperrt und kontrolliert gelebt. Angekettet wie ein Hund mit Maulkorb.
Und dann würde sie sich auch nicht von einem kleinen, heulenden, verweichlichten und aufdringlichen  Mädchen kontrollieren lassen.
Sie war nicht böse...doch ihr Misstrauen und ihr Antisoziales Verhalten vermasselten ihr sogar eine normale Interaktion mit einem positiv gestimmten Kind...Wie sollte sie sich jemals in einem normalen Leben...mit normalen Beziehungen wiederfinden, wenn sie es nicht mal schaffte normale Konversationen zu führen, ohne andere vor den Kopf zu stoßen? Verdammt nochmal..! fluchte sie - doch hatte es nie anders kennen gelernt. Das Miteinander mit ihren sogenannten Eltern war stets kalt, grob und gar grausam gewesen... Sie konnte es nicht anders, wusste es nicht besser...versuchte sich selbst vor weiteren Verletzungen zu schützen und ignorierte dabei jedes Schuldbewusstsein,w as auch nur annähernd an ihr nagen wollt.
"So bin ich nunmal, gemein!" fauchte sie beinahe, mit scharfer Stimme und verdrängte die aufkommende Frustrierung über sich selbst. Das Handgelenk mit dem süßen Armbändchen fühlte sie bleiern udn schwer an, doch auch diesen Fakt der Schuld ignorierte sie gekonnt. Schob alles was sie mit dem freundlichen Wesen verband, von sich.
Wie versteinert sah sie untätig zu wie Malou weg stürmte, oder es zumindest versuchte. Denn statt aus der Tür zu verschwinden, klatschte sie auf dem Boden auf.
Andere hätten wohl zwischen zwei Reaktionen entschieden...Erstens laut los lachen, weil es so skuril aussah. Oder Zweitens, besorgt zu ihr eilen und ihr helfen.
Blöd nur, dass sie keiner dieser Kathegorien angehörte. Fast schon genervt stöhnte sie auf und presste die Hände an ihre Schläfen. Dieses Kind...bereitete einem wirklich nur Schwierigkeiten!
"Steh gefälligst wieder auf, wenn du hinfällst, statt dich deinem Schicksal heulend zu ergeben." bellte sie beinahe im Befehlston. Sie selbst hatte genug Zeit damit vergeudet sich selbst zu bemitleiden, zu heulen...zusammengekrümmt im dunklen Keller, wo niemand sie hörte - außer den Eltern, die sie im besten Falle dafür noch schlugen.
Es war ihre, etwas schroffe und seltsame Art Malou einen Rat zu geben....
Ob sie diesen verstehen würde?
Dummes Kind...lässt sich so leicht verletzen...
Die Gedanken waren natürlich nicht von eben der gleichen Melancholie angetrieben wie die Musik, die noch immer schwermütig und leise im Hintergrund spielte.
Doch machte sie keine Anstalten dem braunhaarigen Mädchen aufzuhelfen. Stattdessen blieb sie nach wenigen Schritten neben der leicht erbärmlich wimmernden Gestalt stehen und blickte auf sie hinab. Gesichtsaudruck leer und Augen unlesbar - mit mehr Tiefe als man es bei den eisigen kristallen vermutet hätte.
"Du solltest jetzt besser gehen...und dich ausruhen...oder was auch immer.." sprach sie leiser, nicht mehr ganz so scharf und hart, wie sie es wollte. Sie war nicht der richtig Umgang für das Mädchen...sollte es doch besser zurück mit gleichaltrigen spielen doer ihren Mentoren vollquatschen....Vermutlich hätte jeder besseren einfluss, als se selbst.

(614 Wörter)
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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   So Nov 25, 2018 3:42 pm

Malou kommt von: Liliths Zimmer geht zu: Turmzimmer

Lilith war vollkommen egal, dass sie nun weinte. *Ist sie wirklich so gemein? Habe ich mich so in ihr getäuscht? Nein! Es muss meine Schuld sein! Sie ist wütend, weil ich weine! Ganz bestimmt!* Sie stemmte sich wieder hoch, obwohl sie sich weh getan hatte. *Ich mache es wieder gut! Mir fällt schon ein wie! Ganz sicher!*
Sie rannte aus dem Zimmer und bemerkte dabei nicht, dass ihr dabei ein Foto ihrer Ziehmutter Rosalinde aus der Tasche gefallen war. Es war abgegriffen und ihr sehr wichtig. Sie würde es sicher bald vermissen!
Als sie raus ging hörte sie noch wie Lilith meinte sie sollte gehen. *Will sie mich loswerden? Bestimmt! Weil ich einen Fehler gemacht habe!*
Hinter ihr fiel die Tür zu. Tränen rannen aus ihren Augen und liefen über ihr Gesicht.

Erwähnt: Lilith (Lilith Dearing),

Sorry für den kurzen Post xD Teil 2 im Turmzimmer
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BeitragThema: Re: Zimmer von Lilith Dearing   So Nov 25, 2018 4:37 pm

Lilith
Mit verschränkten Armen sah sie zu wie Malou sich immernoch heulend aufstemmte und davon lief.
Ohne es zu merken, hatte sie selbst sich vollkommen versteift und angespannt. Die Kiefer pressten so stark zusammen, dass ihr Zähne schon schmerzten und genervt versuchte ihren Biss zu lockern. Sich zu entspannen und das schwere Gefühl los zu werden, welches sie mehr als nur belästigte. Erst als ihre Tür zu fiel, schüttelte sie wortlos den Kopf und atmete tief durch.
Mehrfach, ehe sie die Welle an köchelnden motionen beherrschte und sie wieder in einen zugefrohrenen See verwandelte, der nur darauf wartete, erneut überkochen zu können.
Dumme Göre.. dachte sie nur fluchend, ehe ihr Blick zu Boden glitt. Eben noch hatte Malou dort jämmerlich weinend eine Bauchlandung hingelegt, doch nun war nur ein abgegriffenes Foto zurück geblieben. Sie hatte es garnicht zuvor bemerkt und beugte sich um es, erstaunlich vorsichtig, aufzuheben.
Ihre Mutter..oder eher Großmutter vielleicht? dachte sie mit einer leisen verwunderung, als sie die ältere Dame dort abgebildet sah.
Während ihre eisigen Augen auf dem Bild lagen, stahl sich ein bitter wirkendes Lächeln auf ihre vollen Lippen. Geht mich nichts an. Und interessiert mich auch nicht. ermahnte sie sich selbst. Doch legte sie das Foto fast schon sanft auf ihrm Schreibtisch ab, nicht dass es noch Schaden nahm... Sie selbst hatte keinerlei Erinnerungsstücke mitgenommen, geschweige denn irgendwelche Bilder. Wollte aber auch nicht haben, was sie an damals erinnerte. Wenn sie schon an die gesichter ihrer sogenannten Eltern dachte, würde sie am liebsten jemanden ins Gesicht schlagen. Am liebsten diesen zwei verhassten Personen - doch mit einem fast grausigen, eisigen Lächeln - dachte sie daran, dass beide zu Asche verbrannt waren. Sie hatten bekommen, was sie verdienten. Einen grauenvollen, schmerzvollen und langsamen Tod.
Die melancholische Musik schaltete sie mit einer aprubten Bewegung aus und versuchte jegliches Gefühl was hochsteigen wollte zu unterdrücken. Atmete dagegen an und würgte alles hinunter. Die Stille war kalt und schwer.
Ihre Kiefer malten erneut gegeneinander und fast stieg ihr eine Art knurren in der Kehle auf. Lange genug hatte man sie wie ein schäbiges Tier misshandelt, so lange, dass ihr Verhalten immernoch oft einem glich.
Und grade war sie gestresst - wovon? Das fragte sie sich selbst, doch fand keine Antwort darauf.
Sie musste die Energie los werden, bevor sie sich negativ oder zerstörerisch äußerte. Immerhin, wollte sie heir bleiben. Dieser Ort, musste ihr Zuhause bleiben. Da konnte sie es sich nicht leisten, es aufs Spiel zu setzen, in dem sie sich gewaltsam oder zerstörend bemerkbar machte.
Die Bewegung zu Ausmachen der Musikbox hatte ihren Blick auf das Armband gelenkt, welches so schwer und anschuldigend an ihr festhing.
Genervt stampfte sie zu der Kommode in der sie die wenigen Klamotten aufbewahrte die sie sich bis jetzt hatte leisten können. Sie wechselte ihr Alltagsgarderobe aus boyfriendarig geschnittener Jeans und langärmligen, hochgeschlossenen Pullover zu einem sportlicher geeignetem Outfit.
Die anliegend, schwarze Hose war gut geeignet zum Laufen udn freiem Bewegen, auch wenn es ihre Formen wohl mehr betonte als es ihr lieb war. Solange es jedoch ihre Haut verdeckte, störte es sie kein bisschen. Rasch zog sie den eher dünnen Pullover an, der die Arme ebenso verdeckt hielt, jedoch einen leichten, lockeren V-Ausschnitt hatte und somit ihren Hals und die Haut bis hinab zu den Schlüsselbeinen hinab zeigte. Die roten Brandnarben fuhren über die Schultern hinauf und griffen nach den dortigen Knochen, weswegen sie bei einigen Bewegungen zu sehen waren.
Nein...sie würde den Spiegel nicht zerschlagen..... sondern drhete sich von ihrem Anblick genevt weg. Stattdessen fuhr sie sich durch die Haare und löstte die anmutige Flechtarbeit des Kindes ins Nichts auf. Wenn sie sich scho nicht übrwinden konnte das Armband abzulegen, dann wenigstens die Frisur! So war es fast schon Trotz gegen eigene, natürlich nicht vorhandene Schuldgefühle.
Stattdessen nahm sie das eine Haargummi und wand ihre Haare zu einem zerzausten Dutt zusammen. Eigentlich mochte sie es nciht sie so weit oben zu tragen, um die Narben an ihrem Nacken und Hals nicht noch freier zu zeugen. Deswegen zog sie die Kaputze des grauen Pullover auf ehe ihr zugewiesenes Zimmer verlassen würde. Schnell schlüpfte sie wieder in hre sowieso eher sporlichen, aber ausgetragenen Schuhe und verließ anschließend den Raum, die Tür schloss sie dabei mit bedachter Kontrolle, um sie nicht laut zu knallen.

--> Zimmer von J.M.Cale
(719Worte)
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