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 Zimmer von Alexej Viktorowitsch Medwedew

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BeitragThema: Zimmer von Alexej Viktorowitsch Medwedew   So Nov 25, 2018 7:57 pm

Die Zimmer der Bewohner sind alle identisch eingerichtet.
Dunkle Holzmöbel und eine spärliche Beleuchtung.

Ein schmales Bett steht an der Wand, ein kleiner Beistelltisch mit einer Lampe daneben.
An der Wand neben steht ein Schreibtisch mit einem eher unbequemen Holzstuhl.
Eine Holzkommode bietet Platz für Kleidung und Habseligkeiten. Weitere Einrichtung bzw. Verschönerung ist den Bewohnern überlassen.

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Lilith Dearing

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BeitragThema: Re: Zimmer von Alexej Viktorowitsch Medwedew   Mo Nov 26, 2018 12:26 am

Alexej
frostblaue Augen starrten ihm frustriert und trotzig aus dem Spiegel entgegen.
Das Zimmer noch immer so eingerichtet wie vorgefunden. Unauffällig lagen versteckt noch Kopfhörer, Handy und auch eine kleine Box herum. Sein Geld gab er nicht unüberlegt aus, und trug es so gut wie immer bei sich, oder versteckte es äußerst gut. Zuhause hatte er alles gehabt, was sich ein Junge seines Alters wünschen konnte, und mehr. Doch niemals...etwas, dass er wirklich wollte. Alles was andere Interessen oder seine Zeit benötigt hätte, wurde stets ausgeschlossen. Perfektion und tadelloses Benehmen, nach der Pfeife seiner Eltern zu tanzen, dies wurde von ihm Erwartet - und letztere Pukte jedoch eher spärlich erfüllt. Dies lag vor allem wohl an seinem Gemüt. Welches...einfach nur als kompliziert beschrieben werden konnte.
Kaum jemand hatte es jeh geschafft wirklich zu ihm durchzudringen.
Und diejenigen die es taten...waren bereits gestorben. Sein großvater war unter ihnen...Sein Tod hatte ihm den Boden unter den Füßen weggerissen. Er war...ihm so unglaublich wichtig gewesen. War der einzige der hörte und sah, was er wirklich wollte. Wie unglücklich er war, wie missverstanden, wie innerlich zerissen und verwirrt...

Doch schlussendlich war der Junge russischer Abstammung hier gelandet. Wahrlich richtig gestrandet, an einem Ort, der abgelegener und geheimnisvoller nicht hätte sein können. Hatte ein eigenes Zimmer zugewiesen bekommen - und aufgrund seines niedrigen Alters zudem einen Mentoren. Wenn er schon an diesen dachte stieg ein glühendes Gefühl in ihm auf. Zorn, natürlich. Und ganz bestimmt nichts anderes. Dieser...Kerl konnte so unausstehlich sein, so schwer zu verstehen und so...soo....! Ihm fehlten einfach die Worte, um ihm zu beschreiben, in seiner Gegenwart und sogar jetzt bei der Abwesenheit des Halbasiaten. Und genau diese Sprachlosigkeit unterstrich das brodelnde Gefühl in seiner Magengegend nurnoch. Verstärkte es mehrfach.
Unglaublich wie sehr das Verhalten einer anderen Person einen verwirren und zugleich frustrieren konnte!
So war es also kein Wunder, dass er erneut an ihn dachte... verflucht sollte Theseus doch sein! Mit seinem nervigen Funkeln in den Augen, der fiesen Größe und dem absolut dämlichen Lächeln!
Und es dauerte noch so verflucht lange, bis er Alt genug wäre, um ihn endluch los zu sein!
Fast hätte er genervt...beinahe gequält aufgestöhnt und irgendwas gegen die Wand geschmissen. Doch hielt er stattdessen Inne und starrte sich in dem simplen Spiegel an, der in seinem Zimmer stand. Er tat zwar so oft selbstsicher und selbstbewusst, provokant und einfach großkotzig - doch war im Inneren, irgendwie nichts auch nur ansatzweise sicher und fest.
Wenn er sich so ansah...erblickte er fast nur Dinge, die er ändern wollte. Größer sein, maskuliner, stärker...
Er schnaubte genervt, bvor er sein Hand nahm und die Kopfhörer anbrachte, ehe er Musik abspielte und sich zu entspannen begann. Statt weiter dummen Gedanken nachzugehen, die ihn nur aufbrachten, entschloss er sich etwas zu bewegen.
Lauschte der Musik und ließ seinen Körper die Führung übernehmen. Bewegte sich mit der Melodie mit überraschender Eleganz und Leichtüßigkeit.  Doch fand er keine wahre Ruhe, der Spiegel lich in keiner Weise den Wandspiegeln, der Raum war zu beengend und finster. Bisher hatte er sich größtenteils zurück gezogen, allein schon weil er keinen Bock hatte, dumm um Erlaubnis zu fragen.
Doch langsam wurde der Wunsch immer größer hinaus zu gehen und sich im Freien und in Einsamkeit zu bewegen. Ruhe die er trotz der Isolation seines Zimemrs, einfach nicht fand.
Theseus jedoch wollte er bloß nicht begegnen! Der Typ sollte ihm gestohlen bleiben...
Deswegen, beschloss er kurzum einfach gegen die Regeln zu handeln...nicht bescheid zu geben, würde schon keine allzu schwere Konsequenzen mit sich bringen. Hauptsache er würde bleiben, egal ob es nun angenehm war oder nicht.
So also ließ er die Kopfhörer drinne und öffnete die Tür um hinaus auf den Gang zu treten.

(620 Wörter)

Erwähnt: @Theseus
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BeitragThema: Re: Zimmer von Alexej Viktorowitsch Medwedew   Mi Nov 28, 2018 10:30 pm

Theseus

Mit einem verspielten Lächeln auf den Lippen schlendert der junge Mann den Gang hinunter. Wobei man ihm die Vorfreude ansehen kann, die er verspürt. Denn in seinem Kopf geistert ihm schon längeres ein Plan herum, aber bis jetzt hat sich noch nicht wirklich eine Gelegenheit ergeben, den auch um zu setzten. Dem dunkelhaarigen Mann ist nämlich aufgefallen, dass eine gewisse Unruhe in Alexej zu herrschen scheint. Dabei kann er sich recht gut vorstellen, was dem Kleinen nun helfen könnte. Es ist kein Geheimnis, dass der Blondschopf eine gewisse Sportart nachgegangen ist. Theseus selber tippt, dass Alexej getanzt hat oder etwas in diese Richtung nachgestrebt hat. Man sieht es dem Jungen schlicht und weg sofort an, dass er eine gewisse Körperhaltung, fast schon Körperbeherrschung, besitzt.
Seine Gangart, seine Gesten, sein ganzes Auftreten... Sind einfach vollkommen, elegant, präzise und gewagt.

Der Junge braucht in den braunen Augen von Theseus einfach nur Bewegung! Da nun mal Theseus der Mentor von dem Kleinen ist, ist es auch seine Aufgabe sicher zu gehen, Alexejs Aufenthalt hier möglichst angenehm und zuvorkommend zu gestalten. Dieser Aufgabe geht er sehr gerne nach. Zu einem gibt ihm dies ein Gefühl, dass er was wichtiges, gar bedeutendes hier im Schloss tut. Unter irgendwie bereitet es ihm eine Freude, den kleinen Alexej an zu schauen. Dies klingt wohl etwas bizarr, aber dies ist nun mal so. Immer wenn er in die frostblauen Augen Alexejs blickt, kann er es nicht verhindern, dass seine Lippen ein Lächeln bilden.
Das einzige was Theseus etwas verstimmt und gar deprimiert, ist der Fakt, dass er Alexej wohl genau das Gegenteil hervorruft.

So ist es gar keine Überraschung für den Halbasiaten, als die Tür von einem heute besonders miesgelaunten Alexej aufgerissen wird. Wie auf ein Stichwort, wird das schon bereits vorhandene Lächeln von Theseus mit dem Auftauchen Alexejs noch breiter und gar etwas keck.

"Wo hast du es denn so eilig?" Dabei blitzten die dunklen Augen von Theseus interessiert auf. Denn mit so einer Dynamik die Tür aufzumachen, verspricht meistens ein heiss begehrtes Ziel? Oder etwa nicht?
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BeitragThema: Re: Zimmer von Alexej Viktorowitsch Medwedew   Do Nov 29, 2018 3:19 pm

Alexej
Der Raum war zu verdunkelt, zu klein um sich frei und energetisch im Takt der Musik zu bewegen.  Das Tanzen half eigentlich stets um seine Kopf frei zu bekommen. Diesen von Gedanken zu leeren, die ihm nicht gut taten - oder ihn verwirrten. Himmel, er  hasste Gedanken oder Gefühle, die auch nur annähernd in diese eine, bestimmte Richtung gingen. Eine Richtung, die er..nein, die niemand seiner Familie für richtig empfand. Die definitiv nicht er war. Die er mied wie die Pest. Wahrlich schon leugnete, dass diese Gedanken überhaupt existierten.
Er würde es niemals zugeben können, gestand es sich selbst ja nicht einmal ein! Und reagierte mehr als Abwehrend auf das ganze verflucht verwirrende Thema. So war es wohl kein Wunder, dass er davor flüchten wollte, auch wenn er mistens eher mit Angriff reagieren würde.... Doch war es die perfekte Gelegenheit. Hinaus zu gehen, alleine und den Kopf zu befreien. Spannung kribbelte unter seiner Haut, und er wurde sie einfach nicht los, solange er noch in seinem Zimmer eingesperrt war. Frische Luft würde ihm wohl auch gut tun, nachdem er sich so lange zurück gezogen hatte. Einfach damit er niemand anderem begegnete. Er war nie wirklich ein Ass darin geworden, mit anderen zu komunizieren - oder überhaupt mit ihnen klar zu kommen. Hatte er nie gelernt. Es war nicht wichtig gewesen, hauptsache er benahm sich und beschmutzte nicht das Ansehen der Familie. War erfolgreich...nach Außen hin perfekt. Da war es egal wie aufgeschmissen er bei komunikativen Dingen war, oder wie verrottet seine Persönlichkeit werden würde... Es war egal, dass niemand ihn mochte oder es mit ihm aushielt - denn Bindungen hatten keinen Wert. Man konnte mit ihnen nichts erkaufen und nicht an Status gewinnen, außer natürlich es wäre eine Hochzeit oder "Freundschaft" zwischen Geschäftspartnern. Da er aber im Sport tätig gewesen war...hatten sich solche obligatorischen Freundschaften schon erldigt. Es sollte nur Konkurrenz geben.

So hatte er mit einem entschlossenen und zugleich genervten Schnauben inne gehalten, sein Hand und die Kopfhörer als einzigen Gegenstand bei sich tragend und entschieden hinaus zu gehen. Dabei wollte r möglichst unauffällig die Gänge entlang schleichen und als Schatten an anderen vorbei huschen, ohne in irgendwas verwickelt zu werden.
So also packte er die Tür und riss sie beinahe auf, trat hinaus und schwang die Tür hinter sich zu. Durch die Kopfhörer hatte er nicht ghört, dass sich außen jemand seinem Zimmer genähert hatte - doch hätte er es ohne Musik in den Ohren überhaupt hören können? Manchmal, tauchte dieser Kerl wie aus dem NICHTS auf! Und so kam es auch so, dass er beinahe gegen eine feste Brust knallte - sich jedoch grade noch so abbremste und einen Schritt zurück trat. Nun zwischen Tür und dem großen Mann, war jedoch kaum Platz, wesegen er sich mhr als nur in seiner Privatsphäre angegriffen fühlte. Er war einfach viel zu []nah[/i]. Und zu groß! Fats schon wütend blickte er zu Theseus auf und kniff die Augenbrauen zusammen, während seine frostblauen Augen aufblitzten.  "Was zur Hölle!" fauchte er noch im gleichen Atmzug, als sich sein Rücken gegen die eben noch zugeschlagene Tür presste und er sich mit einer weiteren Bewegung die Ohrstöpsel aus dem Ohr zog und in die Tasche stopfte in der auch sein Handy verweilte.  Es war eher ein Ausruf des Schreckens, der Verblüfftheit, als wirklich zornig - dennoch zogen die Worte oft einfach aus seinem Mund und wurden ebenso provokant aufgefasst, wie sie oftmals klangen.  Er rang mit finsterem gesichtsausdruck mit sich. Sein Herz hatte einen erschrockenen Sprung gemacht und er bemühte sich stark nicht zu erröten.  Sie Musik war nun aus seinen Ohren verschwunden und er hörte nur allzu deutlich sein eigenes Blut und den Herzschlag in seinen Adern, da dieses dumm noch immer verstärkt pochte. Als Reaktion darauf und um etwas Platz zwischen ihnen zu schaffen, verschränkte er die Arme vor der Brust und starrte den größeren Halbasiaten trotzig an, als dieser mit einem bescheuerten Funkeln in den Augen fragte, wohin er denn wolle.  Dieser Ausdruck in den dunklen Augen, ebenso wie das fast keck wirkende Lächeln, brachten ihn wie so oft fast zur Weißglut. Natürlich war es Hitze des Zornes, und ncihts anderes! "Was geht dich das an?!" knurrte er also abwehrend und sofortig - ohne nachdenken. Am liebsten hätte er sich dafür die Hand an die Sirn geklatsch. Toll. Na super! Garkeine suspekte Reaktion... dachte er frustriert. Warum muss er auch ausgerechnet hier auftauchen?! fragte er sich und sah dabei fast schon frustriert oder gar...schmollend aus. Außerdem...er war sein Mentor, natürlich ging es ihn etwas an, wenn er denn ahnte, dass Alexej hinausgehen wollte...und das noch ohne ihm bescheid zu geben.... Genervt presste er seine vollen Lippen zusammen, aber starrte Theseus trotzig entgegen, wollte sich nicht die Schwäche geben und dem eindringlichen Blick des Mannes ausweichen. "Nirgendwo hin." erwiederte er noch anschließend und mied es irgendw anders hinzusehen, als in diese dunklen..dunklen Augen. Er hasste den Schauer, den diese über seinen Körper gleiten ließen, verdrängte es und blickte nurnoch gereizter drein.

(841 Wörter)
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BeitragThema: Re: Zimmer von Alexej Viktorowitsch Medwedew   Fr Nov 30, 2018 3:10 pm

Theseus

Der junge Mann muss sich wirklich zusammen reissen. Es ist schlicht und weg so amüsant, wie Alexej schon fast aus seinem Zimmer geflohen ist und die Türe noch hinter sich ins Schloss fallen gelassen hat. Dabei ist dem Blondschopf ein kleiner Fluch über den Lippen gekommen, was Theseus keineswegs persönlich nehmen wird. Er hat immerhin schon eine gewisse Zeit mit Alexej verbracht, um zu merken, dass dieser eher hitzköpfig reagiert und auch einfach das von sich gibt, was auch in seinem Kopf gerade so vorgeht. Deshalb verzeiht er ihm diesem kleinen Ausrutscher sehr gerne. Aber wie unwohl sich nun der Junge fühlt, so eingeklemmt zwischen der Tür und dem Körper von Theseus, ist dem Halbasiaten gar nicht aufgefallen oder überhaupt in den Sinn gekommen… Solche Sachen übersieht der dunkelhaarige Mann schon öfters, denn egal wie offensichtlich man sich in so einer Situation auch anstellen wird, Theseus wäre sicher noch einer der Letzten, die immer noch auf dem Schlauch stehen würden.

So grinst er den überrumpelten Jungen noch frech an und beobachtet ihn, wie dieser sich langsam aber sicher wieder fängt. „ Nirgendwo hin. “, meinte Alexej dann endlich, dabei konnte man den gereizten Ausdruck in seinem Gesicht wirklich nicht übersehen, gar Theseus  fällt dieser auf auf. Gut… Man muss auch sagen, Theseus gibt sein Bestes, den Blondschopf richtig einzuschätzen… Irgendwie macht er sich unerwartet viel Sorgen um ihm. Eigentlich eine Eigenschaft, die Theseus an nicht ausstehen kann, besonders wenn er sie an sich bemerkt. Nicht weil dieser Charakterzug in seinen Augen eine Schwäche oder ähnliches ist, aber diese Eigenschaft hat ihn nach seinem geringen Wissenstand über seiner Vergangenheit nur geschadet und gar kaputt gemacht. So jedenfalls hat er es sich zusammengereimt aus den wenigen, eher tristen Erinnerungen, die noch in seinem Kopf präsent sind.
Nun doch etwas verunsichert, fährt er mit seiner einen Hand durch sein lockeres Haar und blickte die Tür hinter Alexej an, um den Jungen nicht nonstop anzuschauen. Dies nicht, weil ihm vielleicht aufgefallen ist, dass es Alexej unangenehm ist, sondern eher, dass gar er etwas verunsichert ist.  Eigentlich hat er die Idee gehabt, dass sie zusammen zum Pavillon spazieren könnten… Es gibt dort einen wunderschönen See und es ist kein Geheimnis, dass Theseus das Wasser über alles liebt. Aber nach dem Gemütszustand von seinem blonden Schützling zu urteilen, scheint dies nicht wirklich ein geeigneter Moment jetzt zu sein. Aber jetzt einfach sagen, dass er sich anders überlegt hat… Ist auch nicht wirklich das Wahre.

Eigentlich wollte ich dich fragen, ob du Lust hättest, etwas mit mir zu unternehmen…“, fängt der Halbasiat an und fokussiert nicht mehr die Türe weiter an, stattdessen sucht er nun nach den frostblauen Blick, der so typisch für den temperamentvollen Jungen ist. „Aber ich sehe, dass du wohl keine Lust hast…
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BeitragThema: Re: Zimmer von Alexej Viktorowitsch Medwedew   Fr Nov 30, 2018 10:10 pm

Alexej
Die Tür noch immer ungequem hart und glatt im Rücken, verschränkte er aus Abwehr und Platzmangel, der ihm mehr als unangenehm war, die Arme vor der eher schmal geschittenen Brust. Ja, auch seine Schulern, waren besonders im Vergleich zu den breit Geschnittenen seines Gegenübers, eher athletisch und schmal gehalten. Die eher feingliedrig wirgenden Finger hatte er dabei in seinen eigenen Oberarmen vergruben und griff recht fest zu um sich selbst ein eher sicheres Gefühl zu geben. Es war ganz automatisch. Doch zu seiner Überraschung, nahm Theseus sein Gefluche eher ruhig und gelassen auf - schien sich nicht darum zu scheren was er überhaupt gesagt, oder dass er ihn angegangen hatte. Reaktionen, so ruhig und selbstsicher wie diese waren es, die ihn verunsicherten und er leicht seine Augen zusammen kniff. Nachdenkend und verwirrt. Er wusste einfach garnicht an was er da geraten war. Und dieser Fakt, war wohl noch weitaus beunruhigender und verunsichernder, als wenn sein Mentor auf die Provokationen udn Frechheiten eingehen würde.
So verstand er ihn nämlich nicht, konnte seine gedankengänge nciht mal erahnen... Und nein, ganz sicher empfand er auch keine bewunderung für diese innere Ruhe und Stärke, die der Mann ausstrahlte. Nein,  kein Bischen. Doch gleichzeitig schien der kerl auch irgndwie, auf den Schlauch zu stehen. Nicht mal zu merken, dass seine physische nähe, eindeutig zu viel war udn etwas...erdrückend wirkte. Dabei versuchte er selbst sein irgendwie aufgeregt udn enrvös pochendes Herz zu bruhigen und gleichzeigig irgendwie die Gereizheit loszuwerden, sie siene zunge spitz udn respektlos machte. Nicht, dass es ihm wichtig wär seinen Mentoren nciht zu beleidigen...aber so schnell rausfliegen wollte er dann doch nicht. Und er konnte üebrhaupt nciht einschätzen..wie und ob Theseus wütend werden könnte, und wie er dann war..
Grade noch so sich bemühend nicht noch etwas dummes oder einfach nur gemeines herauszubringen, sah er wie sich ein freches Grinsen auf den gutaussehenden Zügen des Halbasiaten ausbreitete. Warte mal. Was zum...?! Definitiv NICHT gutaussehend. Provoziert vom Gesichtsausdruck des Mannes und seinen eigenen Gedanken, die definitiv nicht in ordnung gingen, presste er seine Kiefer fest aifeinander. So, dass seine scharfe Kieferpartie leicht hervortrat. Ohne es zu wissen, gab es ihm einen fast beleidigt wirkenden Ausdruck. Die Augenbrauen blieben währenddessen zusammen gezogen und die frostblauen Augen bitzten verurteilend auf. Was findet er so lustig huh? dachte er aufgebracht. Und konnte erst etwas aufatmen, als sich diese dunklen Augen kurz von ihm abwandten. Wann hatten diese Seelenspiegel es geschafft ihm so, im wahrsten Sinne des Wortes, den Atem zu rauben? Was ein...grässliches Gefühl! Ja, schwach und störend. Ganz udn garnicht angenehm...jedenfalls redete er es sich schon seit Anfang an ein. Das sei herz dabei ein wenig stolperte sah er kein Stückchen ein!
Doch die rasche Handbewegung Theseus´als dieser sich durchs  weich aussehende Haar fuhr, wirkte auf einmal, nicht mehr ganz so beständig, als könnte nichts ihn erschüttern. Nun doch etwas neugieriger musterte er den exotischen Mann. Sah er da etwa ein Riss in der perfekten Fassade? Nun umspielte siene eigenen vollen Lippen ein fast schon selbstgerechtes, provokantes Grinsen. Ja, eindeutig besser den größeren Mann dabei zu sehen, wie er nachdachte und mit sich zu ringen schien, jedenfalls ein kleines bisschen.  "Was, plötzlich doch sprachlos?" zischte er, mit der Absicht zu sticheln und seinen selbstgefälligen gesichtsausdruck zu verstärken. Doch wurden die hübschen Gesichtszüge etwas rnster, als sein mentor dann den vorschlag den  er Ursprünglich gehabt zu haben schien, doch noch aussprach. Kurz sah er sprachlos aus. "Wenigstens siehst du selbst, dass ich nicht aussehe als hätte ich Lust mit dir etwas zu unternehmen." erwiederte mit einem kleinen, eher gemeinen Lächeln und verdrehte die Augen. Hah, gut so. Der Typ sollte bloß nicht glauben, dass ihm jeder hinter her lief und jeden seiner Wünsche erfüllte! Seine Arme blieben verschränkt und nun lehnte er etwas and er Tür, um gelassener zu wirken. Auch wenn seine Körperhaltung stets etwas leichtfüßiges und gerades hatte.  "Aber da hier sowieso nie was los ist, wieso nicht." die Worte waren schneller raus, als er sie zurück halten konnte. Er biss sich als Reaktion darauf auf die Zunge. Das konnte doch nicht wahr sein, hatte er grade sinem Mentor zugesagt?! Am liebsten hätte er sich erneut mit der flachen Hand gegen die Stirn geschlagen. Nein, am Besten sein Kopf gegen die steinernde Burgwand gehauen! Er hatte sich doch vorgenommen ihn zu meiden, und nun verbrachte er doch - auch noch freiwillig?! - Zeit mit dem kerl, der ihn so aufbrachte und  aus dem Konzept brachte. Irgendwas lief heut wirklich...wirklich schief. "Bild dir darauf bloß nichts ein, ich sterbe nur vor Langeweile!" blaffte er also, wandte jedoch den kopf zur Seite und mied es den Größeren anzusehen. In Gedanken verfluchte er sich selbst.  "Also, wohin willst du." brummte er dann, leiser und knirschte mit den Zähnen, während er es beinahe begleitet von einem genervten Schnauben aussprach.


(809 Wörter)
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BeitragThema: Re: Zimmer von Alexej Viktorowitsch Medwedew   Sa Dez 01, 2018 6:52 pm

Theseus

Was nun Theseus im Gesicht von Alexej erblickt, ist regelhaft was Rares… Bis jetzt ist sich nicht mal sicher gewesen, dass die Mundwinkel von Alexej überhaupt etwas anderes konnten, als nach unten zu schauen. Doch dies ist nicht mehr dem so! Ein Lächeln ist auf dem Gesicht von seinem Schützling zu sehen und dieses Lächeln verändert das ganze Wirken von dem Jungen. Bis jetzt hat er auf dem Halbasiat immer unnahbar, gar abgeschottet gewirkt. Doch jetzt… Jetzt scheint es zum ersten Mal so zu sein, dass Alexej sich etwas öffnet, neugierig und Interesse zeigt. Eigenschaften, die Theseus bis heute nie an dem Jungen wahrgenommen hat. Es mag gut sein, dass der Junge wegen seiner kurz aufgekommenen Unsicherheit so reagiert, aber Theseus stört dies nicht. Wenn es das war, dass den Jungen dazu bringt ein Lächeln ihm zu erübrigen… Würde er dies immer wieder tun. Dieses Lächeln ist einfach nur wunderschön… Wirklich schade, dass der schlacksige Junge nicht öfter lächelt…
Was, plötzlich doch sprachlos?", diese Worte beeindruckten Theseus keineswegs, er fasst sie auch eigentlich falsch auf. Dieses Lächeln ist schlicht und weg nur faszinierend und hat den jungen Mann gleich total eingenommen. „Ich wusste bis jetzt nicht, dass deine Mundwinkel auch nach oben schauen können…“, meinte er nur darauf und nahm den stichelnden Ton gar nicht wirklich wahr. Dabei konnte er nicht anders, als wieder zu lächeln und die typische Selbstsicherheit kommt wieder zurück, was man sehr gut an seiner Körperhaltung merken kann.
Eigentlich hat er sich noch nach vorne beugen wollen, um sich das Lächeln von Alexej einzuprägen und nie mehr wieder zu vergessen. Doch schon sind die Gesichtszüge von dem Blondschopf ernster geworden und haben das Lächeln verschwinden lassen, als ob es nie da gewesen ist.

Wenigstens siehst du selbst, dass ich nicht aussehe als hätte ich Lust mit dir etwas zu unternehmen." Gelassen lehnt sich Alexej mit diesen Worten gegen der Tür hinter sich und verschränkte die Arme vor sich. Darauf nickt Theseus nur und macht einen Schritt zurück. Er hat die Situation richtig eingeschätzt und will auch gleich weiter gehen. Weiter hier bleiben würde Alexej nur weiter verärgern und wenn Theseus ehrlich zu selbst ist, kann er schon mit sich zufrieden sein, was er heute bewirkt hat. Sein Schützling hat gelächelt. Dies ist ein Beweis, dass der Junge sich womöglich doch hier noch einleben kann und gar glücklich wird. Theseus muss nur Geduld mit dem Jungen haben.

Doch als Alexej weiter redet, hat Theseus keine Chance sein Lächeln zu verbergen und ein keckes Aha. „Aber da hier sowieso nie was los ist, wieso nicht." Etwas gar schnell hat Alexej diese Worte gesprochen, aber er hat sie gesprochen! „Bild dir darauf bloß nichts ein, ich sterbe nur vor Langeweile!" Herrlich, einfach nur herrlich. Mit verschränkten Armen vor der Brust fängt der Halbasiate an zu nicken und gibt sein Bestes, nicht laut aufzulachen. Irgendwie schon lustig mitanzusehen, wie sich Alexej jetzt gibt. Dabei spürt Theseus den Drang das Geheimnis, das den Jungen umgibt, zu lösen. Irgendwie hat der Russe etwas an sich, was Theseus einfach begeistert. Der junge Mann würde diesen Jungen nicht einfach so aufgeben, das ist eine beschlossene Sache.
Als der Junge brummend fragt, wo sie hingehen würden, dreht sich Theseus von ihm weg  um und macht eine Handbewegung, die den Blondschopf auffordern soll ihm zu folgen. „[b]Lass dich von mir überraschen!“, ruft er ihm lachend zu und lauft einfach weiter.  Ihm ist, dass Alexej ihm auf Sicher folgen wird. Der Junge braucht Bewegung und frische Luft, mehr als alles andere auf dieser Welt jetzt. Und diese zwei Sachen kann Theseus ihm bieten. Wo auf den Schlossgelände könnte man sich auspowern, wenn nicht beim Pavillon? Es ist einfach der perfekte Ort, um sich auszuruhen, um sich bewegen, um die Natur zu beobachten, man kann da einfach alles tut, was das Herz gerade so will.
Was Theseus am Pavillon jedoch am besten gefällt ist der See.

Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen und einem selbstsicheren Gangart steuert er seinen Lieblingsort nun an.

-> der Pavillon
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BeitragThema: Re: Zimmer von Alexej Viktorowitsch Medwedew   So Dez 02, 2018 2:58 am

Alexej
Der großgewachsene Mann vor ihm, mustert ihn genau. Die dunklen Augen...schienen mehr lesen zu können, mehr wahr zu nehmen, als ih lieb war. Doch vielleicht bildete er es sich auch nur ein. Dennoch wirkten sie so düster und tif voller Eindringlichkeit.So wissend und selbstbewusst. Wöhrend er selbst stets nur versuchte Perfektion und Selbstsicherheit zu verkörpern, aber von Zweifeln und Emotionen aufgefressen wurde. Allein schon dafür bewunderte...nein, hasste er seinen Mentoren! Erwollte ihm nicht unterlegen sein, ihn stattdessen übertreffen. Besser sein. Und so...veschwand auch sein eigenes selbsgefälliges Grinsen rasch, als er sah, dass es den Halbasiaten nciht verärgerte oder provozierte, sondern ihm auch noch gefiel. Dabei lächelte der Junge mit den russischen Vorfahren sowieso nciht oft, eigentlich so gut wie garnicht bei Personen, die er nicht mochte - oder bei denjenigen die ihm wirklich wichtig waren, wie es sein Großvater gewesen war. Die meisten konnten einfach nie, das Gute in ihm entdecken, sahen nur das wahrlich unfreundliche und patzige Äußere.
Es reizte ihn, dass Theseus keinesfalls auf seine stichelnden Wort einging, sich seinerseits nicht aufregte oder auch nur Ansatzseiwe nerven oder provozieren ließ. Nur allzu rasch schien die kurze Unsicherheit des Kerls zu verschwinden, verdrängt von der wiederkehrenden Selbstsicherheit. Und so verblasste auch sein eigenes eher unhöflich gemeintes Grisen und die Mundwinkel deuteten wieder gen Süden. Am liebsten würde er dem exotischen Mann wirklich das selbstbewusste, nur allzu charmante Lächeln aus dem Gesicht wischen! "Natürlich kann ich Lächeln, Idiot." knurrte er gereizt. Und dereigene Griff um siene Oberarme wurde etwas fester, als er versuchte nihct sauer zu werden. Jedenfalls nicht mehr, als sowieso schon. "Jedoch keinesfalls in deiner Gegenwart." fuhr er ihn an und presste genervt die Lippen zusammen, dass er eben dies grade noch getan hatte, wenn auch nciht aus freundlicher Intention, ignorierte er einfach.

Während er ihm weiter eher patzig antwortete, ganz darauf angelegt ih zu ärgern, lehnte er an der Tür und atmete fast erleichtert auf, als Theseus einen Schritt zurück ging. Na endlich! Er atmete lange aus, ohne es wie ein Seufzer wirken lassen zu wollen und machte sich darans ein eigenes immernoch recht aufgebrachtes Herz zu beruhigen. Dieses Klopfen, lag aber natürlich nur daran, dass er sauer und aufgebracht war. Wieso ließ sich dieser Typ einfach nicht auf die Palme bringen? Wie konnte er trotz der Frechheiten so ruhig und gelassen bleiben? Bei anderen endete dieses Verhalten damit, dass er entweder in Ruhe gelassen wurde, oder eins auf sein großes Maul bekam. So also musste er sich garnicht wirklich Mühe geben, finster drein zu schauen. Das unverständliche Verhalten seines Gegenübers sorgte schon für genug Verwirrtheit, die er ebenso nicht ausstehen konnte.

Man, er hätte einfach sein Mund halten sollen! Am liebsten würde er sich die Zunge abbeißen! Warum war sein Mundwerk auch immer schneller? Dieses verdammte grinsen kehrte auf Theseus einladende Lippen zurück und es machte ihn einfach nur verrückt, wie selbstzufrieden der Kerl damit aussah. So also stellte er rasch klar, dass er nciht freiwillig Zeit mit seinem Mentoren verbrachte, sondernnur, weil er sonst vor Langweile sterben würde. Viel los war in diesem Dorf wirklich nciht...aber darüber war er eigentlich ganz froh und hatte genug von Scheinwerfer und Menschenmassen die Dinge von ihm erwarteten. Er kniff die frostblauen Augen zusammen, als der Asiate nickte, die Mundwinkel zuckten - wollte er etwa loslachen? Wehe! Dachte ersich. Was ist denn so komisch?
Mit noch immer verschrenkten Armen löste er sich von seiner Position von der Tür seines Raumes udn folgte dem Größeren, natürlich nciht aufgrund dessen Handbewegung - er war ja kein folgsamer Hund! Aber weil er es so wollte. Missmutig waren seine Mundwinkel verzogen, wehe Theseus würde jemals über ihn lachen! Er verstand einfach nicht, was dieser Mann so amüsant zu finden schien. "Ich hasse überraschungen..." brummte er nur, ebenso patzig wie eh und jeh. Kniff die Augenbrauen zusammen und schien hart nachzudenken, was Theseus sich wohl grade dachte. Er mochte es nicht unwissend zu sein... und er konnte den Typ neben sich einfach garnicht einschätzen oder durchschauen! So also folgte er dem Größeren mit sienerseits leichtfüßigen Schritten und grader Haltung,obwohl er immernoch eher mies gelaunt drein blickte, so wirkte zumindest seine Haltung eindeutig etwas freudiger. Denn frische Luft würde ihm wirklich gut tun, ebens wie mehr Raum.

--> tbc: der Pavillon

(714 Wörter)
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